Veranstaltungen
Vom Harz bis zur Nordsee
Rechteinhaber: IJN, Urheber: R. Denz, CC BY-SA 4.0
Mesiba Familienfest in Celle 2024
Wir laden Sie herzlich ein, an den zahlreichen Veranstaltungen rund um die jüdische Kultur zwischen Harz und Nordsee teilzunehmen.
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Der Charme der Veranstaltungen ergibt sich aus dem vielfältigen Programm – ob größeres Konzert, Lesung in kleiner Runde oder spannend moderierte Rundgänge.
Thematisch passende Sonder- und Wanderausstellungen finden Sie gesondert hier.
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ZweitZeuge Opa war ein Nazi
ZweitZeuge Opa war ein Nazi
Wie kann ein Holocaust-Überlebender einer Enkelin eines Nazi-Täters
gegenübertreten? In „ZweitZeuge“ beschreiten Jean Vaislic und llka
Vierkant den schmerzhaften Weg dieser Konfrontation. Beide leben im
Gebot des Schweigens -aus unterschiedlichen Gründen. Die Enkelin begibt
sich in den Prozess der Entdeckung der verborgenen Geschichten im Herzen
der eigenen Familie. Opa Werner war Reichsbahndirektor für die
Ostgebiete. Jean Vaislic der u. a. Auschwitz überlebt hat, musste als
KZ-lnsasse in Auschwitz- Birkenau Gleise verlegen, die Opa geplant haben
könnte.
Die Begegnung mit Jean in Toulouse wird für die Schauspielerin, die
viele Jahre mit FAMILIE FLÖZ durch Europa getourt ist, zum Anstoß einen
poetischen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln.
Inspiriert von den Worten von Jean Vaislic: „Wenn ich einem schlechten
Gedanken nachgebe, existiere ich nicht mehr. Wenn mich also ein
schlechter Gedanke überkommt, denke ich an Blumen.“ Eine
deutsch-französisch und auch polnische Geschichte zwischen den
Generationen.
Die Theaterproduktion von Ilka Vierkant wurde 2021 erstmals in
französischer Sprache an der Deutschen Schule in Toulouse uraufgeführt
und anschließend an weiteren Orten in Frankreich gezeigt. Ilka Vierkant,
Absolventin der Folkwang Universität der Künste in Essen verbindet in
ihrer Arbeit künstlerische Mittel mit historisch-politischer
Bildungsarbeit.
In Deutschland wurde das Stück u. a. in der Gedenkstätte Buchenwald
(sechs Vorstellungen für Schulklassen in der ehemaligen
Häftlingskantine), im Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ in
Berlin sowie an der Waldorfschule Berlin-Mitte aufgeführt. Weitere
Aufführungen, unter anderem in der Gedenkstätte Bergen-Belsen, sind
geplant.
Details
Veranstalter*in
Website
Veranstaltungsort
Lulu-von-Strauß-und-Torney-Straße 30
31675 Bückeburg
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