Hinweis: Um die korrekte Darstellung der Seite zu erhalten, müssen Sie beim Drucken die Hintergrundgrafiken erlauben.
Zurück zur Übersicht
Personen
Henriette Reker

Henriette Reker

Lebensdaten:
geboren: 1956 in Koln
Geschlecht:
weiblich
Beruf:
Politiker*in (unbekannt - 2023)
Jurist*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Reich an jüdischer Geschichte ist auch Niedersachsen. Nicht nur die Villa Seligmann, sondern auch die Landjuden zwischen Harz und Heide zeugen davon. Ob Jüdische Kulturtage im Braunschweiger Land, Ausstellungen in Göttingen, Syke oder Leer, Konzerte in verschiedenen Städten, eine mehrtägige Fahrt auf den Spuren jüdischen Lebens in Hannover und Osnabrück: Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben“ freut sich sehr die vielen Projekte in Niedersachsen unterstützen zu dürfen.

Denn im deutsch-jüdischen Festjahr geht der Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier finden bundesweit über 1500 Veranstaltungen statt. Dabei soll die Vielfalt jüdischen Lebens sichtbar und erlebbar gemacht werden. An diesem Ziel von 2021JLID beteiligen sich jüdische wie nicht-jüdische Vereine, Verbände, jüdische und Kirchen-Gemeinden, Institutionen und die Zivilgesellschaft – auch, um ein starkes gemeinsames Signal gegen den Antisemitismus zu setzen. Der Verein selbst organisiert das bundesweite Begegnungsfestival „Mentsh!“ [www.mentshen.de] sowie das vermutlich weltgrößte Laubhüttenfest Sukkot XXL vom 20. bis 27. September [www.sukkotxxl.de], zu dem über 30 jüdische Gemeinden und weitere Kooperationspartner in ganz Deutschland einladen.

Vielfach wird über Jüd*innen nur als Opfer gesprochen. Dabei wollen sie als LEBENDE und nicht als ÜBERLebende wahrgenommen werden. Deshalb gibt ihnen das Festjahr eine Stimme!

Mit Konzerten, Lesungen, Bildungsprojekten, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen wird dargestellt, was „Jüdisch sein“ eigentlich ausmacht. Denn wer miteinander redet, isst, trinkt und feiert, begegnet einander und lernt sich kennen – im günstigsten Fall auch schätzen. Seien Sie dabei, bringen Sie sich vor Ort ein, machen Sie #2021JLID auch zu IHREM Festjahr! Damit aus den Lehren der Vergangenheit eine Gegenwart gestaltet werden kann, die eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen in Deutschland ermöglicht.

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ wurde 2018 gegründet und geht auf die Initiative des Vorsitzenden der Kölner Synagogen-Gemeinde Abraham Lehrer, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und des evangelischen Theologen Dr. Matthias Schreiber zurück. Weitere Gründungsmitglieder sind u. a. die Zentralratspräsidenten der Juden, Dr. Josef Schuster und der Katholiken in Deutschland, Prof. Dr. Thomas Sternberg sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der stellvertretende LVR-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Wilhelm sowie der Journalist und ehemalige Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker.

Generalsekretärin des Vereins ist Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann. Die Geschäftsführung haben Andrei Kovacs (Leiter) und Dr. Regina Plaßwilm inne.

Der offizielle Start in das Festjahr fällt am Sonntag, den 21. Februar 2021 mit einem medial aufbereiteten Festakt, bei dem den Zuschauerinnen und Zuschauer ein Kaleidoskop dessen, was jüdisches Leben in Deutschland in der Gegenwart ausmacht, präsentiert wird.

Die Kernfragen nach dem „Wo stehen wir heute? Wie gehen wir in die Zukunft? Und wie gut kennen wir uns eigentlich?“ begleiten nicht nur die Auftaktveranstaltung, sondern auch die bundesweiten Projekte.

Ein Überblick aller stattfindenden Veranstaltungen findet sich unter: www.2021jlid.de/programm

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Reker, Henriette (1956) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T11:31:39Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:43:07Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:26+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Hans Leyendecker

Hans Leyendecker

Lebensdaten:
geboren: 12.05.1949 in Bruhl (Rhein-Erft-Kreis)
Geburtsort:
Bruhl (Rhein-Erft-Kreis)
Kulturelle Zugehörigkeit:
Evangelisch-lutherische Kirche
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Journalist*in (unbekannt - 2013)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Reich an jüdischer Geschichte ist auch Niedersachsen. Nicht nur die Villa Seligmann, sondern auch die Landjuden zwischen Harz und Heide zeugen davon. Ob Jüdische Kulturtage im Braunschweiger Land, Ausstellungen in Göttingen, Syke oder Leer, Konzerte in verschiedenen Städten, eine mehrtägige Fahrt auf den Spuren jüdischen Lebens in Hannover und Osnabrück: Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben“ freut sich sehr die vielen Projekte in Niedersachsen unterstützen zu dürfen.

Denn im deutsch-jüdischen Festjahr geht der Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier finden bundesweit über 1500 Veranstaltungen statt. Dabei soll die Vielfalt jüdischen Lebens sichtbar und erlebbar gemacht werden. An diesem Ziel von 2021JLID beteiligen sich jüdische wie nicht-jüdische Vereine, Verbände, jüdische und Kirchen-Gemeinden, Institutionen und die Zivilgesellschaft – auch, um ein starkes gemeinsames Signal gegen den Antisemitismus zu setzen. Der Verein selbst organisiert das bundesweite Begegnungsfestival „Mentsh!“ [www.mentshen.de] sowie das vermutlich weltgrößte Laubhüttenfest Sukkot XXL vom 20. bis 27. September [www.sukkotxxl.de], zu dem über 30 jüdische Gemeinden und weitere Kooperationspartner in ganz Deutschland einladen.

Vielfach wird über Jüd*innen nur als Opfer gesprochen. Dabei wollen sie als LEBENDE und nicht als ÜBERLebende wahrgenommen werden. Deshalb gibt ihnen das Festjahr eine Stimme!

Mit Konzerten, Lesungen, Bildungsprojekten, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen wird dargestellt, was „Jüdisch sein“ eigentlich ausmacht. Denn wer miteinander redet, isst, trinkt und feiert, begegnet einander und lernt sich kennen – im günstigsten Fall auch schätzen. Seien Sie dabei, bringen Sie sich vor Ort ein, machen Sie #2021JLID auch zu IHREM Festjahr! Damit aus den Lehren der Vergangenheit eine Gegenwart gestaltet werden kann, die eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen in Deutschland ermöglicht.

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ wurde 2018 gegründet und geht auf die Initiative des Vorsitzenden der Kölner Synagogen-Gemeinde Abraham Lehrer, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und des evangelischen Theologen Dr. Matthias Schreiber zurück. Weitere Gründungsmitglieder sind u. a. die Zentralratspräsidenten der Juden, Dr. Josef Schuster und der Katholiken in Deutschland, Prof. Dr. Thomas Sternberg sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der stellvertretende LVR-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Wilhelm sowie der Journalist und ehemalige Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker.

Generalsekretärin des Vereins ist Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann. Die Geschäftsführung haben Andrei Kovacs (Leiter) und Dr. Regina Plaßwilm inne.

Der offizielle Start in das Festjahr fällt am Sonntag, den 21. Februar 2021 mit einem medial aufbereiteten Festakt, bei dem den Zuschauerinnen und Zuschauer ein Kaleidoskop dessen, was jüdisches Leben in Deutschland in der Gegenwart ausmacht, präsentiert wird.

Die Kernfragen nach dem „Wo stehen wir heute? Wie gehen wir in die Zukunft? Und wie gut kennen wir uns eigentlich?“ begleiten nicht nur die Auftaktveranstaltung, sondern auch die bundesweiten Projekte.

Ein Überblick aller stattfindenden Veranstaltungen findet sich unter: www.2021jlid.de/programm

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Leyendecker, Hans (1949) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T11:31:39Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:42:39Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:28+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Regina Plaßwilm

Regina Plaßwilm

Geschlecht:
weiblich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Reich an jüdischer Geschichte ist auch Niedersachsen. Nicht nur die Villa Seligmann, sondern auch die Landjuden zwischen Harz und Heide zeugen davon. Ob Jüdische Kulturtage im Braunschweiger Land, Ausstellungen in Göttingen, Syke oder Leer, Konzerte in verschiedenen Städten, eine mehrtägige Fahrt auf den Spuren jüdischen Lebens in Hannover und Osnabrück: Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben“ freut sich sehr die vielen Projekte in Niedersachsen unterstützen zu dürfen.

Denn im deutsch-jüdischen Festjahr geht der Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier finden bundesweit über 1500 Veranstaltungen statt. Dabei soll die Vielfalt jüdischen Lebens sichtbar und erlebbar gemacht werden. An diesem Ziel von 2021JLID beteiligen sich jüdische wie nicht-jüdische Vereine, Verbände, jüdische und Kirchen-Gemeinden, Institutionen und die Zivilgesellschaft – auch, um ein starkes gemeinsames Signal gegen den Antisemitismus zu setzen. Der Verein selbst organisiert das bundesweite Begegnungsfestival „Mentsh!“ [www.mentshen.de] sowie das vermutlich weltgrößte Laubhüttenfest Sukkot XXL vom 20. bis 27. September [www.sukkotxxl.de], zu dem über 30 jüdische Gemeinden und weitere Kooperationspartner in ganz Deutschland einladen.

Vielfach wird über Jüd*innen nur als Opfer gesprochen. Dabei wollen sie als LEBENDE und nicht als ÜBERLebende wahrgenommen werden. Deshalb gibt ihnen das Festjahr eine Stimme!

Mit Konzerten, Lesungen, Bildungsprojekten, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen wird dargestellt, was „Jüdisch sein“ eigentlich ausmacht. Denn wer miteinander redet, isst, trinkt und feiert, begegnet einander und lernt sich kennen – im günstigsten Fall auch schätzen. Seien Sie dabei, bringen Sie sich vor Ort ein, machen Sie #2021JLID auch zu IHREM Festjahr! Damit aus den Lehren der Vergangenheit eine Gegenwart gestaltet werden kann, die eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen in Deutschland ermöglicht.

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ wurde 2018 gegründet und geht auf die Initiative des Vorsitzenden der Kölner Synagogen-Gemeinde Abraham Lehrer, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und des evangelischen Theologen Dr. Matthias Schreiber zurück. Weitere Gründungsmitglieder sind u. a. die Zentralratspräsidenten der Juden, Dr. Josef Schuster und der Katholiken in Deutschland, Prof. Dr. Thomas Sternberg sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der stellvertretende LVR-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Wilhelm sowie der Journalist und ehemalige Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker.

Generalsekretärin des Vereins ist Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann. Die Geschäftsführung haben Andrei Kovacs (Leiter) und Dr. Regina Plaßwilm inne.

Der offizielle Start in das Festjahr fällt am Sonntag, den 21. Februar 2021 mit einem medial aufbereiteten Festakt, bei dem den Zuschauerinnen und Zuschauer ein Kaleidoskop dessen, was jüdisches Leben in Deutschland in der Gegenwart ausmacht, präsentiert wird.

Die Kernfragen nach dem „Wo stehen wir heute? Wie gehen wir in die Zukunft? Und wie gut kennen wir uns eigentlich?“ begleiten nicht nur die Auftaktveranstaltung, sondern auch die bundesweiten Projekte.

Ein Überblick aller stattfindenden Veranstaltungen findet sich unter: www.2021jlid.de/programm

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T11:31:40Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T20:32:21Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:29+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Inge Lammel

Inge Lammel

Lebensdaten:
geboren: 1924 in Berlin- Prenzlauer Berg
gestorben: 2015 in
Geburtsort:
Berlin- Prenzlauer Berg
Geschlecht:
weiblich
Beruf:
Musikwissenschaftler*in (1924 - 2015)
Herausgeber*in (1924 - 1924)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Lammel, Inge (1924 - 2015) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:52:01Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T19:31:36Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:38+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Die Grenzgänger

Die Grenzgänger

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Die Grenzgänger GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:52:52Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:40:19Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:39+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Annette Rettich

Annette Rettich

Lebensdaten:
geboren: 1980
Geschlecht:
weiblich
Beruf:
Musiker*in (unbekannt - 2023)
Cellist*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Rettich, Annette (1980) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:56:04Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T16:49:46Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:40+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Felix Kroll

Felix Kroll

Lebensdaten:
geboren: 1986
Geschlecht:
männlich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Kroll, Felix (1986) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:57:40Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T18:30:40Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:40+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Else Lasker-Schüler

Else Lasker-Schüler

Lebensdaten:
geboren: 11.02.1869 in Elberfeld
gestorben: 22.01.1945 in Jerusalem
Geburtsort:
Geschlecht:
weiblich
Beruf:
Schriftsteller*in (1869 - 1945)
Lyriker*in (1869 - 1945)
Verwalter*in (1869 - 1945)
Librettist*in (1869 - 1945)
Dramatiker*in (1869 - 1945)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

hat Freund:

Alsberg, Paul (geb. 1919 gest. 2006)

Ježower, Ignaz (geb. 1878 gest. 1942)

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Lasker-Schüler, Else (1869 - 1945) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:44:56Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:41:14Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:34+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Erich Mühsam

Erich Mühsam

Lebensdaten:
geboren: 06.04.1878 in Berlin
gestorben: 10.07.1934 in Oranienburg
Sterbeort:
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Schriftsteller*in (1878 - 1934)
Redakteur*in (1878 - 1934)
Herausgeber*in (1878 - 1934)
Revolutionär*in (1878 - 1934)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

hat Ehepartner:

Mühsam, Kreszentia (geb. 1884 gest. 1962)

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Mühsam, Erich (1878 - 1934) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:38:37Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:41:43Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:29+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Jürgen Wilhelm

Jürgen Wilhelm

Lebensdaten:
geboren: 1949
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Politiker*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Reich an jüdischer Geschichte ist auch Niedersachsen. Nicht nur die Villa Seligmann, sondern auch die Landjuden zwischen Harz und Heide zeugen davon. Ob Jüdische Kulturtage im Braunschweiger Land, Ausstellungen in Göttingen, Syke oder Leer, Konzerte in verschiedenen Städten, eine mehrtägige Fahrt auf den Spuren jüdischen Lebens in Hannover und Osnabrück: Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben“ freut sich sehr die vielen Projekte in Niedersachsen unterstützen zu dürfen.

Denn im deutsch-jüdischen Festjahr geht der Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier finden bundesweit über 1500 Veranstaltungen statt. Dabei soll die Vielfalt jüdischen Lebens sichtbar und erlebbar gemacht werden. An diesem Ziel von 2021JLID beteiligen sich jüdische wie nicht-jüdische Vereine, Verbände, jüdische und Kirchen-Gemeinden, Institutionen und die Zivilgesellschaft – auch, um ein starkes gemeinsames Signal gegen den Antisemitismus zu setzen. Der Verein selbst organisiert das bundesweite Begegnungsfestival „Mentsh!“ [www.mentshen.de] sowie das vermutlich weltgrößte Laubhüttenfest Sukkot XXL vom 20. bis 27. September [www.sukkotxxl.de], zu dem über 30 jüdische Gemeinden und weitere Kooperationspartner in ganz Deutschland einladen.

Vielfach wird über Jüd*innen nur als Opfer gesprochen. Dabei wollen sie als LEBENDE und nicht als ÜBERLebende wahrgenommen werden. Deshalb gibt ihnen das Festjahr eine Stimme!

Mit Konzerten, Lesungen, Bildungsprojekten, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen wird dargestellt, was „Jüdisch sein“ eigentlich ausmacht. Denn wer miteinander redet, isst, trinkt und feiert, begegnet einander und lernt sich kennen – im günstigsten Fall auch schätzen. Seien Sie dabei, bringen Sie sich vor Ort ein, machen Sie #2021JLID auch zu IHREM Festjahr! Damit aus den Lehren der Vergangenheit eine Gegenwart gestaltet werden kann, die eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen in Deutschland ermöglicht.

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ wurde 2018 gegründet und geht auf die Initiative des Vorsitzenden der Kölner Synagogen-Gemeinde Abraham Lehrer, Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und des evangelischen Theologen Dr. Matthias Schreiber zurück. Weitere Gründungsmitglieder sind u. a. die Zentralratspräsidenten der Juden, Dr. Josef Schuster und der Katholiken in Deutschland, Prof. Dr. Thomas Sternberg sowie die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der stellvertretende LVR-Vorsitzende Prof. Dr. Jürgen Wilhelm sowie der Journalist und ehemalige Kirchentags-Präsident Hans Leyendecker.

Generalsekretärin des Vereins ist Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann. Die Geschäftsführung haben Andrei Kovacs (Leiter) und Dr. Regina Plaßwilm inne.

Der offizielle Start in das Festjahr fällt am Sonntag, den 21. Februar 2021 mit einem medial aufbereiteten Festakt, bei dem den Zuschauerinnen und Zuschauer ein Kaleidoskop dessen, was jüdisches Leben in Deutschland in der Gegenwart ausmacht, präsentiert wird.

Die Kernfragen nach dem „Wo stehen wir heute? Wie gehen wir in die Zukunft? Und wie gut kennen wir uns eigentlich?“ begleiten nicht nur die Auftaktveranstaltung, sondern auch die bundesweiten Projekte.

Ein Überblick aller stattfindenden Veranstaltungen findet sich unter: www.2021jlid.de/programm

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Wilhelm, Jürgen (1949) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T11:31:39Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:43:25Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:25+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Alfred Mombert

Alfred Mombert

Lebensdaten:
geboren: 06.02.1872 in Karlsruhe
gestorben: 08.04.1942 in Winterthur
Sterbeort:
Geburtsort:
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Schriftsteller*in (1872 - 1942)
Lyriker*in (1872 - 1942)
Rechtsanwält*in (1872 - 1942)
Librettist*in (1872 - 1942)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Mombert, Alfred (1872 - 1942) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:42:20Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:41:28Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:32+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Wolfgang Steinitz

Wolfgang Steinitz

Lebensdaten:
geboren: 28.02.1905
gestorben: 21.04.1967
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Philolog*in (unbekannt - 1967)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Im Festjahr bietet das Piesberger Gesellschaftshaus zwei besondere Konzertattraktionen.

Am 12. Juni 2021 nimmt Akampita Steiner ihr Publikum mit auf eine schillernde musikalische Reise: auf sephardische Musik aus Andalusien folgt Klezmer. Die Poesie des 20. Jahrhunderts, vertreten durch Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, wird von der Sängerin vertont. Dabei lässt Akampita Steiner Gitarre, Flöten, Gesang und Rezitation erklingen. So treffen minimalistische Klangstrukturen mit klassischem Hintergrund auf eine ausdrucksstarke Chansonstimme mit folkloristischen Anklängen. Mit dem Ziel verschiedene Kulturen zusammenzubringen, singt Akampita Steiner unter anderem in deutscher, französischer, katalanischer und hebräischer Sprache und verwendet exotische Instrumente. Ihre Kompositionen berühren, hypnotisieren und verwandeln ein Konzert in eine Schönheit aus Melodien und Poesie.

Die Grenzgänger, bestehend aus Frederic Drobnjak an der Gitarre, Felix Kroll am Akkordeon und Annette Rettich am Cello sowie dem Gesang von Michael Zachcial, spielen am 06. November 2021 Lieder aus der wechselvollen deutsch-jüdischen Geschichte, vom Widerstand, den Lagern und Gefängnissen des deutschen Faschismus. Sie folgen den Spuren von Inge Lammel, die 1939 als junges Mädchen mit einem Kindertransport aus Nazi-Deutschland flieht, in der DDR Lieder aus dem Widerstand sammelt und später das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommt. Darüber hinaus interpretieren sie Fundstücke aus der Sammlung demokratischer Volkslieder von Wolfgang Steinitz, der aus einer jüdischen Familie aus Breslau stammend zu einem der wichtigsten Wiederentdecker verschütteter sozialkritischer Volksliedtraditionen in Deutschland und und zum Wegbereiter des deutschen Folk-Revivals in BRD und DDR wird.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Steinitz, Wolfgang (1905 - 1967) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:50:18Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:40:57Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:53:37+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Shelly Kupferberg

Shelly Kupferberg

Lebensdaten:
geboren: 1974 in Tel Aviv
Geschlecht:
weiblich
Beruf:
Journalist*in (unbekannt - 2023)
Autor*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Den Auftakt macht die Podiumsdiskussion am 16. Mai 2021 zum Thema „Zwischen Assimilation und Koexistenz“ in der Villa Seligmann. Das Gespräch nimmt sich dem schwierigen Verhältnis zwischen Assimilation (der selbstgewählten wie der erzwungenen Anpassung einer Community an die sie umgebende Gesellschaft) und Koexistenz (dem Beharren einer solchen Community auf ihrer kulturellen Eigenständigkeit) an. Geladen sind der Dichter und Essayist Dr. Max Czollek, spätestens seit seiner Streitschrift „Desintegriert euch!“ einer der bekanntesten Denker seiner Generation in Deutschland, der Diplomat und Jurist Dr. Felix Klein, seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland, sowie Eliah Sakakushev-von Bismarck, Direktor der Villa Seligmann, und Laura Berman, Intendantin der Staatsoper Hannover. Ein musikalisches Programm mit Mitwirkenden der Staatsoper umrahmt das von der Journalistin und Autorin Shelly Kupferberg moderierte Gespräch.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

hat Großelter:

Grab, Walter (geb. 1919 gest. 2000)

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Kupferberg, Shelly (1974) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:12:26Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-07T12:52:48Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:54:13+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Max Czollek

Max Czollek

Lebensdaten:
geboren: 1987 in Berlin
Kulturelle Zugehörigkeit:
Judentum
Geschlecht:
männlich
Nationalität:
deutsch
Beruf:
Dichter*in (unbekannt - 2023)
Essayist*in (unbekannt - 2023)
Schriftsteller*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Der jüdische Unternehmer Siegmund Seligmann lässt sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der hannoverschen Hohenzollernstraße eine Villa mit großzügiger Gartenanlage errichten. Dieses Gebäude ist heute eines der wenigen hannoverschen Zeugnisse des jüdischen Bürgertums vor der Schoa. Seit die Siegmund Seligmann Stiftung die Villa im Jahr 2012 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat, ist sie ein bedeutender Ort der Vermittlung, Erforschung und Dokumentation jüdischer Musik. Zu den Veranstaltungsformaten gehören Konzerte, Ausstellungen, Vortragsreihen und Feierlichkeiten. Das 1700-jährige Jubiläum Jüdischen Lebens in Deutschland begeht die Villa Seligmann zusammen mit der Staatsoper Hannover. Das Konzertprogramm erlaubt einen differenzierten Blick darauf, was jüdische Identität und Tradition bedeutet – für sich genommen wie auch im Verhältnis zum nicht-jüdischen Teil der Gesellschaft. Gleichzeitig bietet es die Gelegenheit, die eindrucksvoll vielfältigen Traditionslinien jüdischer Musik zu feiern.

Intendantin Laura Berman von der Staatsoper Hannover erklärt: Im Mittelpunkt der jüdischen Religion steht das Leben – und alles, was dazugehört: Wie leben wir miteinander? Was ist uns wichtig? Wie verhalten wir uns? Durch das Leben in der Diaspora ist die Frage nach jüdischer Kultur sehr komplex. Wir wollen Einblicke in die breitgefächerte jüdische Kultur geben, insbesondere in die Musik. Dabei sollen brisante Themen nicht ausgeklammert werden, da nach jüdischer Tradition Erkenntnis aus dem respektvollen Streitgespräch entsteht. Wir wollen über Integration und Identität diskutieren, denn Fragen zu Gemeinschaft und Assimilation sind immer wichtig.

Eliah Sakakushev-von Bismarck, Geschäftsführender Direktor der Villa Seligmann, fügt hinzu: Im Jubiläumsjahr kommen wir zusammen, um ein neues, zeitgemäßes Bewusstsein für das Judentum zu schaffen und das Wissen über den jüdischen Teil unserer Geschichte – insbesondere jenseits der Shoah – zu fördern und zu vertiefen. Wir wollen jüdische Kultur erlebbar und greifbar machen und diese Erfahrungen mit dem Menschen unserer Stadt und Region teilen.

Den Auftakt macht die Podiumsdiskussion am 16. Mai 2021 zum Thema „Zwischen Assimilation und Koexistenz“ in der Villa Seligmann. Das Gespräch nimmt sich dem schwierigen Verhältnis zwischen Assimilation (der selbstgewählten wie der erzwungenen Anpassung einer Community an die sie umgebende Gesellschaft) und Koexistenz (dem Beharren einer solchen Community auf ihrer kulturellen Eigenständigkeit) an. Geladen sind der Dichter und Essayist Dr. Max Czollek, spätestens seit seiner Streitschrift „Desintegriert euch!“ einer der bekanntesten Denker seiner Generation in Deutschland, der Diplomat und Jurist Dr. Felix Klein, seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland, sowie Eliah Sakakushev-von Bismarck, Direktor der Villa Seligmann, und Laura Berman, Intendantin der Staatsoper Hannover. Ein musikalisches Programm mit Mitwirkenden der Staatsoper umrahmt das von der Journalistin und Autorin Shelly Kupferberg moderierte Gespräch.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Czollek, Max (1987) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:10:09Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-28T07:59:52Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:54:12+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Simona Purits

Simona Purits

Geschlecht:
weiblich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

1. Vorsitzende von Netzer Germany e.V.

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-03-06T09:45:26Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T20:49:18Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:54:09+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Esther Serf, geb. Brodsky

Esther Serf, geb. Brodsky

Kulturelle Zugehörigkeit:
Judentum
Geschlecht:
weiblich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Familie und Netzwerk

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-06-15T15:33:09Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T18:23:07Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:54:11+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Jacques Serf

Jacques Serf

Kulturelle Zugehörigkeit:
Judentum
Geschlecht:
männlich

Kurzinformation

Jacques Serf (1904–1959), stammte aus dem Elsass. Eine seiner Kinder war die Sängerin und Komponistin Monique Serf, die sich später Barbara nannte.

Kurzbiografie

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Familie und Netzwerk

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-06-15T15:36:35Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T19:42:59Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:54:11+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Jean Serf

Jean Serf

Kulturelle Zugehörigkeit:
Judentum
Geschlecht:
männlich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Familie und Netzwerk

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-06-15T15:42:16Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T19:46:54Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:54:11+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Moses Mendelsohn

Moses Mendelsohn

Lebensdaten:
geboren: 06.09.1729 in Dessau
gestorben: 04.01.1786 in Berlin
Geschlecht:
männlich

Kurzinformation

Moses Mendelssohn (geboren am 6. September 1729 in Dessau; gestorben am 4. Januar 1786 in Berlin) war ein deutsch-jüdischer Philosoph der Aufklärung. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Haskala, der jüdischen Aufklärung.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Jugend

Moses Mendelssohns Vater Mendel Heymann war als Sofer sowie dessauischer Gemeindeschreiber und Primarschullehrer tätig. Über seine Herkunft ist nichts bekannt, außer dass er nach Dessau zugewandert war. Er war traditionell orientiert, so dass ihn sein Sohn später als „Mann aus der alten Welt“, der „seine besonderen Grillen habe“, bezeichnete. Die Mutter, Rachel Sara Wahl, stammte aus einer alten jüdischen Familie, zu der bedeutende Persönlichkeiten der polnisch-jüdischen Geschichte gehören wie Moses Isserles, der Verfasser eines wichtigen Gesetzeskommentars zum Schulchan Aruch, und Saul Wahl (ca. 1545–1617).

Als Moses geboren wurde, war der Vater bereits 47 Jahre alt. Trotz der bescheidenen Verhältnisse im Elternhaus wurde das Kind sorgfältig ausgebildet und früh als hochbegabt erkannt. Seine Muttersprache war das späte West-Jiddisch; Hebräisch und Aramäisch (die Sprache des Talmud) lernte er bereits als Kleinkind – mutmaßlich von seinem Vater, der später den Siebenjährigen im Winter „eingehüllt in seinen Mantel“ auf dem Rücken in die Schule trug. Seine dortigen Lehrer waren sichtlich begeistert von seinen Leistungen. Bereits als Zehnjähriger soll Moses im Talmudstudium hervorragende Kenntnisse besessen haben.

Um 1739 wechselte der junge Mendelssohn in die Klasse des Dessauer Oberrabbiners David Fränkel (1707–1762), eines einflussreichen Gelehrten, der nach fast 200 Jahren den Führer der Unschlüssigen, ein Hauptwerk des bedeutenden jüdischen Philosophen Maimonides (1138–1204), neu herausgab. Mendelssohn arbeitete das anspruchsvolle zweibändige hebräische Werk gleich nach dessen Erscheinen 1742 zusammen mit Fränkel, der ihn auch in den Talmud und seine Kommentare einführte, durch. In dieser Zeit – Mendelssohn war etwa dreizehn Jahre alt – machte sich die Krümmung seines Rückens bemerkbar. Außerdem neigte er zum Stottern.

Berliner Jahre
Als David Fränkel 1743 nach Frankfurt/Oder und gleich darauf als Oberrabbiner nach Berlin berufen wurde, folgte ihm sein 14-jähriger Schüler an die 1742 neu gegründete Talmudschule nach Berlin; der Sage nach in fünf Tagesmärschen zu Fuß. Er wohnte dort bis zum Jahr 1750 in der Probstgasse 3 (heute die Propststraße 3, 10178 Berlin) hinter der Nikolaikirche in der Dachkammer von Chaim und Gella Bamberger und erhielt, der Tradition entsprechend, zwei „Freitische“ beziehungsweise Gratismahlzeiten pro Woche und wurde zusätzlich von Rabbi Fränkel mit Abschreibaufträgen über Wasser gehalten.

Mit Hilfe älterer, weltlich gebildeter Schüler eignete sich Mendelssohn in diesen Jahren neben seinen Talmudstudien Deutsch und später Latein, Französisch und Englisch sowie weiteres weltliches Wissen an. Er zeigte früh eine Neigung zur Philosophie; den englischen Frühaufklärer John Locke studierte er zunächst auf Lateinisch mit Hilfe eines Wörterbuchs, außerdem Christian Wolff und den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz. Auch Shaftesburys Denken sprach ihn an, während er den meisten französischen Aufklärern, bis auf Rousseau, eher mit Skepsis begegnete. Bald wurde er selbst zum Aufklärer.

Nach sieben Jahren als Bettelstudent wurde er im Jahr 1750 vom Seidenhändler Bernhard Isaak als Hauslehrer für dessen Kinder eingestellt. Er begann 1754 als Buchhalter in dessen neu gegründeter Seidenfabrik. Vermittelt durch Aaron Samuel Gumperz lernte er im selben Jahr, angeblich beim Schachspiel, den gleichaltrigen Pfarrerssohn und ehemaligen Theologie- und Medizinstudenten Gotthold Ephraim Lessing kennen, der ihn 1754 bei der Publikation eines anonymen Briefes als „eben so witzigen, als gelehrten und rechtschaffnen [Mann]“ bezeichnete. Ein Jahr später sorgte Lessing für die Publikation von Mendelssohns erster deutscher Schrift, den Philosophischen Gesprächen (ebenfalls anonym erschienen), und vermittelte ihm die Bekanntschaft von Friedrich Nicolai, der ihn als Mitarbeiter für seine einflussreiche Zeitschrift Briefe, die Neueste Litteratur betreffend gewann. Dadurch wurde Mendelssohn zu einem einflussreichen Kritiker der neu entstehenden deutschen Literatur. Mendelssohn ist dem Verein Gelehrtes Kaffeehaus, einem der ältesten geselligen bürgerlichen Vereine in Berlin, beigetreten, der in der Zeit von 1755 bis vermutlich 1759 existierte. Mitglied dieser Vereinigung war auch sein Verleger Friedrich Nicolai. Zwischen Februar 1756 und Januar oder Februar 1757 kam es in dieser Vereinigung an vier Versammlungstagen zu einem Schlagabtausch zwischen dem Mathematiker und Astronomen Franz Ulrich Theodor Aepinus und Mendelssohn. Mendelssohn hatte seine „Gedanken von der Wahrscheinlichkeit“ vorgetragen, zu denen Aepinus eine Widerlegung vortrug. Darauf reagierte Mendelssohn mit einer „Gegenantwort“. Mendelssohn soll auch dem Montagsclub in Berlin, einem Verein der Berliner Aufklärung, als Mitglied beigetreten sein. Im Mitgliederverzeichnis dieser Vereinigung ist er aber nicht aufgeführt. Mendelssohn war gläubiger Jude und hat auch an diesem Glauben festgehalten. Er ist zwar zu Treffen des Montagsclubs eingeladen worden, lehnte dies aber ab, weil er wegen der jüdischen Speisegesetze nicht an den obligatorischen Mahlzeiten teilnehmen mochte.

1761 wurde Mendelssohn Geschäftsführer in der Seidenfabrik und 1768, nach Bernhard Isaaks Tod, zudem Teilhaber.

Enge Kontakte hielt Moses Mendelssohn mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der in Halberstadt als Domsekretär lebte und junge Dichtertalente mit Geld und freundlicher Anteilnahme unterstützte. In Gleims 1769 in Berlin erschienenem Bändchen mit Oden widmete dieser ein Gedicht auch dem „Sokrates“ Mendelssohn. 1768 ließ Gleim für seinen Freundschaftstempel ein Porträt Mendelssohns anfertigen. Auf die Rückseite schrieb er wie immer, warum und von wem das Bild gemalt wurde: „Moses Mendelssohn, wegen seines Phädon, gemalt von Christian Bernhard Rode“. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde das Bild 1933 aus der Ausstellung entfernt. Sein Verbleib ist bis heute ungeklärt.

1770 wurde Mendelssohn von dem Schweizer Pfarrer Johann Caspar Lavater öffentlich aufgefordert, entweder in aller Form das Christentum zu widerlegen oder selber Christ zu werden, was zu einer öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Mendelssohn und Lavater führte. Diese erforderte infolge der heiklen Sachlage – die Juden lebten knapp geduldet in einer mehrheitlich christlichen Gesellschaft und Mendelssohn wurde als ihr Sprecher und Vertreter betrachtet – viel Takt, Geschick und Kraft. Er wurde in dieser Auseinandersetzung unter anderem von Johann Balthasar Kölbele öffentlich angegriffen.

1771 erlitt Mendelssohn, wahrscheinlich im Zusammenhang mit diesen Anstrengungen, einen psychophysischen Zusammenbruch, der ein zeitweiliges Aussetzen jeglicher philosophischen Tätigkeit erzwang. Die im selben Jahr vorgeschlagene Aufnahme Mendelssohns in die Preußische Akademie der Wissenschaften auf Antrag von Johann Georg Sulzer, dem Präsidenten der Philosophischen Klasse, scheiterte am Widerstand Friedrichs II.

1777 traf Mendelssohn mit dem jüdischen Gelehrten und Wissenschaftler Rafael Levi zusammen.

1783 bot die geheime Gesellschaft der Freunde der Aufklärung (Berliner Mittwochsgesellschaft) Mendelssohn die Mitgliedschaft an, die er aber ablehnte. Wenig später wurde er zum Ehrenmitglied berufen, das in der auf 24 Männer begrenzten Gesellschaft jederzeit Zutritt hatte. Diese Rolle füllte er engagiert aus. In der Debatte der Gesellschaft zu der Frage „Was ist Aufklärung?“ trat Mendelssohn in einem ersten Votum für uneingeschränkte Gedanken- und Redefreiheit ein. Die Grenzen der Aufklärung sollten nicht durch Gesetze und Zensurmaßnahmen, sondern vom einzelnen Aufklärer durch Aufrichtigkeit und Abwägung von Umständen und Zeit bestimmt werden. „Aufklärung hemmen, ist in aller Betrachtung und unter allen Umständen weit verderblicher, als die unzeitigste Aufklärung. (…) Das Übel, welches zufälligerweise aus der Aufklärung entstehn kann, ist außerdem von der Beschaffenheit, dass es in der Folge sich selbst hebt.“ In der Berlinischen Monatsschrift fasste er 1784 in dem Aufsatz „Über die Frage: was heißt aufklären?“ seine Haltung zur Aufklärung noch einmal zusammen: Die Bestimmung des Menschen[23] sei Maß und Ziel aller Bestrebungen. Bildung bestehe aus Kultur (Praxis wie Handwerk, Kunst und Sitten) und Aufklärung als Theorie, die miteinander dialektisch verschränkt seien.

Familie
Fromet Mendelssohn, geb. Guggenheim
1762 heiratete Mendelssohn Fromet Guggenheim (6. Oktober 1737 – 5. März 1812). Das Ehepaar bekam zehn Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Die Familiendynastie prägte Berlin über viele Generationen bis zu ihrer Vernichtung durch die Nazis. Zu Fromets Vorfahren gehörte der berühmte Wiener Hofbankier Samuel Oppenheimer (1630–1703).
Die überlebenden sechs Kinder waren:
Brendel (Dorothea Friederike) (Mutter der Maler Jonas und Philipp Veit, Ehefrau von Friedrich Schlegel), Literaturkritikerin und Schriftstellerin
Recha Meyer, geborene Mendelssohn
Joseph Mendelssohn, Gründer des Bankhauses Mendelssohn
Henriette (Maria) Mendelssohn
Abraham Mendelssohn Bartholdy (Vater der Komponistin Fanny Hensel und ihres Bruders, des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy)
Nathan Mendelssohn

Mit Ausnahme von Recha Meyer und Joseph Mendelssohn ließen sich alle Kinder Moses Mendelssohns in ihrem späteren Leben christlich taufen.
Das Grab von Fromet Mendelssohn befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof in Hamburg-Altona.

Quellennachweis:
Wikipedia Moses Mendelssohn (zuletzt eingesehen am 04.12.2023)
C. Schulte, „Von Moses bis Moses ... Der jüdische Mendelssohn : Studien“. Wehrhahn Verlag, Hannover, 2020. GBV

Nachwirken:

Rezeption

Mendelssohn wurde in der liberalen Ära in Westeuropa sowohl vom Reformjudentum als auch dem orthodoxen Judentum als Vorbild in Anspruch genommen. Er diente auch als Wegweiser für den Kampf um Emanzipation. Im 19. Jahrhundert galt Mendelsohn als einer der am häufigsten abgebildeten Persönlichkeiten deutsch-jüdischer Herkunft.

In Osteuropa war er umstritten. Die bildungsfeindlichen Orthodoxen sahen in ihm den Verführer zum Abfall vom jüdischen Glauben und der traditionellen Lebensführung. Die Aufgeklärten dagegen verehrten in ihm den Vorkämpfer für ihre erzieherischen und sozialen Ziele. Mit dem Aufkommen der jüdisch-nationalen Bewegung wurde Mendelssohn als Anbahner der Assimilation kritisiert. So gab der jüdische Publizist Peretz Smolensk in einer Artikelserie der in Wien erscheinenden hebräischen Zeitschrift Hashahar Mendelssohn die Schuld, die Entnationalisierung des Judentums verursacht oder zumindest eingeleitet zu haben.


Ehrungen
Denkmale (Auswahl)
Büste im Dessauer Stadtpark

Dessau ehrte seinen Sohn 1890 mit einem großen Brunnendenkmal in den Bahnhofsanlagen. Es wurde vom Bildhauer Heinz Hoffmeister und dem Architekten Heinrich Stöckhardt geschaffen. Fließendes Wasser als Symbol des Lebens umströmte die Büste. Das Denkmal wurde 1933 von den Nazis auf den israelitischen Friedhof an der Leipziger Straße verbannt und während der Novemberpogrome 1938 zerstört. Am 6. September 1979 wurde eine neue Büste im Stadtpark enthüllt, die vom Hallenser Bildhauer Gerhard Geyer geschaffen wurde.
Der Bildhauer Rudolf Marcuse schuf in Berlin ein Büstendenkmal des Philosophen, das 1909 vor dem Schulhaus Große Hamburger Straße 27 feierlich enthüllt wurde.
In der Nähe des Berliner Wohnhauses von Moses Mendelssohn in der Spandauer Straße 68, wo sich heute der Park am Fernsehturm befindet, wurde 2016 ein Denkmal des israelischen Künstlers Micha Ullman enthüllt.

Benennung eines Platzes in Berlin

2013 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg die Benennung eines neuen Stadtplatzes in Berlin-Kreuzberg an der Lindenstraße nach Fromet und Moses Mendelssohn. Es kam zu dieser Benennung, da es einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg gibt, der zur Herstellung vollständiger Gleichheit zwischen Männer- und Frauennamen in der Anzahl benannter Plätze und Straßen führen soll.
Nach Mendelssohn benannte Auszeichnungen

1980 stiftete der Berliner Senat den Moses-Mendelssohn-Preis, welcher seitdem alle zwei Jahre vergeben wird.
Seit 1993 verleiht das Potsdamer Moses-Mendelssohn-Zentrum die „Moses-Mendelssohn-Medaille“. Mit der Verleihung würdigt das Zentrum Persönlichkeiten, die sich für Toleranz und Völkerverständigung sowie für eine Verbesserung der deutsch-jüdischen Beziehungen engagieren.
Am 23. Februar 2013 wurde in Dessau zum ersten Mal der „Moses-Mendelssohn-Preis zur Förderung der Geisteswissenschaften“ der Stadt Dessau-Roßlau an die in Stanford (Kalifornien) lehrende Philosophin Anne Pollok verliehen

Vertonungen

Von Andreas Romberg nach den Psalmübersetzungen:

Psalmodie, sieben Psalmen op. 65 (22. Werk der Gesangsstücke), SteR 344-350 (1817–1820), Offenbach 1821
Choral Nr. 1 „Unsre Seele harret auf den Herrn“, Psalm 33, SteR 351 (1821)
Choral Nr. 2 „Wende dich, o Herr, zu mir!“, Psalm 33, SteR 352 (1821)
Choral Nr. 3 „Königreiche der Erde“, Psalm 68, SteR 353 (1821)

Quellennachweis:
Wikipedia Moses Mendelsohn (zuletzt eingesehen am 04.12.2023)

Familie und Netzwerk

hat Ehepartner:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Mendelssohn, Moses (1729 - 1786) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-12-04T11:18:57Z
Zuletzt geändert am:
2023-12-04T12:00:03Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:06+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Daniel Kahn

Daniel Kahn

Lebensdaten:
geboren: 11.09.1978 in Detroit, Mich.
Geburtsort:
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Musiker*in (unbekannt - 2023)
Komponist*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr im Rücbklick

Der deutsche Volksdichter Heine und der griechische Komponist Manos Hadjidakis haben mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt: Beide waren Exilanten, Kosmopoliten und überzeugte Europäer. Heine machte aus der Alltagssprache Lyrik. Hadjidakis führte Rembetiko, „den politischen Blues Griechenlands“ in die zeitgenössische Kultur ein. Heines Texte und Hadjidakis’ Lieder sind in unzählige Sprachen übersetzt. Einen multilingualen Ansatz verfolgt auch das Ensembe „Stella‘s Morgenstern“ mit seinen Heine-Vertonungen. Die Herkunft der Musiker*innen reicht von Deutschland über Chile und Zypern, Ägypten bis nach Israel. Dazu mischen sie unterschiedlichste Stile, denn sie denken ihre Musik jenseits nationaler Grenzen und Nationalstaaten. Die Sängerinnen Gwen Leo-Allen (GB/DE) und Stella Tzianiou (GR/DE) haben sich intensiv mit Hadjidakis‘ Werk auseinandergesetzt und kooperieren erstmals mit Stella‘s Morgenstern. In der Begegnung mit Heine und Hadjidakis beziehen die Musiker am 20. November 2021 klar Position für Europa, gegen Ausgrenzung und Rassismus. Für dieses Konzerterlebnis werden erstmals Lieder von Hadjidakis auf Jiddisch uraufgeführt, die jiddischen Übersetzungen hat Daniel Kahn extra für diesen Anlass verfasst. Außerdem werden Heine und Hadjidakis auf Hebräisch, Deutsch, Englisch, Griechisch, Türkisch, Spanisch und natürlich auf Jiddisch gesungen.

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Kahn, Daniel (1978) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-17T14:20:22Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T18:08:24Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:11+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Patrick Farrell

Patrick Farrell

Geschlecht:
männlich
Beruf:
Akkordeonist*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Nach dem Zerfall der Sowjetunion wanderten in den 1990er Jahren Hunderttausende jüdischer Familien aus der ehemaligen UdSSR nach Israel, Deutschland und Nordamerika aus. Die Familie der Sängerin Sveta Kundish war Teil dieser großen Auswanderungswelle. Sie verließ die Ukraine und ging 1995 nach Israel. Später entdeckten Svetas Eltern eine Reihe von alten Tonbändern mit Aufnahmen von Svetas Großvater aus den 1970er und 1980er Jahren: Aufnahmen, die mehr als vierzig Jahre überdauert hatten und das Alltagsleben, die Lieder und Geschichten ihrer Familie im Shtetl Owrutsch in der Ukraine wiedergeben – als Teil des jüdischen Lebens dort, das fast vollständig verschwunden ist. Von diesen Aufnahmen inspiriert, erzählen Sveta Kundish und Akkordeonist Patrick Farrell am 25. September 2021 die Geschichte der ukrainisch-jüdischen Familie von Svetas Urgroßvater. Verwoben mit dieser Geschichte sind jiddische, hebräische, russische, ukrainische und deutsche Lieder, die das Duo live vorträgt oder die mit Hilfe der Tonbandaufnahmen aus der Vergangenheit geholt werden. Familienfotos aus den letzten hundert Jahren, auf Leinwand projiziert, vermitteln dem Publikum einen Einblick in das jüdische Leben der Ukraine in den Jahren der Sowjetunion und in die Erfahrungen vieler während der Emigration danach.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-17T14:20:23Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T20:25:13Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:12+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Uwe von Seltmann

Uwe von Seltmann

Lebensdaten:
geboren: 1964
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Autor*in (unbekannt - 2023)
Filmemacher*in (unbekannt - 2023)
Musikethnolog*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Der Autor, Filmemacher und Musikethnologe Uwe von Seltmann berichtet am 30. Oktober 2021 in einem multimedialen Vortrag, wie sich jiddische Sprache und Lebenshaltung musikalisch artikulieren. Er erzählt anhand von Hörbeispielen, Fotos, Faksimiles und Filmausschnitten u.a. über den „Vater des jiddischen Liedes,“ Mordechai Gebirtig und andere Protagonisten, die die jiddische Kultur maßgeblich prägten. Gebirtig wurde 1942 im Krakauer Ghetto von Nationalsozialisten ermordet. Seine Lieder sind ein bedeutendes Zeugnis jüdisch-europäischer Kultur und werden weltweit von namhaften Künstler*innen interpretiert. Die Protestlieder haben angesichts des wachsenden Antisemitismus ihre Relevanz und Aktualität behalten. Mit Bildmaterial und Zeitzeugnissen erschließt von Seltmann die Rolle Gebirtigs und anderer Kulturschaffender im Krakauer Kulturleben, das Netzwerk, ihren Zorn, ihr Leiden an Demütigungen aller Art, aber auch ihre Würde.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Seltmann, Uwe von (1964) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-17T14:20:23Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T20:56:18Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:13+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Stella Jürgensen

Stella Jürgensen

Geschlecht:
weiblich
Beruf:
Sänger*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Der deutsche Volksdichter Heine und der griechische Komponist Manos Hadjidakis haben mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt: Beide waren Exilanten, Kosmopoliten und überzeugte Europäer. Heine machte aus der Alltagssprache Lyrik. Hadjidakis führte Rembetiko, „den politischen Blues Griechenlands“ in die zeitgenössische Kultur ein. Heines Texte und Hadjidakis’ Lieder sind in unzählige Sprachen übersetzt. Einen multilingualen Ansatz verfolgt auch das Ensembe „Stella‘s Morgenstern“ mit seinen Heine-Vertonungen. Die Herkunft der Musiker*innen reicht von Deutschland über Chile und Zypern, Ägypten bis nach Israel. Dazu mischen sie unterschiedlichste Stile, denn sie denken ihre Musik jenseits nationaler Grenzen und Nationalstaaten. Die Sängerinnen Gwen Leo-Allen (GB/DE) und Stella Tzianiou (GR/DE) haben sich intensiv mit Hadjidakis‘ Werk auseinandergesetzt und kooperieren erstmals mit Stella‘s Morgenstern. In der Begegnung mit Heine und Hadjidakis beziehen die Musiker am 20. November 2021 klar Position für Europa, gegen Ausgrenzung und Rassismus. Für dieses Konzerterlebnis werden erstmals Lieder von Hadjidakis auf Jiddisch uraufgeführt, die jiddischen Übersetzungen hat Daniel Kahn extra für diesen Anlass verfasst. Außerdem werden Heine und Hadjidakis auf Hebräisch, Deutsch, Englisch, Griechisch, Türkisch, Spanisch und natürlich auf Jiddisch gesungen.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-17T14:20:23Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-19T09:36:27Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:13+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Andreas Hecht

Andreas Hecht

Geschlecht:
männlich
Beruf:
Sänger*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Der deutsche Volksdichter Heine und der griechische Komponist Manos Hadjidakis haben mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt: Beide waren Exilanten, Kosmopoliten und überzeugte Europäer. Heine machte aus der Alltagssprache Lyrik. Hadjidakis führte Rembetiko, „den politischen Blues Griechenlands“ in die zeitgenössische Kultur ein. Heines Texte und Hadjidakis’ Lieder sind in unzählige Sprachen übersetzt. Einen multilingualen Ansatz verfolgt auch das Ensembe „Stella‘s Morgenstern“ mit seinen Heine-Vertonungen. Die Herkunft der Musiker*innen reicht von Deutschland über Chile und Zypern, Ägypten bis nach Israel. Dazu mischen sie unterschiedlichste Stile, denn sie denken ihre Musik jenseits nationaler Grenzen und Nationalstaaten. Die Sängerinnen Gwen Leo-Allen (GB/DE) und Stella Tzianiou (GR/DE) haben sich intensiv mit Hadjidakis‘ Werk auseinandergesetzt und kooperieren erstmals mit Stella‘s Morgenstern. In der Begegnung mit Heine und Hadjidakis beziehen die Musiker am 20. November 2021 klar Position für Europa, gegen Ausgrenzung und Rassismus. Für dieses Konzerterlebnis werden erstmals Lieder von Hadjidakis auf Jiddisch uraufgeführt, die jiddischen Übersetzungen hat Daniel Kahn extra für diesen Anlass verfasst. Außerdem werden Heine und Hadjidakis auf Hebräisch, Deutsch, Englisch, Griechisch, Türkisch, Spanisch und natürlich auf Jiddisch gesungen.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-17T14:20:23Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-19T09:38:16Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:13+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Eliah Sakakushev-von Bismarck

Eliah Sakakushev-von Bismarck

Geschlecht:
männlich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Direktor der Villa Seligmann

Das Festjahr in Niedersachen im Rückblick

Intendantin Laura Berman von der Staatsoper Hannover erklärt: Im Mittelpunkt der jüdischen Religion steht das Leben – und alles, was dazugehört: Wie leben wir miteinander? Was ist uns wichtig? Wie verhalten wir uns? Durch das Leben in der Diaspora ist die Frage nach jüdischer Kultur sehr komplex. Wir wollen Einblicke in die breitgefächerte jüdische Kultur geben, insbesondere in die Musik. Dabei sollen brisante Themen nicht ausgeklammert werden, da nach jüdischer Tradition Erkenntnis aus dem respektvollen Streitgespräch entsteht. Wir wollen über Integration und Identität diskutieren, denn Fragen zu Gemeinschaft und Assimilation sind immer wichtig.

Eliah Sakakushev-von Bismarck, Geschäftsführender Direktor der Villa Seligmann, fügt hinzu: Im Jubiläumsjahr kommen wir zusammen, um ein neues, zeitgemäßes Bewusstsein für das Judentum zu schaffen und das Wissen über den jüdischen Teil unserer Geschichte – insbesondere jenseits der Shoah – zu fördern und zu vertiefen. Wir wollen jüdische Kultur erlebbar und greifbar machen und diese Erfahrungen mit dem Menschen unserer Stadt und Region teilen.

Den Auftakt macht die Podiumsdiskussion am 16. Mai 2021 zum Thema „Zwischen Assimilation und Koexistenz“ in der Villa Seligmann. Das Gespräch nimmt sich dem schwierigen Verhältnis zwischen Assimilation (der selbstgewählten wie der erzwungenen Anpassung einer Community an die sie umgebende Gesellschaft) und Koexistenz (dem Beharren einer solchen Community auf ihrer kulturellen Eigenständigkeit) an. Geladen sind der Dichter und Essayist Dr. Max Czollek, spätestens seit seiner Streitschrift „Desintegriert euch!“ einer der bekanntesten Denker seiner Generation in Deutschland, der Diplomat und Jurist Dr. Felix Klein, seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland, sowie Eliah Sakakushev-von Bismarck, Direktor der Villa Seligmann, und Laura Berman, Intendantin der Staatsoper Hannover. Ein musikalisches Programm mit Mitwirkenden der Staatsoper umrahmt das von der Journalistin und Autorin Shelly Kupferberg moderierte Gespräch.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-17T16:04:17Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T18:15:44Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:13+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Fromet Mendelssohn

Fromet Mendelssohn

Lebensdaten:
geboren: 06.10.1737 in Altona
gestorben: 05.03.1812 in Altona
Kulturelle Zugehörigkeit:
Judentum
Geschlecht:
weiblich

Kurzinformation

Fromet Mendelssohn, geb. Gugenheim (auch Guggenheim) (geboren 6. Oktober 1737 in Altona; gestorben 5. März 1812 ebenda) war eine deutsche Haus- und Geschäftsfrau.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Fromet Gugenheim kam als älteste Tochter des Kaufmanns Abraham Gugenheim in Altona zur Welt. Zu ihren Vorfahren gehörte der Wiener Hofbankier Samuel Oppenheimer (1630–1703).

Der Arzt Emmerich Gumpertz (1723–1769) machte sie 1761 mit dem Philosophen Moses Mendelssohn bekannt. Dieser teilte seinem Freund Gotthold Ephraim Lessing in einem Brief mit, dass Fromet Gugenheim zu diesem Zeitpunkt kein Vermögen besaß und „weder schön noch gelehrt“ sei. Beide beschlossen zu heiraten. Moses Mendelssohn vermittelte seiner zukünftigen Ehefrau Privatunterricht bei Johann Joachim Christoph Bode. In der Zeit vor der Heirat führten sie einen Briefwechsel, von dem die Ausführungen Mendelssohns erhalten geblieben sind. Den Dokumenten ist zu entnehmen, dass beide einander wirklich liebten. Entgegen den damaligen Gepflogenheiten unter Juden schlossen sie bei ihrer Hochzeit am 22. Juni 1762 in Berlin keinen Ehevertrag.

Von 1763 bis 1782 gebar Fromet Mendelssohn zehn Kinder, von denen vier früh verstarben. Neben den drei Töchtern Brendel, Recha und Henriette erreichten die Söhne Joseph, Abraham und Nathan das Erwachsenenalter. Zu ihren Enkeln gehörten der Maler Philipp Veit, der Geograph Georg Benjamin Mendelssohn, die Bankiers Alexander Mendelssohn und Paul Mendelssohn-Bartholdy sowie die Komponisten Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Neben der Arbeit im Haushalt übernahm Fromet Mendelssohn auch die geschäftliche Korrespondenz ihres Mannes, wenn dieser nicht anwesend war. Sie galt als leidenschaftliche Theaterbesucherin. Da sie Kontakte mit Gotthold Ephraim Lessing und Johann Jakob Engel pflegte, nahm sie auch Einfluss auf das kulturelle Leben in Berlin. Dies ist dokumentiert in den wenigen Briefen, die von ihr aus der Zeit zwischen 1773 und 1775 erhalten sind.
Der Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz beim Jüdischen Museum Berlin

Moses Mendelssohn starb Anfang 1786. Die verwitwete Fromet Mendelssohn lebte von 1787 bis 1800 bei ihrer Tochter Recha Meyer in Neustrelitz und ging nach deren Scheidung gemeinsam mit ihr zurück nach Altona. Aus der Zeit in Berlin hatte sie einen 1774/75 von ihr und ihrem Gatten in Auftrag gegebenen Toravorhang mitgebracht, der vermutlich aus ihrem Brautkleid angefertigt worden war. Dieser Toravorhang wurde im Jahr 1805 der großen Altonaer Synagoge geschenkt. Heute kann er im Jüdischen Museum Berlin im Sammlungsbereich „Angewandte Kunst“ besichtigt werden.

Fromet Mendelssohn starb am 5. März 1812. Ihre Beisetzung erfolgte drei Tage später auf dem Jüdischen Friedhof in Altona, wo ihr im Jahr 2009 restaurierter Grabstein zu den prominentesten Gräbern des Friedhofs gehört.

Quellennachweis:
Wikipedia Fromet Mendelssohn (zuletzt eingesehen am 04.12.2023)

Nachwirken:

Ehrungen

Nach dem Ehepaar Mendelssohn wurde nach langen Querelen am 26. April 2013 der Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz vor dem Jüdischen Museum in Berlin-Kreuzberg benannt.

Quellennachweis:
Wikipedia Fromet Mendelssohn (zuletzt eingesehen am 04.12.2023)

Familie und Netzwerk

hat Ehepartner:

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Mendelssohn, Fromet (1737 - 1812) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-12-04T11:18:57Z
Zuletzt geändert am:
2023-12-04T11:29:07Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:08+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Inge Mandos

Inge Mandos

Geschlecht:
weiblich
Beruf:
Sänger*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Am 07. August 2021 singt Inge Mandos. Sie belebt verschollene Stimmen aus der Vergangenheit, die auf Wachswalzen festgehalten sind und den beschwerlichen Alltag, Elend und Not, aber auch Momente des Glückes und der Freude besingen, wieder zum Leben. Dabei verschafft sie den alten Stimmen nicht nur Gehör, indem sie mit ihnen gemeinsam singt, sondern gibt ihnen auch eine Identität. Denn es ist ihr gelungen, die Nachfahren der Sängerinnen und Sänger aufzuspüren und zu treffen. In einem Werkstattgespräch mit Filmausschnitten, Fotos und Live-Musik berichtet Inge Mandos von ihrer einmaligen, musikalischen Reise in eine vergangene Welt, von vergessenen Lebensgeschichten und berührenden Begegnungen. Dabei begleitet wird sie von dem Ensemble Waks.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-17T14:20:22Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T19:32:43Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:11+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Louis Lewandowski

Louis Lewandowski

Lebensdaten:
geboren: 1821 in Wrzesnia
gestorben: 1894 in Berlin
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Komponist*in (1821 - 1894)
Chorleiter*in (1821 - 1894)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Der Kantor Isidoro Abramowicz präsentiert unter dem Titel „Im Schritt mit der Zeit“ seine Interpretationen der Werke von Louis Lewandowski und jiddischem Tango aus Argentinien. Die Matinee am 17. Oktober 2021 in der Staatsoper widmet sich erneut der vielfältigen Traditionslinien jüdischer Kultur. Musikalischer Gast ist Isidoro Abramowicz, Kantor der Berliner Synagoge Pestalozzistraße, der in zwei verschiedenen Musikstilen zuhause ist: Auf der einen Seite steht das Werk von Louis Lewandowski, dem Urvater der liberalen Synagogalmusik, dessen Geburtstag sich 2021 zum 200. Mal jährt, auf der anderen Seite steht der jiddische Tango aus Abramowiczs Geburtsland Argentinien.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Lewandowski, Louis (1821 - 1894) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:30:58Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:41:53Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:02+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Richard Stein

Richard Stein

Geschlecht:
männlich
Beruf:
Jüdische*r Gemeindevorsteher*in (1910 - 1910), Schätzwert

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Letzter jüdischer Gemeindevorsteher Richard Stein. Er wird am 09.12.1885 in Neustadtgödens geboren, ist verheiratet mit Rosa Stein, geb. Wertheim, und betreibt einen kleinen Laden im Ort. Das Leben von Richard Stein zeugt von einem Weg, der auf Augenhöhe mit seinem christlichen Umfeld beginnt und mit der völligen Entrechtung, Vertreibung und schließlich der physischen Vernichtung endet.

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Das Motto der Ausstellung lautet daher „Der Ort ist das Objekt”.

Die Synagoge von Neustadtgödens, die um 1852 erbaut wird, gehört zu den wenigen jüdischen Gotteshäusern in Deutschland, die im äußeren Baubestand erhalten geblieben sind. Durch verschiedene Umstände fällt sie nicht, wie andernorts, den Zerstörungen der Pogrome von 1938 zum Opfer.

Das imposante Gebäude zeigt den gesellschaftlichen Stand der jüdischen Gemeinde innerhalb Neustadtgödens. Allerdings wird durch mehrere Umbauten im Inneren die Synagoge so sehr umgestaltet, dass sie nur noch sporadisch an den Originalzustand erinnert. Mit Hilfe alter Pläne und Fotos ist es gelungen, den Originalzustand der Synagoge virtuell wieder aufleben zu lassen. Diese virtuelle Rekonstruktion stellt einen wichtigen Beitrag in der Dokumentation jüdischen Lebens in Neustadtgödens dar.

Die erste urkundliche Erwähnung eines jüdischen Bethauses in Neustadtgödens stammt aus dem Jahre 1752 auf dem Grundstück der heute noch bestehenden Synagoge. Auf Druck der NS-Behörden schließt die jüdische Gemeinde die Synagoge im Jahr 1936. Als Grund wird eine angebliche Baufälligkeit des Gebäudes angegeben. Um 1938 verkauft die Gemeinde das Haus an einen Handwerker. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass die Synagoge während der Pogrome nicht angezündet wird. Im Jahr 1961 erwirbt die Gemeinde Gödens das Haus und baut es zunächst zu einer Feuerwehrstation um, die bis 1986 genutzt wird. Erst danach setzt ein Umdenken der politisch Handelnden ein. Die Fassade wird weitestgehend wiederhergestellt und das Gebäude als Baudenkmal ausgewiesen. Seit 2003 befindet sich die ehemalige Synagoge in Privatbesitz. Im Rahmen von Gästeführungen ist das Erdgeschoss seit 2015 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet Informationen zur jüdischen Geschichte des Ortes.

Neben der ehemaligen Synagoge befindet sich Neustadtgödens in der glücklichen Situation, dass viele weitere Gebäude und Einrichtungen, die an die jüdische Gemeinde erinnern, im Ort immer noch zu finden sind. In den meisten Fällen ist auch bekannt, in welchem Haus jüdische Bewohner*innen gelebt haben. Zudem gibt es Gebäude und Plätze, die an die Ausgrenzung und Vertreibung der letzten Juden aus Neustadtgödens erinnern. Eine App lässt das jüdische Leben nunmehr wieder lebendig werden. Der virtuelle Rundgang durch die Stadt macht die Geschichten, die sich hinter den Bauwerken und Orten verbergen, wieder zugänglich und lebendig.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T15:00:16Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T20:34:21Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:03+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Viktor Ullmann

Viktor Ullmann

Lebensdaten:
geboren: 01.01.1898 in Teschen
gestorben: 18.10.1944 in Auschwitz
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Komponist*in (1898 - 1944)
Dirigent*in (1898 - 1944)
Musiker*in (1898 - 1944)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Am 20. Mai 2021 ist die Staatsoper Hannover erneut zu Gast in der Villa Seligmann mit Jüdischen Klangbildern des 20. Jahrhunderts. Die Sänger*innen des Staatsopernensembles singen Lieder von Kurt Weill, Leonard Bernstein, Verdina Shlonsky, Erich Wolfgang Korngold, Viktor Ullmann und anderen jüdischen Komponist*innen. Von Deutsch, Englisch und Französisch über Hebräisch und Jiddisch bis zu Tschechisch und Kroatisch reicht das Spektrum der vertonten Sprachen. Die Tendenz zur Assimilation in der Annäherung an nicht-jüdische Literatur und Folklore steht gleichberechtigt neben eigenständig jüdischen Traditionslinien – oftmals ist sogar beides im Werk ein und desselben Komponisten ablesbar. Die verschiedenen Stile und Sprachen dieser zwischen 1911 und 1960 entstandenen Werke belegen so eindrücklich die Vielfalt jüdischen Musikschaffens im 20. Jahrhundert. Das Programm gestalten Francesco Greco am Klavier sowie Martin Mutschler, der durch den Abend führt.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Ullmann, Viktor (1898 - 1944) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:25:05Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-07T12:50:44Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:56:58+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Francesco Greco

Francesco Greco

Geschlecht:
männlich
Beruf:
Pianist*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Am 20. Mai 2021 ist die Staatsoper Hannover erneut zu Gast in der Villa Seligmann mit Jüdischen Klangbildern des 20. Jahrhunderts. Die Sänger*innen des Staatsopernensembles singen Lieder von Kurt Weill, Leonard Bernstein, Verdina Shlonsky, Erich Wolfgang Korngold, Viktor Ullmann und anderen jüdischen Komponist*innen. Von Deutsch, Englisch und Französisch über Hebräisch und Jiddisch bis zu Tschechisch und Kroatisch reicht das Spektrum der vertonten Sprachen. Die Tendenz zur Assimilation in der Annäherung an nicht-jüdische Literatur und Folklore steht gleichberechtigt neben eigenständig jüdischen Traditionslinien – oftmals ist sogar beides im Werk ein und desselben Komponisten ablesbar. Die verschiedenen Stile und Sprachen dieser zwischen 1911 und 1960 entstandenen Werke belegen so eindrücklich die Vielfalt jüdischen Musikschaffens im 20. Jahrhundert. Das Programm gestalten Francesco Greco am Klavier sowie Martin Mutschler, der durch den Abend führt.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:26:10Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T18:31:49Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:00+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Erich Wolfgang Korngold

Erich Wolfgang Korngold

Lebensdaten:
geboren: 29.05.1897 in Brunn
gestorben: 29.11.1957 in Los Angeles, Calif.
Sterbeort:
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Komponist*in (unbekannt - 1957)
Pianist*in (unbekannt - 1957)
Musiker*in (unbekannt - 1957)
Arrangeur*in (unbekannt - 1957)
Dirigent*in (unbekannt - 1957)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Am 20. Mai 2021 ist die Staatsoper Hannover erneut zu Gast in der Villa Seligmann mit Jüdischen Klangbildern des 20. Jahrhunderts. Die Sänger*innen des Staatsopernensembles singen Lieder von Kurt Weill, Leonard Bernstein, Verdina Shlonsky, Erich Wolfgang Korngold, Viktor Ullmann und anderen jüdischen Komponist*innen. Von Deutsch, Englisch und Französisch über Hebräisch und Jiddisch bis zu Tschechisch und Kroatisch reicht das Spektrum der vertonten Sprachen. Die Tendenz zur Assimilation in der Annäherung an nicht-jüdische Literatur und Folklore steht gleichberechtigt neben eigenständig jüdischen Traditionslinien – oftmals ist sogar beides im Werk ein und desselben Komponisten ablesbar. Die verschiedenen Stile und Sprachen dieser zwischen 1911 und 1960 entstandenen Werke belegen so eindrücklich die Vielfalt jüdischen Musikschaffens im 20. Jahrhundert. Das Programm gestalten Francesco Greco am Klavier sowie Martin Mutschler, der durch den Abend führt.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

hat Ehepartner:

Korngold, Luzi (geb. 1900 gest. 1962)

hat Kinder:

Korngold, Georg Wolfgang (geb. 1928 gest. 1987)

hat Elter:

Korngold, Julius (geb. 1860 gest. 1945)

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Korngold, Erich Wolfgang (1897 - 1957) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:24:10Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-07T12:51:11Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:56:55+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Martin Mutschler

Martin Mutschler

Lebensdaten:
geboren: 1986 in Stuttgart
Geburtsort:
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Dramaturg*in (unbekannt - 2023)
Regisseur*in (unbekannt - 2023)
Musiker*in (unbekannt - 2023)
Übersetzer*in (unbekannt - 2023)

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Am 20. Mai 2021 ist die Staatsoper Hannover erneut zu Gast in der Villa Seligmann mit Jüdischen Klangbildern des 20. Jahrhunderts. Die Sänger*innen des Staatsopernensembles singen Lieder von Kurt Weill, Leonard Bernstein, Verdina Shlonsky, Erich Wolfgang Korngold, Viktor Ullmann und anderen jüdischen Komponist*innen. Von Deutsch, Englisch und Französisch über Hebräisch und Jiddisch bis zu Tschechisch und Kroatisch reicht das Spektrum der vertonten Sprachen. Die Tendenz zur Assimilation in der Annäherung an nicht-jüdische Literatur und Folklore steht gleichberechtigt neben eigenständig jüdischen Traditionslinien – oftmals ist sogar beides im Werk ein und desselben Komponisten ablesbar. Die verschiedenen Stile und Sprachen dieser zwischen 1911 und 1960 entstandenen Werke belegen so eindrücklich die Vielfalt jüdischen Musikschaffens im 20. Jahrhundert. Das Programm gestalten Francesco Greco am Klavier sowie Martin Mutschler, der durch den Abend führt.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Mutschler, Martin (1986) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:27:05Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T20:05:28Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:00+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Isidoro Abramowicz

Isidoro Abramowicz

Geschlecht:
männlich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Das Festjahr in Niedersachsen im Rückblick

Der Kantor Isidoro Abramowicz präsentiert unter dem Titel „Im Schritt mit der Zeit“ seine Interpretationen der Werke von Louis Lewandowski und jiddischem Tango aus Argentinien. Die Matinee am 17. Oktober 2021 in der Staatsoper widmet sich erneut der vielfältigen Traditionslinien jüdischer Kultur. Musikalischer Gast ist Isidoro Abramowicz, Kantor der Berliner Synagoge Pestalozzistraße, der in zwei verschiedenen Musikstilen zuhause ist: Auf der einen Seite steht das Werk von Louis Lewandowski, dem Urvater der liberalen Synagogalmusik, dessen Geburtstag sich 2021 zum 200. Mal jährt, auf der anderen Seite steht der jiddische Tango aus Abramowiczs Geburtsland Argentinien.

Quellennachweis:
„Eintausendsiebenhundert Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Projekte zum Festjahr aus Niedersachsen“. Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Hannover, 2021. GBV

Autorenschaft:
Niedersächsische*r Landesbeauftragte*r gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Verbundene Institutionen:

Lektüre

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-01-24T13:28:46Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T19:39:14Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:57:02+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Gummo Marx

Gummo Marx

Geburtsname:
Lebensdaten:
geboren: 23.10.1892 in New York, NY
gestorben: 21.04.1977 in Palm Springs, Calif.
Sterbeort:
Geburtsort:
Beruf:
Schauspieler*in (1930 - 1950), Schätzwert

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Milton Marx, bekannt als Gummo Marx, war ein US-amerikanischer Schauspieler und Inhaber einer Künstleragentur. Er war zeitweise Mitglied der später sehr erfolgreichen Komikergruppe Marx Brothers. Gummo Marx war der fünfte Sohn von Minnie und Sam Marx und wuchs in der Upper East Side von New York auf. Ihr erfolgreicher Bruder Al Shean inspirierte Minnie schon früh, in eine Schauspielerkarriere ihrer Söhne zu investieren. Bereits 1901 sollte Gummo, der für sein Alter sehr klein gewachsen war, für ihren Bruder Henry (oder Harry) in dessen Bauchrednernummer (versteckt in einer großen Puppe) die „Stimme aus dem Bauch“ sein. Die Nummer scheiterte jedoch schon nach zwei Wochen an der Schwerhörigkeit Henrys und an einem Sprachfehler Gummos, der zu dieser Zeit leicht stotterte.

Seinen Vornamen Milton fanden die älteren Brüder so albern, dass sie ihn wegen seiner Vorliebe für Schuhe mit dicken Gummisohlen Gummo tauften. Da er seine Schauspielerkarriere beendete, ehe die Marx Brothers vom Theater zur Kinoleinwand wechselten, blieb er bis heute der unbekannteste der fünf Brüder. „Ihren Erfolg haben sie ausschließlich mir zu verdanken. Ich habe die Gruppe verlassen.“

1907 gelang es Minnie Marx, ein Engagement der Three Nightingales in New York zu bekommen. Diese Gruppe bestand zu Beginn aus Groucho, Gummo und der sechzehnjährigen Mabel O’Donnel. Als Harpo dazu kam, nannte man sich The Four Nightingales. Gummo äußerte sich zu dieser Zeit: „Wir konnten nicht singen, wir konnten nicht tanzen. Wir wurden Komiker, weil wir gar keine andere Wahl hatten.“ Gummo spielte in dieser Zeit des Vaudeville die Rolle, welche später in den Filmen von Zeppo übernommen wurde. Als die Marx Brothers (Chico hatte sich 1912 der Gruppe angeschlossen) es 1915 endlich an den Broadway geschafft hatten, beschloss Gummo aus der Gruppe auszusteigen, denn „ich merkte, dass ich ein mieser Schauspieler war“.[3]

Gummo meldete sich 1916 zur Armee. Seine Mutter verabschiedete ihn mit den Worten: „Wir brauchen dich sowieso nicht.“

Er kehrte 1920 noch einmal in das Schauspielfach zurück. Im ersten Stummfilm der Marx Brothers trat er zusammen mit den drei älteren Brüdern und dem jüngsten Bruder Zeppo auf. Der Film Humorisk wurde allerdings nie regulär aufgeführt.

Am 16. März 1929 heiratete Gummo die damals 22-jährige Helen von Tilzer. Am 15. März 1930 kam ihr Sohn Robert zur Welt.

Nachdem Gummo im Zuge der Weltwirtschaftskrise mit einem Bekleidungsunternehmen bankrottgegangen war, gründete er eine Künstleragentur, die nach einigen Anlaufschwierigkeiten florierte und der sich später auch Zeppo anschloss. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, vertrat die Agentur selten die Marx Brothers, denn sie seien zu anspruchsvoll und zu wenig kooperativ gewesen, sagte Zeppo.

Am 20. Januar 1976 starb Helen von Tilzer im Alter von 68 Jahren. Gummo starb am 21. April 1977 im Alter von 84 Jahren. Da es Groucho zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht ging, wurde ihm die Nachricht von Gummos Tod nicht überbracht, und zu seiner Beerdigung kam deshalb nur Zeppo.

Quellennachweis:
Wikipedia Gummo Marx (zuletzt eingesehen am 16.05.2023)

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Wikidata Gummo Marxmehr erfahren
Marx, Gummo (1892 - 1977) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-05-16T08:10:55Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:07:15Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:51:17+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Zeppo Marx

Zeppo Marx

Geburtsname:
Lebensdaten:
geboren: 25.02.1901 in New York, NY
gestorben: 29.11.1979 in
Geburtsort:
Beruf:
Schauspieler*in (1930 - 1950), Schätzwert

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Zeppo Marx wurde am 25 Februar 1901 in New York City, New York, USA geboren. Er war Schauspieler, bekannt für Die Marx Brothers im Krieg (1933), Marx Brothers - Blühender Blödsinn (1932) und Animal Crackers (1930). Er war mit Barbara Marx und Marion Benda verheiratet. Er starb am 30 November 1979 in Palm Springs, California, USA.

Quellennachweis:
Zeppo Marx (zuletzt eingesehen am 16.05.2023)

Zeppo war in den ersten fünf Marx-Brothers-Filmen der „straight man“ der Gruppe, auf dessen Kosten die Witze gemacht wurden, oder der romantische Liebhaber, bevor er seine Schauspielkarriere aufgab. Sein Filmcharakter war so farblos, dass er nicht gegen die exzentrischen Figuren seiner Brüder Groucho, Harpo oder Chico bestehen konnte und „ … ihn das Publikum stets mit den Statisten verwechselte“ – wie der Cineast und Filmkritiker Georg Seeßlen schrieb.[1] Seine Rolle wurde daher in späteren Filmen oft von anderen Schauspielern übernommen.

Sein Bruder Groucho Marx behauptete bei einem seiner Auftritte, der Name Zeppo käme davon, dass er im gleichen Jahr zur Welt kam, als der erste Zeppelin in die Luft ging (dies war allerdings bereits 1900)[2]. Gelegentlich wird der Alleinunterhalter Art Fisher als Namensgeber genannt. Er soll bei einer Pokerpartie in Rockford (Illinois) den Brüdern ihre Spitznamen in Anlehnung an eine populäre Comicserie verpasst haben[3]. Für den boxenden und hitzköpfigen Raufbold könnten laut Groucho auch die Zippo-Feuerzeuge, mit denen sich Groucho seine Zigarren anzuzünden pflegte, ursprünglich als Namensgeber in Frage kommen. Da jedoch zu dieser Zeit der Star einer Schimpansendressurnummer auf den Namen „Mr. Zippo“ hörte, war Herbert von diesem Künstlernamen nicht gerade angetan und bestand darauf, diesen „Zeppo“ zu buchstabieren.

Zeppo Marx besaß eine Firma, die Ersatzteile für Kriegsgeräte im Zweiten Weltkrieg herstellte, und betrieb mit dem fünften Bruder Gummo Marx eine erfolgreiche Theateragentur.

Er starb am 29. November 1979 an Lungenkrebs.

Quellennachweis:
Wikipedia Zeppo Marx (zuletzt eingesehen am 16.05.2023)

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Wikidata Zeppo Marxmehr erfahren
Marx, Zeppo (1901 - 1979) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-05-16T08:11:41Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:06:30Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:51:19+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Groucho Marx

Groucho Marx

Geburtsname:
Lebensdaten:
geboren: 02.10.1890 in New York, NY
gestorben: 19.08.1977 in Los Angeles, Calif.
Geburtsort:
Sterbeort:
Beruf:
Schauspieler*in (1930 - 1950), Schätzwert

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Leben und Wirken:

Groucho Marx war ein US-amerikanischer Schauspieler und Entertainer. Als geistreicher Wortführer der Marx Brothers wurde er zu einem der erfolgreichsten englischsprachigen Komiker.
Die Gebrüder Marx wuchsen in Yorkville in der Upper East Side von Manhattan in einem kleinen, jüdisch geprägten Viertel zwischen größeren deutsch-irischen Gemeinden auf. Vater Simon kam aus dem Elsass und wurde daher „Frenchie“ genannt. Mutter Minnie stammte aus Dornum in Ostfriesland und hatte einen Bruder, Al Shean (eigentlich Albert Schönberg), der mit seinem Partner Edward Gallagher von 1910 bis 1920 ein bekanntes Varietéduo bildete. Er wurde von den Brüdern bewundert und sollte einige Sketche für sie schreiben. Minnie träumte davon, dass ihre Söhne wie ihr Bruder ins Showgeschäft einsteigen.

Quellennachweis:
Wikipedia Groucho Marx (zuletzt eingesehen am 16.05.2023)

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Wikidata Groucho Marxmehr erfahren
Marx, Groucho (1890 - 1977) GNDmehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-05-16T08:09:53Z
Zuletzt geändert am:
2023-06-05T11:07:35Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:51:15+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
Personen
Simon Samuel Marx

Simon Samuel Marx

Künstler*innenname:

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Familie und Netzwerk

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lebensstationen

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Lektüre

Verknüpfte Normdaten:
Sam Marx Wikidatamehr erfahren

Administrative Angaben

Datensatz erzeugt:
2023-05-15T13:18:09Z
Zuletzt geändert am:
2023-07-18T20:46:55Z
In Portal übernommen am:
2024-04-04T16:52:45+02:00

Karte

Fehlt etwas? Helfen Sie mit!

Das Onlineportal wächst stetig weiter.
Unterstützen Sie uns dabei, diese Leerstelle zu füllen oder Fehler zu korrigieren.

Ihre Daten werden sicher durch ein SSL-Zertifikat übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zum Datenschutz haben, klicken sie bitte hier: Informationen zum Datenschutz
Zurück zur Übersicht
Personen
Adelheid Beermann

Adelheid Beermann

Kulturelle Zugehörigkeit:
Judentum
Geschlecht:
weiblich

Kurzinformation

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Kurzbiografie

Wir arbeiten daran! Bald finden Sie hier Infos.

Familie und Netzwerk

hat Ehepartner: