Schriftwechsel im Überblick
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mittels flüchtigen
Zeugnissen
Briefe, Umschläge und Postkarten, jeweils mit oder ohne Inhalt, geben Auskunft über 30 Personen und Einrichtungen. Die thematische Vielfalt der Schriftwechsel ist dabei groß.
Einem Brief lässt sich beispielsweise entnehmen, dass der Jude Hein Joseph Anfang des 19. Jahrhunderts ein Bleiberecht in Fischerhude im Amt Ottersberg erwirken wollte.
Manche Schriftzeugnisse bieten Einblicke in die jüdische Religionspraxis. So enthält ein Brief eine Sammelbestellung von Mazzot, dem ungesäuerten Brot für Pessach, für die jüdische Gemeinde Meppen.
Andere Dokumente liefern Informationen zur Wirtschaftsgeschichte. Ein in ein Kuvert gefalteter Briefbogen führt uns zur Privatbank Gebrüder Cohen in Hannover, einem der ältesten Kreditinstitute der Stadt. Die Gründer Bernhard und Nathan Cohen stammten aus Goslar.
Besonders spannend ist die Lektüre einer Postkarte von 1935 an Edith Goldschmidt im Kibbuz Hasore'a. Sie richtet unseren Blick auf die jüdische Jugendbewegung und die Flucht nach Palästina, dem heutigen Israel, in der NS-Zeit.
Gemeinsam ist diesen Zeugnissen jüdischer Geschichte, dass sie für das Nachspüren der Vergangenheit lediglich winzige Mosaiksteine darstellen.
Alle Einrichtungen und Personen mit ihren Schriftwechseln im Überblick:
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