Ein Kassabuch
aus Rehburg
Bei dem Rehburger „Kassabuch“, das 2014 vom Bürger- und Heimatverein Rehburg e. V. entdeckt [?] wurde, handelt es sich um ein gebundenes Heft [?], in dem sich Einträge aus dem Zeitraum zwischen 1803 und 1827 befinden, überwiegend in hebräischer Schrift. 2015 wurde das Buch vom Steinheim-Institut ins Deutsche übersetzt. Seit dem wurde sich zwar vereinzelt mit den Inhalten des Buches befasst, einige Fragen blieben bisher aber noch offen.
Wir möchten uns auf dieser Seite mit dieser besonderen Quelle befassen, um zu erfahren, wie die wirtschaftlichen Beziehung einer kleinen jüdischen Gemeinschaft [Es gibt zunächst keinen Hinweis darauf, dass es sich um eine Gemeinde handelte] auf dem niedersächsischen Land aussahen. Welche Ausgaben mussten regelmäßig getätigt werden? Welche Hinweise auf eine jüdische Infrastruktur sind zu finden? Gab es Beziehungen zu Nachbargemeinden bzw. Gemeinschaften? Und welche Personen werden erwähnt?