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Verein
321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

Anschrift:
Ottostraße 85
50823 Köln
E-Mail:
INFO@2021JLID.DE
Telefon:
+49221716620
Homepage:
#2021JLID Jüdisches Leben in Deutschland (zuletzt eingesehen am 24.01.2023)
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Kurzbeschreibung

Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit mindestens 1700 Jahren auf dem Territorium des heutigen Deutschlands. Um das bundesweite Festjahr #2021JLID zu organisieren und zu koordinieren, wurde 2018 der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ gegründet.
Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick - Projekte:

Reich an jüdischer Geschichte ist auch Niedersachsen. Nicht nur die Villa Seligmann, sondern auch die Landjuden zwischen Harz und Heide zeugen davon. Ob Jüdische Kulturtage im Braunschweiger Land, Ausstellungen in Göttingen, Syke oder Leer, Konzerte in verschiedenen Städten, eine mehrtägige Fahrt auf den Spuren jüdischen Lebens in Hannover und Osnabrück: Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben“ freut sich sehr die vielen Projekte in Niedersachsen unterstützen zu dürfen.

Denn im deutsch-jüdischen Festjahr geht der Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier finden bundesweit über 1500 Veranstaltungen statt. Dabei soll die Vielfalt jüdischen Lebens sichtbar und erlebbar gemacht werden. An diesem Ziel von 2021JLID beteiligen sich jüdische wie nicht-jüdische Vereine, Verbände, jüdische und Kirchen-Gemeinden, Institutionen und die Zivilgesellschaft – auch, um ein starkes gemeinsames Signal gegen den Antisemitismus zu setzen. Der Verein selbst organisiert das bundesweite Begegnungsfestival „Mentsh!“ [www.mentshen.de] sowie das vermutlich weltgrößte Laubhüttenfest Sukkot XXL vom 20. bis 27. September [www.sukkotxxl.de], zu dem über 30 jüdische Gemeinden und weitere Kooperationspartner in ganz Deutschland einladen.

Vielfach wird über Jüd*innen nur als Opfer gesprochen. Dabei wollen sie als LEBENDE und nicht als ÜBERLebende wahrgenommen werden. Deshalb gibt ihnen das Festjahr eine Stimme!

Mit Konzerten, Lesungen, Bildungsprojekten, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen wird dargestellt, was „Jüdisch sein“ eigentlich ausmacht. Denn wer miteinander redet, isst, trinkt und feiert, begegnet einander und lernt sich kennen – im günstigsten Fall auch schätzen. Seien Sie dabei, bringen Sie sich vor Ort ein, machen Sie #2021JLID auch zu IHREM Festjahr! Damit aus den Lehren der Vergangenheit eine Gegenwart gestaltet werden kann, die eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen in Deutschland ermöglicht.

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ wurde 2018 gegründet und geht auf die Initiative des Vorsitzenden der Kölner Synagogen-Gemeinde Abraham Lehrer, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und des evangelischen Theologen Dr. Matthias Schreiber zurück. Weitere Gründungsmitglieder sind u. a. die Zentralratspräsidenten der Juden, Dr. Josef Schuster und der Katholiken in Deutschland, Prof. Dr. Thomas Sternberg sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der stellvertretende LVR-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Wilhelm sowie der Journalist und ehemalige Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker.

Generalsekretärin des Vereins ist Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann. Die Geschäftsführung haben Andrei Kovacs (Leiter) und Dr. Regina Plaßwilm inne.

Der offizielle Start in das Festjahr fällt am Sonntag, den 21. Februar 2021 mit einem medial aufbereiteten Festakt, bei dem den Zuschauer*innen ein Kaleidoskop dessen, was jüdisches Leben in Deutschland in der Gegenwart ausmacht, präsentiert wird.

Die Kernfragen nach dem „Wo stehen wir heute? Wie gehen wir in die Zukunft? Und wie gut kennen wir uns eigentlich?“ begleiten nicht nur die Auftaktveranstaltung, sondern auch die bundesweiten Projekte.

Ein Überblick aller stattfindenden Veranstaltungen findet sich unter: www.2021jlid.de/programm

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV
Das historische Datum geht zurück auf den römischen Kaiser Konstantin, der im Dezember 321 ein Edikt erließ, das Juden die Bekleidung städtischer Ämter in den Curien, den römischen Stadträten, gestattete. Die entsprechende Anfrage kam aus dem heutigen Köln. Das Edikt Konstantins, dessen Abschrift in der Bibliothek des Vatikans aufbewahrt und seit Mitte September 2021 leihweise in Köln ausgestellt wird, belegt, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike integrativer Bestandteil der europäischen Kultur waren und sind.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Touristische Informationen // Datensätze, die Sie ebenfalls interessieren könnten

Literatur zur Einrichtung:
Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen, 2021, GVK

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T09:58:36Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:44:42Z
In Portal übernommen am:
2024-02-20T14:10:07+01:00

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