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Gedenkstätte
Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerks Wolfsburg
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Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerks Wolfsburg

Anschrift:
Auf dem VW-Werksgelände
38440 Wolfsburg
Öffnungszeiten:
Besichtigung nach Voranmeldung Montag bis Freitag möglich
E-Mail:
history@volkswagen.de
Telefon:
+495361925667
Homepage:
Volkswagen Group Erinnerungsstätte (zuletzt eingesehen am 02.11.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Der Erinnerungsort befindet sich in einem ehem. Luftschutzbunker im Volkswagen Werk Wolfsburg.
Baugeschichte:
eingeweiht: 1999
IJN-Landkarte:

Der Erinnerungsort befindet sich in einem ehem. Luftschutzbunker im Volkswagen Werk Wolfsburg. Die Ausstellung zeigt die Einbindung des Unternehmens in die deutsche Kriegswirtschaft und das NS-Zwangsarbeitersystem. Auch die Situation jüdischer KZ-Häftlinge wird dabei berücksichtigt.

Die Volkswagenwerk GmbH wurde 1937 als Unternehmen der deutschen Arbeitsfront (DAF), der größten NS-Organisation im damaligen Deutschen Reich, gegründet. Anstatt dem geplanten Bau eines Volkswagens für die deutsche Massenmotorisierung wurde das Unternehmen nach Kriegsbeginn 1939 in die Rüstungswirtschaft des NS-Staates eingebunden. Produziert wurden militärische Güter für Wehrmacht und SS, darunter vor allem Militärfahrzeuge, Bauteile für Flugzeuge und Flugbomben sowie Panzerfäuste und Tellerminen. Für die Produktion der Flugbombe V1 wurde eigens eine Gruppe von 300 ungarischen Juden aus dem Vernichtungslager Auschwitz rekrutiert. Der Einsatz von ausländischen Arbeitskräften zur Verrichtung von Zwangsarbeit war ein generelles Kennzeichen der nationalsozialistischen Kriegswirtschaft. Doch während der Anteil von Zwangsarbeiter*innen in deutschen Rüstungsbetrieben rund 30 Prozent der Belegschaft betrug, nahm die Volkswagenwerk GmbH eine Vorreiterrolle bei der systematischen Nutzung industrieller Zwangsarbeit ein.
Da das erst 1938 gegründete Werk keine Stammbelegschaft hatte bilden können, erfolgte eine überproportionale Verwendung unfreier Arbeitskräfte: Ab 1940 wurden rund 20.000 Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Auf dem Höhepunkt der Beschäftigung in den Jahren 1943/44 machten dienstverpflichtete ausländische Arbeitskräfte mehr als zwei Drittel der Belegschaft aus. Unter ihnen waren ab 1942 auch ca. 5.000 KZ-Häftlinge, die neben Neuengamme und Buchenwald auch aus Auschwitz in die Fabrik am Mittellandkanal kamen. Neben verschiedenen Zwangsarbeiter*innenlagern existierten zwei KZ-Außenlager („Halle1", „Laagberg"), ein Straflager, sowie auf dem Werksgelände das eigenständige KZ „Arbeitsdorf". Vor diesem historischen Hintergrund lebt die Volkswagen AG heute eine aktive und vielfältige Erinnerungskultur, die fester Bestandteil der Unternehmenskultur geworden ist.

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Literatur zur Einrichtung:
Mommsen, Hans Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerks, [Katalog], 1999, GVK
https://www.volkswagen-group.com/de/publikationen/weitere/erinnerungsstaette-an-die-zwangsarbeit-auf-dem-gelaende-des-volkswagenwerks-1721, https://www.volkswagen-group.com/de/publikationen/weitere/erinnerungsstaette-an-die-zwangsarbeit-auf-dem-gelaende-des-volkswagenwerks-1721

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Gedenkstätte
Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialstischen Gewaltherrschaft Wolfsburg
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Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialstischen Gewaltherrschaft Wolfsburg

Anschrift:
Lydia-Stowbun-Weg
38448 Wolfsburg

Kurzbeschreibung

Auf dem Gelände im Norden der Stadt wurden über 400 Zwangsarbeiter*innen und KZ-Häftlinge unterschiedlicher Herkunft in Massengräbern verscharrt.
Baugeschichte:
eingeweiht: 1971
IJN-Landkarte:

Auf dem Gelände im Norden der Stadt (damals neben der städt. Müllhalde) wurden über 400 Zwangsarbeiter*innen und KZ-Häftlinge unterschiedlicher Herkunft in Massengräbern verscharrt, darunter auch ungarische Jüdinnen, die aus Auschwitz zur Zwangsarbeit ins Werk gebracht wurden. 1970/71 wurde der Friedhof zu einer Gedenkstätte umgestaltet.

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Museum
Kreismuseum Peine

Kreismuseum Peine

Anschrift:
Stederdorfer Straße 17
31124 Peine
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Eintritt kostenfrei
E-Mail:
kreismuseum@landkreis-peine.de
Telefon:
+51714013408
Homepage:
Kreismuseum Peine (zuletzt eingesehen am 03.11.2023)mehr erfahren
Streifzug:

Kurzbeschreibung

Das Kreismuseum Peine zeigt u.a. eine Abteilung zur jüdischen Geschichte der Stadt.
IJN-Landkarte:

Das Kreismuseum Peine zeigt u.a. eine Abteilung zur jüdischen Geschichte der Stadt, in der auch die beiden Synagogen und andere jüdische Einrichtungen präsentiert werden. In der Dauerausstellung wird das Leben von Peiner Jüd*innen in vielfältiger Weise skizziert. Von Zeit zu Zeit werden auch Sonderausstellungen mit Bezug zur jüdischen Geschichte gezeigt.

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Berufsausbildung (Lehrerseminar, Ausbildung, Berufsschule)
Ehemalige jüdische Landwirtschaftsschule

Ehemalige jüdische Landwirtschaftsschule

Anschrift:
An der Simonstiftung 2
31226 Peine
Öffnungszeiten:
Nicht zugänglich.

Kurzbeschreibung

Das Simon’sches Seminar für Gartenbau, Landwirtschaft und Handfertigkeit war eine Einrichtung der Simon’schen Stiftung.
Baugeschichte:
genutzt: 1913
genutzt bis: 1928
IJN-Landkarte:

Das Seminar war eine Einrichtung der Simon'schen Stiftung, die sich der Vebreitung landwirtschaftlicher Berufe unter der jüdischen Bevölkerung widmete. Es bestand von 1913 bis 1928. Das inzwischen stark veränderte Gebäude ist ein Werk des bedeutenden Architekten Heinrich Tessenow.

Am 15. Mai 1913 eröffnet die Simonstiftung in Peine ein „Seminar für Gartenbau, Landwirtschaft und Handfertigkeit" An die ehemalige „Lehrerbildungsanstalt in Peine“ erinnert heute nur noch ein Straßenname im Umfeld des Peiner Klinikums. In dem weit außerhalb der Stadt gelegenen Gelände bekam die Alexander- und-Fanny-Simon-Stifung Hannover im Jahre 1911 von der preußischen Regierung ein rund 12,5 Hektar großes Grundstück zugewiesen. Es wurden Wohn-, Schul- und Betriebsgebäude errichtet und am 15. Mai 1913 ein „Seminar für Gartenbau, Landwirtschaft und Handfertigkeit“ feierlich eröffnet.

Das Kapitalvermögen war der Stiftung von dem 1905 in Hamburg verstorbenen Bankier Moritz Simon vererbt worden. 1907 nahm die Stiftung ihre Tätigkeit auf mit dem Ziel, den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde die ihnen traditionell verwehrten Wirtschaftsbereiche Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe zu erschließen. Zu dem Zweck sollten Lehrgänge abgehalten und entsprechende Berufsbildungsstätten eingerichtet werden.
Von der Simonstiftung selbst wurden über ihre Organisation, ihre Arbeiten und Intentionen verschiedene Schriften herausgegeben. Bereits in der Planungsphase der „Lehrer-Bildungsanstalt Peine“ erschien eine Ausgabe mit zahlreichen detaillierten Angaben zum hiesigen Betrieb. Darin heißt es u. a.: „In Peine (35 Minuten Bahnfahrt von der Stadt Hannover) auf einem […] günstig gelegenen Grundstück wird hoffentlich in Jahresfrist die Fortbildungsanstalt fertig gestellt sein.“ Derzeit „ist hier eine Anlage im Werden, die in ihrer Art nicht ihresgleichen hat. Von Gebäuden sind Lehrräume, Aufenthaltsgelegenheiten, Bibliothek, Werkstätten, Wohnungen für Beamte und Angestellte vorgesehen; alle dienlichen Wohlfahrtseinrichtungen sind vorhanden. Die eigentliche Anstalt ist eingebettet in botanische Anlagen, Musterschulgärten und eine große Obst- und Gemüseplantage."

Der Entwurf des – heute noch erhaltenen – Gebäudekomplexes stammt im Übrigen von dem namhaften Architekten Heinrich Tessenow.

Die Simonstiftung, wie man die Anlage kurz nannte, sollte „der Weiterbildung insbesondere israelitischer Lehrer in Arbeitskursen und allgemeinen Fortbildungskursen dienen.“ Vermittelt werden sollten Fertigkeiten zum „Unterricht im Schulgarten“ mit dem Schwerpunkt auf „praktische Schülerübungen, vor allem in naturwissenschaftlichen Fächern“. An erster Stelle der Kursinhalte stand demzufolge „Gartenarbeit und Obstbau“. Aber auch die „Herstellung von Lehrmitteln“ und „angewandte Naturwissenschaften“ gehörten dazu.

Das Simon’sche Seminar richtete sich zwar besonders an jüdische Lehrer, war aber ausdrücklich für „Lehrer aller Konfessionen“ offen, die sich hier für den Unterricht im Gartenbau theoretisch und praktisch fortbilden konnten. „Infolge des Rückgangs der jüdischen Volksschulen wird heute nur mehr ein Bruchteil der jüdischen Jugend von jüdischen Lehrern unterrichtet. An dieser Gesamtlage der jüdischen Volksschulen können wir nichts ändern“, heißt es dazu in einer anderen Schrift des Simon’schen Seminars.

Geleitet wurde die Peiner Einrichtung von dem jüdischen Direktor Emil Alexander, als Ausbildungsexperte war mit Florian Stoffert aber ein nichtjüdischer Gartenbauinspektor und Gartenbaulehrer angestellt. Als ausgewiesener Fachmann für Züchtungs- und Düngungsfragen hatte er einen so guten Ruf, dass auf der Plantage wiederholt größere Fachtagungen stattfanden. Auch nachdem er 1934 seine Altersgrenze er- reichte hatte, war er noch bis zu seinem Tod am 4. August 1947 als überregional bekannter Gutachter und Sachverständiger für Gartenbau und Konservenindustrie aktiv.

Ebenso trat er als Autor zahlreicher Fachaufsätze und Publikationen in Erscheinung, etwa zum „Obst- und Gemüsegut der Neuzeit“ oder zum „Anbau von Konservengemüse“. (Einige der Veröffentlichungen können auch im Stadtarchiv eingesehen werden. Sie sind Teil eines 2011 von Prof. Gerhard Stoffert abgegebenen Schriftgut-Konvolutes zur Stiftung.)

Für die Simonstiftung selbst ging es nach dem Ersten Weltkrieg bergab: Die inflationäre Geldentwertung vernichtete das Stiftungsvermögen und die Zahl der Schüler ging mehr und mehr zurück, seit 1925 lohnte sich der Schulbetrieb nicht mehr. Bis 1927 wurde nur noch die Gärtnerei fortgeführt, dann verpachtet und im Jahr darauf der Betrieb gänzlich eingestellt. Nach 1933 nutzten die Nationalsozialisten die Gebäude für ihre Zwecke: Die SA-Obergruppenschule Peine wurde dort untergebracht und auf dem Gelände wurde ein Schießstand eingerichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen sich dort verschiedene Firmen nieder, darunter die Obst- und Beerenweinkellerei Engelhardt & Söhne im Februar 1947 und von 1973 bis 1980 mit der Firma Bartels ein Holzverarbeitungsbetrieb.
1979 pachtete das Rote Kreuz einen Teil des Anwesens, das ehemalige Seminargebäude wechselte von der Bundesfinanzverwaltung in Privatbesitz und es wurden Mietwohnungen eingerichtet. Auch der Bauernhof wechselte den Besitzer.

Quellennachweis:
100 Jahre Simonstiftung Peine, Stadtarchiv Peine (zuletzt eingesehen am 03.11.2023)

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Verknüpfte Personen:
Literatur zur Einrichtung:
100 Jahre Simonstiftung Peine, Stadtarchiv Peine (zuletzt eingesehen am 03.11.2023) https://www.peine.de/de-wAssets/docs/mediadaten_stadt/eigene_daten/Stadtarchiv/2013-2-100-Jahre-Simonstiftung.pdf, https://www.peine.de/de-wAssets/docs/mediadaten_stadt/eigene_daten/Stadtarchiv/2013-2-100-Jahre-Simonstiftung.pdf

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Synagoge
Synagoge Groß Rhüden

Synagoge Groß Rhüden

Anschrift:
Auf den Steinen 23
38723 Seesen

Kurzbeschreibung

Baugeschichte:
erbaut: 1834
genutzt bis: 1900
verkauft: 1920
IJN-Landkarte:

Die jüdische Gemeinde errichtete 1834 eine neue Synagoge mit Schulraum und Lehrerwohnung, nachdem zwei Vorgänger durch Brand zerstört worden waren. Sie wurde bis 1900 genutzt und 1920 verkauft. Das Fachwerkhaus ist typisch für ländliche Synagogenbauten in Südniedersachsen, die oft mehrere Gemeinde­institutionen unter einem Dach vereinigten.

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Religiöse Einrichtungen
Trauerhalle Jüdischer Friedhof Braunschweig (Helmstedter Straße)

Trauerhalle Jüdischer Friedhof Braunschweig (Helmstedter Straße)

Anschrift:
Helmstedter Straße
38126 Braunschweig
Anreise:
Trauerhalle verschlossen.

Kurzbeschreibung

1914 fertiggestellte Trauerhalle auf dem neuen jüd. Friedhof Helmstedter Straße.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Quellennachweis:
Baugeschichte:
erbaut: 1910
IJN-Landkarte:

Die 1910-14 durch den Braunschweiger Architekturprofessor Georg Lübke erbaute Trauerhalle ist ein wertvolles Zeugnis der Architektur aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

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Synagoge
Neue Synagoge Braunschweig mit Gemeindehaus

Neue Synagoge Braunschweig mit Gemeindehaus

Anschrift:
Steinstrasse 4
38100 Braunschweig
Öffnungszeiten:
Besichtigung nach Anmeldung, nicht am Schabbat oder an jüdischen Feiertagen
Telefon:
+4953145536
Ansprechperson:
Jüdische Gemeinde Braunschweig

Kurzbeschreibung

Die ursprüngliche Synagoge wurde 1875 erbaut und nach ihrer Zerstörung 1938 wurde an ihrer Stelle ein Hochbunker gebaut, der bis heute Sitz der Jüdischen Gemeinde Braunschweig und ihrer Synagoge (geweiht 2006) ist.
IJN-Landkarte:

Die Synagoge und das Gemeindehaus wurden 1875 durch Constantin Uhde (1836-1905) im maurischen Stil erbaut. Die Synagoge wurde in der Pogromnacht 1938 zerstört. An ihrer Stelle steht heute ein Hochbunker. Das benachbarte Gemeindehaus blieb erhalten und ist auch heute noch Sitz der Jüdischen Gemeinde Braunschweig. Ihre Synagoge im Innenhof wurde 2006 eingeweiht.

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Erinnerungseinrichtungen
Eulenspiegel-Brunnen Braunschweig

Eulenspiegel-Brunnen Braunschweig

Anschrift:
Bäckerlint
38100 Braunschweig

Kurzbeschreibung

Bernhard Meyersfeld (1841-1920) stiftete 1905 den von Arnold Kramer gestalteten Brunnen.
Quellennachweis:
IJN-Landkarte:

Bernhard Meyersfeld (1841-1920) stiftete 1905 den von Arnold Kramer gestalteten Brunnen. Er war mit seinem Vater Gründer des Bankhauses D. Meyersfeld (Altstadtmarkt 8). Im Haus Bäckerklint 11 soll Eulenspiegel Eulen und Meerkatzen gebacken haben.

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Gedenkstätte
Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig (Schillstraße)
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1/3

Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig (Schillstraße)

Anschrift:
Schillstraße
38102 Braunschweig
Öffnungszeiten:
Außenanlage frei zugänglich.
Gebäude und "Offenes Archiv“
Dienstag, Mittwoch 14-17 Uhr, Donnerstag 16-19 Uhr, jeden ersten Samstag im
Monat 14-17 Uhr und nach Vereinbarung,
E-Mail:
gedenkstaette@schillstrasse.de
Telefon:
+495312702565
Homepage:
Gedenkstätte Schillstrassemehr erfahren

Kurzbeschreibung

Das "Offene Archiv" im Schill-Haus und ein Denkmal erinnern heute an die zumeist jüdischen Opfer des Außenlagers des Konzentrationslagers Neuengamme auf dem angrenzenden Gelände.
Quellennachweis:
IJN-Landkarte:

Auf dem heutigen Parkplatz des „BraWo-Parks“ befand sich von August 1944 bis März 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Heute erinnern ein Denkmal und die Gedenkstätte im Schill-Haus mit einem „Offenen Archiv“ an die zumeist jüdischen Opfer.

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Museum
Braunschweigisches Landesmuseum (Haupthaus am Burgplatz)

Braunschweigisches Landesmuseum (Haupthaus am Burgplatz)

Anschrift:
Burgplatz 1
38100 Braunschweig
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr
E-Mail:
info@3landesmuseen.de
Telefon:
+4953112250

Kurzbeschreibung

In der Dauerausstellung werden Geschichten jüdischen Lebens und jüdischer Persönlichkeiten im Kontext der Landesgeschichte des braunschweigischen Herzogtums präsentiert.
Quellennachweis:
Baugeschichte:
genutzt: 1986
IJN-Landkarte:

In der Dauerausstellung werden Geschichten jüdischen Lebens und jüdischer Persönlichkeiten im Kontext der Landesgeschichte des braunschweigischen Herzogtums präsentiert. In Braunschweig können seit 1282 jüdische Bewohner*innen nachgewiesen werden. Als ältester Hinweis jüdischen Lebens können archäologische Funde aus der Gördelingerstraße gelten, die eine jüdische Ansiedlung in der mittelalterlichen Stadt belegen.

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Betraum
Betsaal Helmstedt
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1/2

Betsaal Helmstedt

Anschrift:
Holzberg 22
37627 Helmstedt

Kurzbeschreibung

Von 1859 bis in die 1860er Jahre hatte die kleine jüdische Gemeinde hier ihren Betsaal eingerichtet, bis er aufgrund der kleinen Mitgliederzahlen nicht mehr genutzt wurde.
Quellennachweis:
Baugeschichte:
genutzt: 1859
genutzt bis: 1865
IJN-Landkarte:

Im Haus ihres Vorstehers Louis Friede richtete die kleine jüdische Gemeinde 1859 ihren Betsaal ein, der aufgrund der geringen Mitgliederzahlen nur bis in die 1860er Jahre genutzt wurde. Zuvor bestand 1810-57 ein Betsaal im Haus Neumärker Straße 4, das jedoch nicht erhalten ist.

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Synagoge
Neue Synagoge Wolfenbüttel (Lessingstraße)

Neue Synagoge Wolfenbüttel (Lessingstraße)

Anschrift:
Lessingstraße 12
38300 Wolfenbüttel

Kurzbeschreibung

Die Synagoge mit auffälliger Doppelturmfront wurde 1893 erbaut und 1938 während der Pogromnacht zerstört.
Baugeschichte:
erbaut: 1893 - 1893
zerstört: 1938 - 1938
IJN-Landkarte:

Die 1893 vom Braunschweiger Architekten Constantin Uhde (1836-1905) im maurischen Stil entworfene Synagoge war durch ihre Doppelturmfront im Straßenbild sehr auffällig. Sie wurde in der Pogromnacht 1938 zerstört.

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Grab auf christl. Friedhof
Ausländerfriedhof "Jammertal" Salzgitter-Lebenstedt
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Ausländerfriedhof "Jammertal" Salzgitter-Lebenstedt

Anschrift:
Peiner Straße
38229 Salzgitter
Öffnungszeiten:
Frei zugänglich. Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe beachten!
Anreise:
Peiner Straße, Zufahrt gegenüber Einmündung Steinmetzweg.
Streifzug:

Kurzbeschreibung

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
IJN-Landkarte:

Auf Grund der steigenden Sterberate richteten die Reichswerke „Hermann Göring“ im Sommer 1943 einen zentralen „Ausländerfriedhof“ ein. Bis dahin wurden etwa 1.000 Zwangsarbeiter*innen, KZ-Häftlinge sowie Gefangene eines Arbeitserziehungslagers auf dem Friedhof Westerholz (Papenstieg, SZ-Hallendorf) beigesetzt. Im „Jammertal“ wurden die Toten, von denen über 4.000 Namen aus mehr als 15 Nationen nachgewiesen sind, in Einzelgräbern bestattet. Ein Ehrenmal für die jüdischen Opfer und zahlreiche Grab­platten mit Davidstern finden sich auf dem Gräberfeld.

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Soziale Einrichtungen
TaMaR Germany e.V.

TaMaR Germany e.V.

Anschrift:
Postfach 80119
10001 Berlin
E-Mail:
jungundjuedisch@ljgh.de
Homepage:
TaMaR Germany e.V. Hannover (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

TaMaR Germany e.V. (ehemals Jung und Jüdisch Deutschland e.V.) ist eine gemeindeunabhängige Gruppe junger Erwachsener (zwischen 18 und 35), die sich regelmäßig in Hannover trifft.
Hier gibt es die Möglichkeit spannende Veranstaltungen und Events mitzuerleben: von Kanufahren, über Abende am Lagerfeuer hin zu Themenabenden ist alles mit dabei. Ob nett bei einem Kaltgetränk Zeit mit freundlichen jungen Jüdinnen und Juden aus Hannover zu verbringen, oder mehr über jüdische Identität zu erfahren, hier sind junge Jüd*innen genau richtig.
TaMaR Germany ist eine Gruppe, die für eine starke, offene, warmherzige, inspirierende, moderne jüdische Gemeinschaft steht.

Dabei geht es darum miteinander zu wachsen, sich gegenseitig zu bestärken und dabei die tiefe Verbindung zum progressiven Judentum zu (er-)leben. TaMaR Germany versteht sich als die progressive junge jüdische Stimme in Deutschland.
Dabei ist jede*r willkommen, ob Student*in, Auszubildende*r oder junge Eltern. TaMaR Germany heißt alle jüdischen Menschen willkommen, die zwischen 18 und 35 Jahre alt sind und Interesse an einem regen Austausch und gemeinsamen neuen Erfahrungen haben.
TaMaR Germany bietet ein breites Programm, jede Menge spannende Aktivitäten und Events, die Möglichkeit zur selbstbestimmten Teilhabe und vor allem eine junge, kreative und motivierte Community in und mit der Judentum gelebt werden kann. Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit individuellen Interessen einzubringen und zu gestalten, denn Vielfalt ist eine Chance. Gemeinsam kann progressives jüdisches Leben in Deutschland sicht- und hörbarer gemacht werden.
Zudem ist Platz für Debatten und zum Lernen, damit man sich zusammen weiterentwickeln kann.

Quellennachweis:
TaMaR Gemany e.V. (zuletzt eingesehen am 03.08.2022)

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Literatur zur Einrichtung:
TaMaR Gemany e.V. (zuletzt eingesehen am 03.08.2022) https://www.tamargermany.de/about, https://www.tamargermany.de/about

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Soziale Einrichtungen
WIZO Gruppe “Hellen” e.V. Hannover

WIZO Gruppe “Hellen” e.V. Hannover

Anschrift:
Fuhsestraße 6
30419 Hannover
E-Mail:
mail@wizo-hannover.de
Telefon:
+49511401106
Homepage:
WIZO Hannover (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Women's International Zionist Organization

Die WIZO ist eine weltweite, überparteiliche Frauenorganisation, die in Israel ca. 800 Institutionen unterhält, in denen Frauen, Kinder, Jugendliche und alte Menschen betreut werden – unabhängig von Herkunft und Religion
Die Wizo wurde 1920 in Israel gegründet. Weltweit gibt es 50 Wizo-Gruppen mit 250.000 aktiven Mitgliedern.

In Hannover wurde die Wizo-Gruppe 1968 gegründet. Der erste Wizo-Kaffee fand am 16.01.1969 statt. Es folgten jedes Jahr ein Basar mit Verkauf und Tombola und die verschiedensten Aktivitäten, als da sind Konzerte, Kaffees, Ausflüge.

Mit den Spenden die eingenommen werden unterstützt und unterhält die Wizo Deutschland das Theodor-Heuss-Familientherapiezentrum in Herzlia / Israel, eine Stiftung des damaligen Bundespräsidenten und seiner Gattin.

In Hannover gibt es zur Zeit ca. 20 Mitglieder und Helfer. Wizo beabsichtigt sich zu vergrößern und sucht auch jüngere Mitglieder.

Quellennachweis:
WIZO Hannover (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)

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Literatur zur Einrichtung:
WIZO Hannover (zuletzt eingesehen am 02.03.2023) http://ljgh.de/wizo-ortsgruppe-hannover/, http://ljgh.de/wizo-ortsgruppe-hannover/

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Soziale Einrichtungen
Kindertagesstätte König David

Kindertagesstätte König David

Anschrift:
Barbarastraße 26
49076 Osnabrück
Telefon:
kita-koenig-david@web.de
Ansprechperson:
Anne Koopmann
Homepage:
Kindertagesstätte König Davidmehr erfahren

Kurzbeschreibung

Die Kita ist eine neue, eingruppige Kindertagesstätte in Osnabrück und heißt „Kita König David“. In der altersgemischten Gruppe (mit Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren) werden täglich bis zu achtzehn Kinder betreut und jeder ist herzlich willkommen! Das Zusammenleben ist von einer familiären, liebevollen und wertschätzenden Atmosphäre geprägt. Die Kinder können viele Möglichkeiten des gemeinsamen Spielens, Bastelns, Bauens und Tobens nutzen.
Trägerin der KiTa ist die katholische Domgemeinde Sankt Petrus Osnabrück. Sie steht dabei in enger Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Osnabrück.
Trägerin der KiTa ist die katholische Domgemeinde Sankt Petrus Osnabrück. Sie steht dabei in enger Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Osnabrück. Ein respektvolles Miteinander entsteht im gemeinsamen Spielen und Lernen. In der Kindertagesstätte findet dieses für alle Kinder auf der Grundlage einer jüdischen Religionspädagogik statt. So lernen die Kinder die jüdische Religion spielerisch kennen. Neben den jüdischen Festen bildet die wöchentliche Schabbatfeier einen festen Ankerpunkt im Rhythmus des KiTa-Lebens. Die Nachbarschaft mit der katholischen KiTa St. Barbara bereichert das Leben in der KiTa König David. Durch die gemeinsame Nutzung des Bewegungsraumes und des weitläufigen Außengeländes lernen sich die Kinder beider KiTas kennen und stehen in einem alltäglichen Kontakt. Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden wertschätzend wahrgenommen. So wachsen Kinder unterschiedlicher religiöser Traditionen gemeinsam auf, werden in der eigenen Religion gefestigt und lernen den respektvollen Umgang miteinander von klein auf.

Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag

Als ein wichtigstes Ziel wird die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes in seiner Gesamtheit betrachtet. Der Aufenthalt der Kinder soll familienergänzend sein und sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren. Die Kindertagesstätte soll dazu beitragen, dass Kinder

Sozialkompetenz im Umgang mit anderen und in der Übernahme von Verantwortung entwickeln
Sachkompetenz hinsichtlich des Gewinnens neuer Erfahrungen und der Erweiterung von Fähigkeiten, Kenntnissen und der Erweiterung von Konzentration und Ausdauer erwerben
Selbstkompetenz im Hinblick auf die Entwicklung der Ich-Identität, im Verarbeiten von Erlebnissen und Gefühlen, im Entdecken neuer Verhaltensweisen aufbauen. Die Aufgabe unserer Tageseinrichtung ist es, das Umfeld des Kindes so zu gestalten, dass ein Prozess der selbstständigen Bildung angestoßen und gefördert wird. Unsere Einrichtung strebt danach, dass
jedes Kind seine eigene Identität entwickelt
die kindliche Neugierde und die Lust auf neue Dinge gefördert wird
das lebenspraktische Kompetenzen und die damit verbundene Selbstständigkeit und das Vertrauen in sich selbst gestärkt wird
sich jedes Kind seiner Kultur und seinem Glauben zugehörig fühlt
die Sprachentwicklung gefördert wird und Kinder die Fähigkeit zuzuhören, zu berichten, zu reflektieren und seine Meinung auszudrücken entwickeln können
die Konfliktfähigkeit gestärkt wird und Kinder lernen Konflikte zu bewältigen sowie die gemeinsame Regeln zu übernehmen
die Motorik, das Koordinationsvermögen und die Körperwahrnehmung gestärkt wird
jedes Kind seine Gedanken, Erlebnisse und Erfahrungen in kreativen Ausdrucksformen entwickelt Unsere Angebote
Es wird nach dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen gearbeitet und es gibt folgende Bildungsbereiche:

Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen
Körper – Bewegung – Gesundheit
Sprache und Sprechen
Lebenspraktische Kompetenzen
Mathematisches Grundverständnis
Ästhetische Bildung
Natur und Lebenswelt
Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz
Die jüdische Erziehung
[...]

Quellennachweis:
Kindertagesstätte König David (zuletzt eingesehen am 03.08.2022)

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Literatur zur Einrichtung:
Kindertagesstätte König David (zuletzt eingesehen am 03.08.2022) https://jg-osnabrueck.de/gemeindeleben/#1552946991782-371ecbe5-2ebe, https://jg-osnabrueck.de/gemeindeleben/#1552946991782-371ecbe5-2ebe

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Verein
S.V. Makkabi Hannover e.V.

S.V. Makkabi Hannover e.V.

Anschrift:
Franckestraße 7
30165 Hannover
E-Mail:
makkabihannover@mail.ru
Telefon:
+495113351081
Ansprechperson:
Alexander Olschanetzki
Homepage:
Makkabi Ortsvereine (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Die Geschichte der jüdischen Turn- und Sportvereine in Deutschland reicht bis ans Ende des 19. Jahrhunderts zurück. 1898 wurde in Berlin der erste Jüdische Turn- und Sportverein Bar Kochba gegründet. Die Bezeichnung Makkabi für einen Jüdischen Turn- und Sportverein in Deutschland erschien 1923 das erste Mal bei der Erstgründung vom FC Maccabi Düsseldorf. Den ersten Ortsverein führte der ehemalige Sportstudent Herr Max Loewy bis zur zweiten Maccabiah, bis er 1939 aufgelöst wurde.
Bis zur Machtergreifung der Nazis gab es etwa 90 Jüdische Sportvereine in ganz Deutschland.

Auf die Wiedereröffnung einzelner Makkabi-Vereine in Europa nach der Schoah, folgte 1961 ebenfalls die Wiedergründung des TuS Maccabi Düsseldorf (ehemals SC). Weitere Ortsvereine in Frankfurt und München etablierten ich in den Folgejahren. Wenige Tage nachdem Deutschland und Israel 1965 diplomatische Beziehungen aufgenommen hatten feierte die jüdische Sportbewegung in Deutschland am 23. Mai 1965 in Düsseldorf ihre Neugründung. Zum Präsidenten wurde damals Herr Werner Nachmann aus Karlsruhe ernannt. 1966 gab es bereits acht Vereine mit 1.000 Mitgliedern. Zum ersten Mal nach drei Jahrzehnten nahmen 1969/70 jüdische Sportler:innen aus Deutschland wieder an der Maccabiah teil.

Quellennachweis:
Makkabi Deutschland (zuletzt eingesehen am 03.08.2022)

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Literatur zur Einrichtung:
Makkabi Deutschland (zuletzt eingesehen am 03.08.2022) https://makkabi.de/ueber-uns/#, https://makkabi.de/ueber-uns/#

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Bildungseinrichtungen
Verband Jüdischer Studierender Nord (VJSNord)

Verband Jüdischer Studierender Nord (VJSNord)

E-Mail:
jannes@vjsnord.de
Ansprechperson:
Für Niedersachsen: Jannes Walter
Homepage:
VJSNordmehr erfahren

Kurzbeschreibung

Nach dem Jugendkongress 2017 in Frankfurt fasste der Gründungsvorstand des VJSNord den Entschluss eine lokale Vertretung für jüdische Studierende in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen zu gründen.
Unser Profil soll sich an das Leitbild der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands (JSUD) anlehnen und sich an einem demokratischen, toleranten und weltoffenen Weltbild orientieren. Es ist uns eine Herzensangelegenheit ein zentraler und sichtbarer Teil des öffentlichen Diskurses zu sein.

Mit zahlreichen regionalen und überregionalen Events wollen wir erreichen, dass Studierende auch in Norddeutschland, Anschluss an die jüdische Infrastruktur finden und sich mit anderen Gleichgesinnten austauschen können.

Mit regelmäßigen Shabbatot, Partys und Vorträgen von interessanten Referent*innen wollen wir den kulturellen Austausch fördern und das Netzwerk für junge jüdische Menschen in Norddeutschland ausbauen.

Quellennachweis:
VJSNord (zuletzt eingesehen am 03.08.2022)

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Literatur zur Einrichtung:
VJSNord (zuletzt eingesehen am 03.08.2022) https://vjsnord.de/ueber-uns/, https://vjsnord.de/ueber-uns/

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2022-07-21T11:19:25Z
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Religiöse Einrichtungen
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V.

Anschrift:
Auf dem Brink 9
38112 Braunschweig
E-Mail:
info@gcjz-niedersachsen-ost.de
Telefon:
+49531322264 oder +495313102494
Homepage:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V.mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Braunschweig wurde im Jahre 1986 gegründet. Sie ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit zur Zeit 86 Mitgliedern. Dem Vorstand gehören laut Satzung an je ein*e katholische*r Christ*in, ein*e evangelische*r Christ*in und eine Vertreter*in des jüdischen Glaubens.
Die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden. Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens. Begründet in der biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, dass im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

Quellennachweis:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. (zuletzt eingesehen am 03.08.2022)

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Literatur zur Einrichtung:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. (zuletzt eingesehen am 03.08.2022) https://niedersachsen-ost.deutscher-koordinierungsrat.de, https://niedersachsen-ost.deutscher-koordinierungsrat.de

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2022-07-25T07:49:01Z
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2023-07-27T21:15:44Z
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Kulturelle Einrichtungen
Felix-Nussbaum-Gesellschaft e.V.

Felix-Nussbaum-Gesellschaft e.V.

Anschrift:
Konrad-Adenauer-Ring 20
49074 Osnabrück
E-Mail:
mail@fng-os.de
Telefon:
+491718603954
Homepage:
Felix-Nussbaum-Gesellschaft e.V. (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Die Felix-Nussbaum-Gesellschaft Osnabrück engagiert sich seit ihrer Gründung 1987 für das Vermächtnis des Künstlers Felix Nussbaum: »Wenn ich untergehe, lasst meine Bilder nicht sterben.«
Die Felix-Nussbaum-Gesellschaft widmet sich der Aufgabe, das künstlerische und historische Vermächtnis des Malers Felix Nussbaum lebendig zu halten. Dabei ist es unser zentrales Anliegen, die nationale und internationale Wahrnehmung des Malers zu fördern. Im Mittelpunkt unseres Interesses steht die kritische Auseinandersetzung mit den künstlerischen, politischen und kulturellen Aspekten seines Werkes und seiner Bedeutung für unsere Gegenwart.
Diese Ziele setzt die Gesellschaft durch vielfältige Formate von Veranstaltungen und Projekten sowie durch Vernetzungen und Kooperationen um. Wir unterstützen Ausstellungen zum Werk Felix Nussbaums und initiieren Lesungen, Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Kolloquien.

Auf den Spuren jüdischer Geschichte - Osnabrücker Stadtrundgänge

,,Die Orte gibt es noch, die Menschen nicht mehr"
Wir laden Sie ein, die Geschichte und Geschichten jüdischen Lebens in Osnabrück kennenzulernen. In thematisch geführten Stadtrundgängen vermitteln wir Ihnen an historischen Orten ausgewählte Biografien und Schicksale jüdischer Bürger*innen, die in den Jahren der Weimarer Republik in Osnabrück lebten und als Teil der Stadtgesellschaft das kulturelle Leben in der Stadt mitgestalteten. Daneben wird die Alltagsrealität der schrittweisen Diffamierung und Ausgrenzung ab 1933 bis hin zur Verfolgung und Deportation anhand der vorgestellten Einzelschicksale verdeutlicht.
Die Rundgänge führen an Wohnorte, Geschäfte und Orte der Verfolgung und vermitteln einen persönlichen und lokalen Zugang zur kulturellen, sozialen und politischen Geschichte Osnabrücks: von der Integration der jüdischen Gemeinde in die Stadtkultur bis zu ihrer Vernichtung in der Zeit des Nationalsozialismus.
Das Angebot will anhand der Kenntnis der Geschichte zur Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen anregen.

Quellennachweis:
Felix-Nussbaum-Gesellschaft (zuletzt eingesehen am 03.08.2022)

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Verknüpfte Personen:
Literatur zur Einrichtung:
Felix-Nussbaum-Gesellschaft (zuletzt eingesehen am 03.08.2022) https://www.fng-os.de/projekte/juedisches-leben/, https://www.fng-os.de/projekte/juedisches-leben/

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2022-07-27T10:21:49Z
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2023-07-27T20:48:34Z
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Kulturelle Einrichtungen
Verein zur Förderung des Wissens über jüdische Geschichte und Kultur e.V.

Verein zur Förderung des Wissens über jüdische Geschichte und Kultur e.V.

Anschrift:
Eisenacher Weg 38
30179 Hannover
E-Mail:
peter-schulze-hannover@t-online.de
Ansprechperson:
Rolf Müller
Homepage:
Verein zur Förderung des Wissens über jüdische Geschichte und Kultur e.V. (zuletzt eingesehen am 03.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Verein zur Förderung des Wissens über jüdische Geschichte und Kultur e.V. Der im Jahr 1995 gegründete Verein tritt ein für eine intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte und Kultur der Jüd*innen – am Beispiel der jüdischen Lokalgeschichte Hannovers. Arbeitsschwerpunkte sind die Aufklärung des Schicksals der hannoverschen Jüd*innen in der Zeit des Nationalsozialismus und die Information über Geschichte und Bedeutung jüdischer Friedhöfe. Die vom Verein betreute Ausstellung „Mit Davidsschild und Menora. Bilder jüdischer Grabstätten“ ist seit 1995 wiederholt in Hannover sowie in Celle, Peine, Braunschweig, Gröbzig, Hornburg, Salzgitter, Uelzen, Osnabrück, Schöningen und Bernburg gezeigt worden, zuletzt 2016 in Burgdorf, wobei die örtlichen Träger bei der Erarbeitung lokaler Beiträge zur Ausstellung unterstützt worden sind. In Hannover bieten Mitglieder des Vereins Führungen über die jüdischen Friedhöfe an; dies geschieht in Absprache mit der Jüdischen Gemeinde. Seit 2000 beteiligen sie sich am jährlichen „Tag des offenen Denkmals“ und machen die „Alte Predigthalle“ auf dem jüdischen Friedhof An der Strangriede für die Öffentlichkeit zugänglich, ein Angebot, das seither von mehreren tausend interessierten Besucher*innen wahrgenommen wurde.
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2022-07-27T10:29:44Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-27T21:50:42Z
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2026-09-15T16:20:21+02:00

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Bildungseinrichtungen
Anne Frank Haus CVJM Hannover

Anne Frank Haus CVJM Hannover

Anschrift:
Schulstraße 5
29313 Hambühren/Oldau
E-Mail:
info@cvjm-lvh.de
Telefon:
+4951431624
Homepage:
Anne Frank Haus CVJM (zuletzt eingesehen am 20.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

"Aus der Geschichte lernen - Verantwortung für die Zukunft". Unter diesem Leitbild ist ein besonderes pädagogisches Profil für das Anne-Frank-Haus in Oldau erarbeitet worden. Die 1987 erfolgte Namensgebung “Anne-Frank-Haus” ist Anspruch und Herausforderung zugleich. Gruppen, die sich mit dem Thema des Hauses beschäftigen wollen, wird Unterstützung und Beratung bei der Planung, Organisation und Durchführung der Maßnahmen angeboten. Dabei ist es möglich, dass dies in der Gesamtheit eines Seminars oder nur in Teilbereichen stattfindet, ganz wie es gewünscht wird. Die pädagogische Arbeit im Anne-Frank-Haus wird vom Jugendbildungsreferent Moritz Thies verantwortet, ein Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen unterstützt ihn dabei.
Die pädagogische Abteilung des Anne-Frank-Hauses bietet verschiedene Angebote der historisch-politischen Bildung an. Diese stehen auf zwei Säulen.

Historisch: Anhand verschiedener Biografien und insbesondere des Lebens von Anne Frank nähert das Anne-Frank-Haus sich der Geschichte des deutschen Nationalsozialismus und des Holocausts an. Die Historie des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers Bergen-Belsen und der Besuch der Gedenkstätte bildet dabei einen zentralen Bezugspunkt.

Politisch: Durch altersgerechte und vielfältige Methoden werden Bezüge zur gegenwärtigen Lebenswelt der Jugendlichen hergestellt. Mit der pädagogischen Arbeit geht das Anne-Frank-Haus somit auch auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ein (z.B. Kontinuitäten von Diskriminierung & Gewalt, Rechtspopulismus, soziale Gerechtigkeit …). Dabei können Fragestellungen zu Glauben, Ethik und Religion Berücksichtigung finden.

Ein Schwerpunkt der Arbeit im Anne-Frank-Haus ist die Arbeit mit Konfirmanden- und Jugendgruppen. Sie geschieht in der Regel in ein- bis mehrtägigen Seminaren. Inhalte sind neben den Begleitungskonzepten zumeist die Lebensrealitäten Anne Franks und damit die Geschichte eines Mädchens im Alter der Jugendlichen. Dieser Zugang, sowie der Besuch am historischen Ort Bergen-Belsen, dort wo Anne Frank umgekommen ist, lässt für Jugendliche die häufig thematisierte zeitliche Distanz zur Zeit des Nationalsozialismus kleiner werden. Dieses Angebot kann darüber hinaus durch inhaltlich abgestimmte Andachten bzw. einen Gottesdienst oder eine altersgemäß gestaltete Gedenkfeier ergänzt werden.

Für verschiedenen Schulformen bietet die pädagogische Abteilung Projektwochen oder Klassentagungen an. Diese können sowohl im Anne-Frank-Haus, als auch direkt an der Schule stattfinden und sind an die aufgeführten Begleitungskonzepte angelegt. Eine „Ausbildung“ der Teilnehmenden zu „Friedenstifter:innen“ befindet sich in der Ausarbeitung und schult die Gruppen in Fragen der Antidiskriminierungs-, Erinnerungs- und Friedensarbeit.

Spring School: Education and Remembrance (IWC)

Seit 1993 werden im Anne-Frank-Haus internationale Bildungscamps veranstaltet. Inzwischen gehören sie zum festen Programm des Hauses. Jährlich im Frühjahr und im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsen am 15. April, findet ein großes internationales Workcamp mit über 50 Teilnehmer*innen statt, die aus knapp zehn Staaten anreisen. Durch die Umstände der Pandemie konnten die IWC’s in den vergangenen Jahren nur Hybrid stattfinden, was zwar neue Perspektiven auf die digitale Erinnerungsarbeit möglich machte, allerdings inhaltliche Einschnitte mit sich brachte. Die Veranstaltung wird im Jahr 2023 unter einem Hygiene- und Schutzkonzept wieder in vollständiger Präsenz stattfinden. Dieses Camp wird als Kooperationsveranstaltung des Landesjugendring Niedersachsen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen veranstaltet.

Quellennachweis:
Anne Frank Haus CVJM (zuletzt eingesehen am 20.03.2023)

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Literatur zur Einrichtung:
Anne Frank Haus CVJM (zuletzt eingesehen am 20.03.2023) https://anne-frank-haus-cvjm.de/paedagogische-begleitung/, https://anne-frank-haus-cvjm.de/paedagogische-begleitung/

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2022-07-27T10:56:47Z
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2023-07-26T10:43:39Z
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Gewerbliche Einrichtungen
Le Chaim. Kosher Supermarkt

Le Chaim. Kosher Supermarkt

Anschrift:
Stettiner Weg 50
30625 Hannover
Telefon:
+495118112822
Homepage:
Le Chaim (zuletzt eingesehen am 15.05.2023)mehr erfahren

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2022-07-28T08:29:54Z
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Bildungseinrichtungen
Rabbinerseminar Budapest

Rabbinerseminar Budapest

Anschrift:
Scheiber Sándor utca 2
1084 Budapest

Kurzbeschreibung

Das Rabbinerseminar von Budapest (Landesrabbinerschule in Budapest) wurde 1877 gegründet und ist das älteste noch existierende Rabbinerseminar der Welt. Es entstand mehrere Jahrzehnte nach der Errichtung der ersten Rabbinerseminare in Padua, Metz, Paris und Breslau, hat jedoch als einziges dieser frühen Seminare bis heute überlebt.
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Bildungseinrichtungen
Leo Baeck College

Leo Baeck College

Anschrift:
East End Road Finchley 80
N3 2SY London
Homepage:
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Kurzbeschreibung

Das Leo Baeck College in London ist ein Rabbinerseminar, das liberale, Reform- und Masorti-Rabbiner für alle europäischen Länder ausbildet und ordiniert. Auch werden jüdische Religionslehrer ausgebildet. In Nord-London verfügt es über Unterrichtsräume, Büroräume, studentische Aufenthaltsräume sowie eine der führenden Judaica-Bibliotheken in Europa mit über 50.000 Bänden und einem Archiv mit ca. 80.000 Traktaten und Tonaufnahmen.
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Bildungseinrichtungen
Rabbinerseminar zu Berlin e.V.

Rabbinerseminar zu Berlin e.V.

Anschrift:
Brunnenstraße 33
10115 Berlin
E-Mail:
info@rabbinerseminar.de
Telefon:
+4930405046944
Homepage:
Rabbinerseminar zu Berlinmehr erfahren

Kurzbeschreibung

Das Leitbild des Rabbinerseminars ist von den folgenden drei Aspekten geprägt: Werte vermitteln, Integration fördern, Toleranz schaffen.
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Bildungseinrichtungen
Universität Bielefeld

Universität Bielefeld

Anschrift:
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
E-Mail:
post@uni-bielefeld.de
Telefon:
+4952110600
Homepage:
Universität Bielefeld (zuletzt eingesehen am 20.03.2023)mehr erfahren

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Bildungseinrichtungen
Schechter Institute

Schechter Institute

Anschrift:
Avraham Granot Street 4
9116002 Jerusalem
Chelouche Street 42
6684521 Tel Aviv-Jaffa
E-Mail:
webmaster@schechter.ac.il
Telefon:
+972747800600
Homepage:
Schechter Institutemehr erfahren

Kurzbeschreibung

The Schechter Institutes is an academic and educational institution dedicated to ensuring, through Jewish education, the future of Israel as a democratic state, secure in its Jewish roots.

Schechter was founded 36 years ago to offer a fresh alternative for Israel: meaningful Jewish education in an open, pluralistic environment. Today, it forms an umbrella that includes four non-profits: the Schechter Institute of Jewish Studies, the Schechter Rabbinical Seminary, the TALI Education Fund, and Midreshet Schechter.
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Kulturelle Einrichtungen
KlezPO. e.V

KlezPO. e.V

Anschrift:
Tannenweg 14
37085 Göttingen
E-Mail:
info@klezpo.de
Telefon:
+490551796606
Ansprechperson:
Wieland Ulrichs
Homepage:
KlezPo e.V.mehr erfahren

Kurzbeschreibung

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Bildungseinrichtungen
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V.

Anschrift:
Klagesweg 7
31787 Hameln
E-Mail:
info@gcjz-hm.de
Telefon:
01 76 - 23 17 33 73
Homepage:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V.mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wurde in Hameln 1980 gegründet. Sie ist Mitglied im Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Der Deutsche Koordinierungsrat vertritt als bundesweite Vereinigung die Gesellschaften auf nationaler und internationaler Ebene.

Heute gibt es in der Bundesrepublik unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten über 80 lokale und regionale Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit ca. 20.000 Mitgliedern und Förderern.
Ziele:
Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik nach der Befreiung vom nationalsozialistischem Unrechtsstaat entstanden.

Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.

Begründet in der biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, dass im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die Ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

Aufgaben:

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V. setzt sich ein für Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung der Unterschiede, Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum, Erforschung und Dokumentation der noch erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte, Bewahrung der Erinnerung an das Unrecht, das Jüd*innen und anderen Gruppen in der NS-Zeit angetan wurde, Pflege der Beziehungen zum Land der Bibel und zum Staat Israel.


Sie wendet sich entschieden gegen
alle Formen der Jüd*innenfeindschaft, religiösen Antijudaismus, rassistischen und politischen Antisemitismus, Rechtsextremismus und seine Menschenverachtung, Diskriminierung von einzelnen Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethischen Gründen.



Sie tut das unter anderem durch Vorträge, Studienfahrten und Ausstellungen. Sie pflegt Kontakte mit den jüdischen Gemeinden in Hameln.

Quellennachweis:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V. (zuletzt eingesehen am 03.08.2022)

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Literatur zur Einrichtung:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V. (zuletzt eingesehen am 03.08.2022) https://www.gcjz-hm.de/wir-ueber-uns/Aufgaben.htm, https://www.gcjz-hm.de/wir-ueber-uns/Aufgaben.htm

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Bildungseinrichtungen
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland e.V.

Anschrift:
Deddo-Cramer-Straße 16
26789 Leer
E-Mail:
wolfgang.kellner@ewetel.net
Telefon:
+4949113871
Homepage:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland e.V. (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden. Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.
Begründet in der biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, daß im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die Ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

Quellennachweis:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland e.V. (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)

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Literatur zur Einrichtung:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Ostfriesland e.V. (zuletzt eingesehen am 02.03.2023) https://gcjz-ostfriesland.de, https://gcjz-ostfriesland.de

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Kulturelle Einrichtungen
Arbeitsgemeinschaft Hannover der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

Arbeitsgemeinschaft Hannover der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

Anschrift:
Brucknerring 7
30629 Hannover
E-Mail:
hannover@digev.de
Homepage:
Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. Hannover (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Seit 1966 setzt sich die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (DIG) für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft ein. Die DIG e.V. ist die zentrale überparteiliche Organisation in der Bundesrepublik Deutschland, in der Freunde Israels zusammenarbeiten, um sich solidarisch mit dem Staat Israel und seinen Bürger*innen zu engagieren. Mit Hauptsitz in Berlin, derzeit rund 5.500 Mitgliedern und über 50 Arbeitsgemeinschaften ist die DIG e.V. in ganz Deutschland vertreten.
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Kulturelle Einrichtungen
Arbeitsgemeinschaft Osnabrück der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

Arbeitsgemeinschaft Osnabrück der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.

E-Mail:
osnabrueck@digev.de
Homepage:
Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Seit 1966 setzt sich die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (DIG) für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel in den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur und Wissenschaft ein. Die DIG e.V. ist die zentrale überparteiliche Organisation in der Bundesrepublik Deutschland, in der Freunde Israels zusammenarbeiten, um sich solidarisch mit dem Staat Israel und seinen Bürgern zu engagieren. Mit Hauptsitz in Berlin, derzeit rund 5.500 Mitgliedern und über 50 Arbeitsgemeinschaften ist die DIG e.V. in ganz Deutschland vertreten.
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Bildungseinrichtungen
Meet a Jew

Meet a Jew

E-Mail:
meetajew@zentralratderjuden.de
Homepage:
Meet a Jew (zuletzt eingesehen am 20.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Das aktuelle jüdische Leben durch in Deutschland lebende jüdische Menschen kennen lernen, das ist die Idee hinter Meet a Jew. Denn eine persönliche Begegnung bewirkt, was tausend Bücher nicht leisten können. Wer Jüdinnen und Juden schon mal persönlich getroffen hat, ist weniger anfällig für Stereotype und Vorurteile und weiß, dass es viel mehr Themen gibt über die wir miteinander sprechen können als über Antisemitismus, die Shoah oder den Nahostkonflikt.

Meet a Jew ist 2020 aus dem Zusammenschluss der erfolgreichen jüdischen Projekte Rent a Jew und Likrat – Jugend & Dialog hervorgegangen. Gemeinsam wird das Projekt weiterentwickelt, noch mehr Begegnungen ermöglicht und weitere Zielgruppen an Universitäten, Sportvereinen, unter Pädagoginnen und Pädagogen oder im Internet erreicht.
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Kulturelle Einrichtungen
Cohn-Scheune

Cohn-Scheune

Anschrift:
Am Kirchhof 1
27356 Rotenburg
Öffnungszeiten:
Mittwoch und Sonntag: 14:30 – 17:00 Uhr
E-Mail:
info@cohn-scheune.de
Homepage:
Cohn-Scheune (zuletzt eingesehen am 02.03.2023)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Die Cohn-Scheune ist das letzte existierende „Originalgebäude“ des Anwesens der jüdischen Familie Cohn, das in der Großen Straße 32 lag. Im 19. Jahrhundert gehörten Fachwerkscheunen zum typischen Bestand der innerstädtischen Wohnhäuser. Die Cohnsche Scheune wurde 1834 errichtet und danach mehrfach umgebaut und erweitert. Aus einem Stall- und Scheunengebäude wurde im Laufe der Zeit eine Schneiderwerkstatt, hinzu kamen Lagerräume und nach dem Zweiten Weltkrieg auch eine Wohnung im Obergeschoss.
In der Dauerausstellung der Rotenburger Cohn-Scheune geben wir einen umfassenden Einblick ins jüdische Leben in der Region und seine nahezu 200-jährige Geschichte. Besonders im Blickpunkt stehen die Entwicklung der jüdischen Gemeinde Rotenburgs sowie die Familien- und Unternehmensgeschichte der Familie Cohn (das Ehepaar Gertrud und Hermann Julius Cohn), seit der ersten Ansiedlung von Schutzjuden im 18. Jahrhundert bis zum „Dritten Reich“, als den Mitgliedern der Familie entweder die Flucht ins Ausland gelang oder aber sie von den Nationalsozialist*innen ermordet worden sind. Siehe dazu die Seite über die Familie Cohn.

Anhand mehrerer Themeninseln im Erdgeschoss können sich Gäste gezielt informieren. Viele Fundstücke aus kommunalen und staatlichen Archiven werden hier erstmals gezeigt. Auch Dokumente und Fotografien aus dem Privatbesitz sind hier zu sehen. Diverse einfach zu bedienende Multimediastationen (Touch-Screen) erlauben eine vertiefende Information und regen zur eigenen „Forschung“ an. Entdecken Sie auf der interaktiven Karte, wo und wie in unserer Region jüdische Familien lebten, oder vertiefen Sie Ihre Eindrücke mittels besonderen, eigens dafür angefertigten Objekttafeln, die in den Themeninseln stecken.

Im Obergeschoss finden Sie etliche Gegenstände aus der jüdischen Kultur und Religion und werden feststellen, wie eng viele Verbindungen zwischen den drei großen monotheistischen Weltreligionen sind. Wussten Sie, dass es „koschere Gummibärchen“ gibt, oder wie sehr sich viele christliche Riten an die jüdischen anlehnen? 2020 haben wir die Ausstellung um wertvolle Exponate ergänzt: Eine historische Tora-Rolle und der Nachbau der Zevener Synagogenmöbel sind als Dauerleihgaben zu besichtigen.

Die Cohn-Scheune verfügt darüber hinaus über eine größere Anzahl von Tablet-PCs, mit deren Hilfe das Museum auch individuell erkundet werden kann: In mehreren Kurzfilmen wird das, was in der Cohn-Scheune zu sehen ist, vertiefend erläutert. Insbesondere zu den im OG gezeigten Gegenständen des jüdischen Lebens, der jüdischen Kultur und Religion, sogenannte Judaica, gibt es kurze, prägnante filmische Erläuterungen. Großen Anklang bei Gästen jeder Generation findet ein eigens für die Rotenburger Cohn-Scheune entwickeltes „Dreidel“-Computer-Spiel, mit dem man sein Wissen schnell und spielerisch testen kann.

Neben der Dauerausstellung finden regelmäßig Sonderausstellungen statt. Präsentiert werden vor allem künstlerische und thematisch passende dokumentarische Arbeiten. Die bisherigen Sonderausstellungen finden Sie am Ende unter Aktuelles. Darüber hinaus werden die Museumsräume auch als Kulturwerkstatt genutzt mit Lesungen, Vorträgen, Filmvorführungen und Workshops. Was nächstens in der Cohn-Scheune stattfindet, lesen Sie ebenso unter Aktuelles.

Und hier einige Stimmen von Besuchern des Museums, zitiert aus dem ausliegenden Gästebuch.

Die Dauerausstellung ist 2010 von dem Berliner Historiker Manfred Wichmann als Kurator konzipiert und erstellt worden, der selbst aus Rotenburg stammt. 2020 ist die Dauerausstellung von Inge Hansen-Schaberg um das Exil der Cohn-Töchter und die Rückkehr nach Deutschland erweitert worden. Die Gestaltung und Ausführung der Ausstellung sowie die Konzeption und Umsetzung der Multimedia stammen von den Agenturen historikerin.de und cbc|design. Unterstützt wurde die inhaltliche Erstellung der Ausstellung vom Jüdischen Museum Berlin, dem Stadtarchiv Rotenburg und dem Staatsarchiv Stade.

Quellennachweis:
Cohn Scheune (zuletzt eingesehen am 25.07.2023)

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Literatur zur Einrichtung:
Cohn Scheune (zuletzt eingesehen am 25.07.2023) https://www.cohn-scheune.de/ausstellung/, https://www.cohn-scheune.de/ausstellung/

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Geschäftshaus
Wohn- und Geschäftshaus Familie Nathan

Wohn- und Geschäftshaus Familie Nathan

Anschrift:
Lange Straße 33
29378 Wittingen

Kurzbeschreibung

Im Haus des Vorstehers der jüdischen Gemeinde Mendel Nathan fanden Gottesdienste statt.
Baugeschichte:
erbaut: 1912
IJN-Landkarte:

Im Haus von Mendel Nathan, 1863-74 Vorsteher der jüdischen Gemeinde Bodenteich-Hankensbüttel-Wittingen, fanden Gottesdienste statt. 1912 ließen seine Nachkommen hier ein neues Wohn- und Geschäftshaus durch den Celler Architekten Otto Haesler errichten, der zu den führenden Architekten der Moderne gerechnet wird.

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Synagoge
Synagoge Bad Harzburg (Garten Hotel Parkhaus)
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1/4

Synagoge Bad Harzburg (Garten Hotel Parkhaus)

Anschrift:
Herzog-Wilhelmstraße 104
38667 Bad Harzburg

Kurzbeschreibung

Heute "Parkhof" mit Einkaufspassage. Zu den Öffnungszeiten frei zugänglich.
Baugeschichte:
erbaut: 1901
verkauft: 1935
abgerissen: 1935
IJN-Landkarte:

Das 1896 eröffnete Hotel warb mit koscherer Küche und ab 1901 mit einer neuen Synagoge im Garten. Nach Aufgabe und Verkauf des Hotels wurde die „Privatsynagoge“ um 1935 abgebrochen, das Hotelgebäude ist erhalten. Einige weitere Hotels und Pensionen in Bad Harzburg wurden von jüdischen Familien betrieben, so dass die Stadt ein beliebtes Ziel jüdischer Kurgäste aus aller Welt war.

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Betraum
Betsaal bei Jakob Jeremias Menke

Betsaal bei Jakob Jeremias Menke

Anschrift:
Steinweg 13
38518 Gifhorn

Kurzbeschreibung

Jakob Jeremias Menke richtetet 1809 im Nebengebäude seines Hauses einen Betsaal ein.
Baugeschichte:
eingeweiht: 1809
IJN-Landkarte:

1809 richtete Jakob Jeremias Menke im Nebengebäude seines Hauses einen Betsaal ein, den die jüdische Gemeinde bis in die 1880er Jahre nutzte. Im Nachbarhaus (Steinweg 15) betrieb Menkes Sohn Jonas eine Holzhandlung.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Rhüden (An der Burgkampstraße)

Jüdischer Friedhof Rhüden (An der Burgkampstraße)

Anschrift:
An der Burgkampstraße
38723 Rhüden

Kurzbeschreibung

Der Friedhof wurde 1941 eingeebnet und nach 1945 überbaut.
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Hann. Münden (Oberer Mittelweg)
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1/2

Jüdischer Friedhof Hann. Münden (Oberer Mittelweg)

Anschrift:
Oberer Mittelweg
34346 Hann. Münden

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1932 bis 1946 durch die jüdische Gemeinde Münden belegt. Auf dem Friedhof wurden bis zur Vernichtung der Gemeinde im Jahr 1942 noch sieben Gräber angelegt.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Lüthorst (Rotte)

Jüdischer Friedhof Lüthorst (Rotte)

Anschrift:
Rotte
37586 Dassel-Lüthorst

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde vor 1844 durch die jüdische Gemeinde Lüthorst belegt. Heute sind eventuell Grabsteine unter der Grasnarbe erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
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Jüdischer Friedhof Pattensen (Zur Alten Mühle)
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Jüdischer Friedhof Pattensen (Zur Alten Mühle)

Anschrift:
Zur alten Mühle
30982 Pattensen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1815 bis 1937 durch die Synagogengemeinde Pattensen belegt. Heute sind ungefähr 50 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1982 durch Friedel Homeyer im Auftrag des Landkreises Hannover dokumentiert. (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine)

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Jüdischer Friedhof Otterstedt (Ziegelbahn)
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Jüdischer Friedhof Otterstedt (Ziegelbahn)

Anschrift:
Ziegelbahn
28870 Ottersberg

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1810 bis 1920 durch die Synagogengemeinde Ottersberg belegt. Heute sind 27 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Durch Klaus-Peter Schulz, Kreisheimatmuseum Osterholz, dokumentiert. (Abschrift: deutsche Inschriften (1981/82); Fotos (1985), Belegungsplan (1986, 1998)) 1993-1994 Volldokumentation durch Erich Hatje und Günter Schmidt-Bollmann im Auftrag des Kreisarchivs Verden.

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Jüdischer Friedhof Osterode am Harz (Seesener Straße)
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Jüdischer Friedhof Osterode am Harz (Seesener Straße)

Anschrift:
Seesener Straße
37520 Osterode am Harz

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab ca. 1620 bis 1863 durch die jüdische Gemeinde Osterode belegt. Heute sind ungefähr 60 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1989 dokumentiert durch Professor Schaller (Abschrift, Fotos: alle Steine und Fragmente).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Osterode am Harz (Schwimmbadstraße)
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Jüdischer Friedhof Osterode am Harz (Schwimmbadstraße)

Anschrift:
Schwimmbadstraße
37520 Osterode am Harz

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1869 durch die jüdische Gemeinde Osterode belegt. Heute sind ungefähr 61 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1989/1990 durch den Landesverband/das Zentralarchiv dokumentiert. (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine)

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Jüdischer Friedhof Adelebsen (Offenser Straße)
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Jüdischer Friedhof Adelebsen (Offenser Straße)

Anschrift:
L 554
37139 Adelebsen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1736 bis 1948 durch die jüdische Gemeinde Adelebsen belegt. Heute sind ungefähr 213 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1984/1985 dokumentiert durch Professor Schaller (Abschrift: alle Steine; Übersetzung: teilweise). Die Dokumentation ist als Volltext im Internet verfügbar.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Duderstadt (Am Gänseweg)
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Jüdischer Friedhof Duderstadt (Am Gänseweg)

Anschrift:
Am Gänseweg 7
37115 Duderstadt

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1870 bis 1938 durch die jüdische Gemeinde Duderstadt belegt. Es sind keine Grabsteine erhalten. 1944/45 sind nachweislich noch drei weibliche jüdische Häftlinge aus dem Außenlager des KZ Buchenwalds auf dem Friedhofsareal beigesetzt worden. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Jüdischer Friedhof Hann. Münden (Vogelsangweg)
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Jüdischer Friedhof Hann. Münden (Vogelsangweg)

Anschrift:
Vogelsangweg
34346 Hann. Münden

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab etwa 1673 bis 1932 durch die Jüd*innen aus Münden und Umgebung belegt. Heute sind keine Grabsteine erhalten. Auf dem Gelände steht ein Gedenkstein für die jüdischen Verstorbenen aus Münden und Umgebung.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Haren (Püntkers Patt)

Jüdischer Friedhof Haren (Püntkers Patt)

Anschrift:
Püntkers Patt
49733 Haren (Ems)

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab X bis 1908 durch die jüdische Gemeinde Haren belegt. Heute sind keine Grabsteine erhalten. Sechs Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert wurden vom alten auf den neuen Friedhof umgesetzt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Der Friedhof wurde durch die Uni Groningen dokumentiert (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

Quellennachweis:
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Ebstorf (Im Judenkoppel)

Jüdischer Friedhof Ebstorf (Im Judenkoppel)

Anschrift:
Im Judenkoppel
29574 Ebstorf

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde vor 1841 durch die jüdische Gemeinschaft Ebstorf belegt und als Kinderbegräbnisstätte genutzt. Der Friedhof ist nicht mehr erhalten und in einer Ackerfläche aufgegangen. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.
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