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Friedhof
Jüdischer Friedhof Wenzen (Über dem Dorfe)
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1/2

Jüdischer Friedhof Wenzen (Über dem Dorfe)

Anschrift:
Über dem Dorfe 40
37574 Einbeck

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1865 bis 1907 durch die jüdische Gemeinde Wenzen belegt. Heute sind ungefähr 6 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1989/1990 wurde eine Dokumentation durch den Landesverband der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen und das Zentralarchiv durchgeführt (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Weener (Smarlingen, groß)

Jüdischer Friedhof Weener (Smarlingen, groß)

Anschrift:
Smarlingen
26826 Weener

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde etwa ab 1670 durch die Jüd*innen aus Weener, Bunde und Jemgum belegt. Heute sind ungefähr 14 Grabstelen aus Sandstein und 15 umgestürzte Grabsteine bzw. Grabplatten erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1977 wurde der Friedhof durch die Uni Groningen dokumentiert (Abschrift, Fotos, Übersetzung aller Steine).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Bad Bentheim (Osterberg)

Jüdischer Friedhof Bad Bentheim (Osterberg)

Anschrift:
Osterberg 7
48455 Bad Bentheim

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab ca. 1761 bis 1867 durch die jüdische Gemeinde Bad Bentheim belegt. Heute sind ungefähr 32 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1982 dokumentierte Friedrich-Wilhelm Busch im Auftrag des Landkreises Grafschaft Bentheim den Friedhof (Fotos: alle Steine; Belegungsplan).

Quellennachweis:
zentralarchiv-juden.de/sammlungen/friedhofsdokumentation/niedersachsen/juedische-friedhoefe (Bentheim (Alter Friedhof)) (zuletzt eingesehen am 04.04.2024)
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Walsrode (Hannoversche Straße)

Jüdischer Friedhof Walsrode (Hannoversche Straße)

Anschrift:
Hannoversche Straße 31
29664 Walsrode

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde seit 1805 belegt. Heute sind ungefähr 56 Grabsteine erhalten. 1988 wurde eine Gedenktafel an der Ziegelmauer angebracht. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde durch den Landesverbandes/Zentralarchiv dokumentiert (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Bad Bevensen (Am Klaubusch)

Jüdischer Friedhof Bad Bevensen (Am Klaubusch)

Anschrift:
Am Klaubusch
29549 Bad Bevensen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1871 bis ca. um 1900 belegt. Heute sind keine Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Religiöse Einrichtungen
Jüdischer Friedhof Obernkirchen (Am Sonnenbrink)
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Jüdischer Friedhof Obernkirchen (Am Sonnenbrink)

Anschrift:
Am Sonnenbrink
31683 Obernkirchen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1862 bis 1937 durch die jüdische Gemeinde Obernkirchen belegt. Heute sind ungefähr 100 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Osterholz-Scharmbeck (Auf dem Kamp)
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Jüdischer Friedhof Osterholz-Scharmbeck (Auf dem Kamp)

Anschrift:
Auf dem Kamp
27711 Osterholz-Scharmbeck

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1757 bis 1939 durch die jüdische Gemeinde Osterholz-Scharmbeck belegt. Heute sind ungefähr 74 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
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Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Dokumentiert durch Klaus-Peter Schulz, Kreisheimatmuseum Osterholz, Abschrift: deutsche Inschriften (1968/69); Fotos (1985); Belegungsplan (1981, 1997) und 1989/1990 durch den Landesverband/das Zentralarchiv (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine)

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Rodenberg (Am Judenfriedhof)
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Jüdischer Friedhof Rodenberg (Am Judenfriedhof)

Anschrift:
Am Judenfriedhof
31552 Rodenberg

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab ca. 1830 durch die jüdische Gemeinden vom Amt Rodenberg (Apelern, Beckedorf, Hohnhorst, Nenndorf und Rodenberg) belegt. Heute sind ungefähr 95 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1989/1990 dokumentiert durch Landesverband/Zentralarchiv (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).
Eine weitere ausführliche Dokumentation erfolgte 2000 durch Charles Sonneborn.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Oldenburg (Dedestraße)
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Jüdischer Friedhof Oldenburg (Dedestraße)

Anschrift:
Dedestraße
26135 Oldenburg

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde seit 1814 (bis zum Zweiten Weltkrieg) durch die Jüd*innen aus Oldenburg, Zwischenahn, Elsfleth und Wardenburg belegt. Heute sind ungefähr 230 Grabsteine aus dieser Zeit erhalten. Nach 1945 wurde der Friedhof wiederhergestellt, Gräber instant gesetzt und es fanden bis 2000 (2014) wieder vereinzelt Beisetzungen statt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1979 dokumentiert durch Groningen (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).
Eine weitere Dokumentation erfolgte 1989/1990 durch Landesverband/Zentralarchiv (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).
Im Jahr 2021 erschien das Buch von Martin J. Schmid "Bet Olam - Haus der Ewigkeit. Der alte jüdische Friedhof zu Oldenburg: eine Dokumentation".

Quellennachweis:
zentralarchiv-juden.de/sammlungen/friedhofsdokumentation/niedersachsen/juedische-friedhoefe (zuletzt eingesehen am 04.04.2024).
M. J. Schmid, „Bet Olam - Haus der Ewigkeit Der alte jüdische Friedhof zu Oldenburg : eine Dokumentation“. Isensee Verlag, Oldenburg, 2021. GBV
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Pattensen (Göttinger Straße)
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Jüdischer Friedhof Pattensen (Göttinger Straße)

Anschrift:
Göttinger Straße
30982 Pattensen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab Anfang 19. Jhd. bis 1888 belegt. Heute sind keine Grabsteine erhalten. Der Friedhof wurde 1938 verkauft und eingeebnet, heute wird das Grundstück als Gartenland genutzt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.Weitere Informationen finden Sie beim Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland.

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Jüdischer Friedhof Nörten-Hardenberg (Judenkirchhof/Am Burgberg)

Jüdischer Friedhof Nörten-Hardenberg (Judenkirchhof/Am Burgberg)

Anschrift:
Judenkirchhof (noröstl. Ortslage)
37176 Nörten-Hardenberg

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1819 bis 1931 durch Jüd*innen aus Nörten belegt. Heute sind ungefähr 37 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland.

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1987 durch Professor Berndt Schaller abgeschrieben und fotografiert

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Osnabrück (Bergstraße)

Jüdischer Friedhof Osnabrück (Bergstraße)

Anschrift:
Bergstraße
49076 Osnabrück

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1386 bis 1876 durch die jüdische Gemeinde Osnabrück belegt. Im Jahr 1894 wurden Leichen exhumiert und auf den Friedhof Magdalenenstraße überführt. Es sind keine Grabsteine mehr vorhanden. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Oldenburg (Sandkruger Straße)

Jüdischer Friedhof Oldenburg (Sandkruger Straße)

Anschrift:
Sandkruger Straße 26
26133 Oldenburg
Homepage:
Jüdische Allgemeine (zuletzt eingesehen am 20.02.2024)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Der Friedhof der aktiven jüdischen Gemeinde Oldenburg wurde am 9. November 2000 eingeweiht.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Barsinghausen (Kirchdorfer Straße)
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Jüdischer Friedhof Barsinghausen (Kirchdorfer Straße)

Anschrift:
Kirchdorfer Straße
30890 Barsinghausen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1912 bis 1944 durch die Jüdische Gemeinde Barsinghausen belegt. Heute sind ungefähr 28 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Der Friedhof wurde 1982 dokumentiert durch Friedel Homeyer im Auftrag des Landkreises Hannover (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Schöningen (Müller-Mühlenbein-Straße)

Jüdischer Friedhof Schöningen (Müller-Mühlenbein-Straße)

Anschrift:
Müller-Mühlbein-Straße
38364 Schöningen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde im Jahr 1933 belegt. Heute sind ungefähr vier Grabsteine und ein Gedenkstein erhalten.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
IJN-Landkarte:

Die kleine jüdische Gemeinde hatte ihren Betsaal zunächst in der Beguinenstraße 10 und ab 1924 im Kurhaus (beide Gebäude zerstört). 1929 wurde ein jüdisches Gräberfeld als Teil des städtischen Friedhofs, rechts von der Kapelle, angelegt. Drei Gräber sind erhalten, ein Gedenkstein erinnert an die jüdischen Bürger*innen. Die beiden älteren jüdischen Friedhöfe sind nicht erhalten.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Barsinghausen (Deisterstraße)
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1/2

Jüdischer Friedhof Barsinghausen (Deisterstraße)

Anschrift:
Deisterstraße 21
30890 Barsinghausen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde im 17./18. Jahrhundert bis 1912 durch die Jüdische Gemeinde Barsinghausen belegt.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1982 dokumentiert durch Friedel Homeyer im Auftrag des Landkreises Hannover (Foto).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Schwanewede (Am Spreeken)

Jüdischer Friedhof Schwanewede (Am Spreeken)

Anschrift:
Am Spreeken
28790 Schwanewede

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde seit 1850 belegt. Heute sind ungefähr 110 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Eine Dokumentation erstellte Klaus-Peter Schulz, Kreisheimatmuseum Osterholz in Form von Abschriften der deutschen Inschriften (1970); Fotos (1970, 1985), Belegungsplan (1985, 1997).
Eine Volldokumentation erfolgte durch Herbert Scholz (aus Schwanewede) in Schwanewede 2013 (die Übersetzungen der hebräischen Inschriften besorgte Günter Schmidt-Bollmann).

Quellennachweis:
H. Scholz und G. Schmidt-Bollmann, „Haus der Ewigkeit Der jüdische Friedhof in Schwanewede ; eine historische und dokumentarische Darstellung“, Blätter der "Maus, Bd. H. 37. Papierflieger-Verl., Clausthal-Zellerfeld, 2013. GBV
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Jüdischer Friedhof Berne (Weserstraße)
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1/3

Jüdischer Friedhof Berne (Weserstraße)

Anschrift:
Weserstraße
27804 Berne

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1895 durch die Jüd*innen aus Berne belegt. Er wurde während des NS völlig zerstört, nach 1945 teilweise wieder instand gesetzt. Heute sind weniger als zehn Grabsteine aus der Zeit zwischen 1895 und 1928 erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Bevern (Angerstraße)
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1/2

Jüdischer Friedhof Bevern (Angerstraße)

Anschrift:
Angerstraße
37639 Bevern

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde nach 1846 angelegt und durch die Jüdische Gemeinde Bevern belegt. Heute sind keine Grabsteine erhalten. In der NS-Zeit zerstört, wurde der Friedhof 1953/55 wieder instandgesetzt und zu einer Gedenkstätte umgestaltet. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Stadthagen (Seilerstraße)

Jüdischer Friedhof Stadthagen (Seilerstraße)

Anschrift:
Seilerstraße/Parkstraße
31655 Stadthagen
Homepage:
Jüdischer Friedhof Stadthagen (zuletzt eingesehen am 02.04.2024)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde seit 1824 belegt. Heute sind ungefähr 70 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1989/1990 dokumentierte der Landesverband und das Zentralarchiv den Friedhof mittels Fotos und einer Rohübersetzung aller Steine.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Rotenburg (Rönnebrocksweg)

Jüdischer Friedhof Rotenburg (Rönnebrocksweg)

Anschrift:
Rönnebrocksweg 40
27356 Rotenburg, Wümme

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde 1850/60 angelegt. Heute sind ungefähr 10 Grabsteine erhalten.Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1985 dokumentiert durch Klaus-Peter Schulz, Kreisheimatmuseum Osterholz (Abschrift: deutsche Inschriften; Fotos; Belegungsplan).
Eine weitere Dokumentation erfolgte 1989/1990 durch Landesverband/Zentralarchiv (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Sachsenhagen (An der alten Wassermühle)

Jüdischer Friedhof Sachsenhagen (An der alten Wassermühle)

Anschrift:
An der alten Wassermühle
31553 Sachsenhagen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde seit etwa 1830 belegt. Heute sind ungefähr 50 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1989/1990 dokumentiert durch Landesverband/Zentralarchiv (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).

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Jüdischer Friedhof Salzhausen (Toppenstedter Kirchweg)

Jüdischer Friedhof Salzhausen (Toppenstedter Kirchweg)

Anschrift:
Toppenstedter Kirchweg
21376 Salzhausen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde bis 1853 belegt. Auf dem eingefriedeten Gelände befindet sich ein Gedenkstein, der an den ehemaligen Friedhof erinnert.

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Jüdischer Friedhof Gifhorn (Lutherstraße)
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1/3

Jüdischer Friedhof Gifhorn (Lutherstraße)

Anschrift:
Lutherstraße 6
38518 Gifhorn

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1854 bis 1915 durch die jüdische Gemeinde Gifhorn belegt. Heute sind ungefähr 31 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Baugeschichte:
genutzt: 1750
genutzt bis: 1915
IJN-Landkarte:

Auf dem Mitte oder Ende des 18. Jahrhunderts angelegten Friedhof sind 31 Grabsteine aus dem Zeitraum von 1793 bis 1915 erhalten. Viele Grabstätten der Familie Menke sind hier zu finden – sogar Angehörige, die bis zu ihrem Tod in Hamburg gelebt hatten, wurden hier bestattet, was ihre enge Bindung zur Stadt Gifhorn zeigt.

Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof Gifhorn wurde durch das Salomon Ludwig Steinheim Institut im Jahr 2019 dokumentiert. Finanziert wurde das Projekt von der Stadt Gifhorn. Die Dokumentation ist auf Epidat im Internet verfügbar.

Quellennachweis:
www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat (zuletzt eingesehen am 10.04.2024)
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Jüdischer Friedhof Hornburg (Auf dem Hagenberg)
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1/6

Jüdischer Friedhof Hornburg (Auf dem Hagenberg)

Anschrift:
Auf dem Hagenberg
38315 Hornburg
Öffnungszeiten:
Frei zugänglich. Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüd. Friedhöfe beachten!
Anreise:
Auf dem Hagenberg/Judengasse

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1650 bis 1923 durch die jüdischen Gemeinden Hornburg und Wolfenbüttel (bis 1724) belegt. Heute sind ungefähr 60 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Baugeschichte:
angelegt: 1650
genutzt bis: 1923
IJN-Landkarte:

Der vor 1672 angelegte Friedhof wurde bis 1923 genutzt. 1701 bestattete Marcus Gumpel Fulda aus Wolfenbüttel sein Kind hier, da die Wolfenbütteler Gemeinde noch über keinen eigenen Begräbnisplatz verfügte. Auf den 86 nachweisbaren Grabstätten sind noch 57 Grabsteine erhalten.

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Jüdischer Friedhof Dankelshausen (Schedeweg)
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1/2

Jüdischer Friedhof Dankelshausen (Schedeweg)

Anschrift:
Schedeweg
37127 Dankelshausen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1797 bis 1891 (aus diesem Zeitraum stammen die erhaltenen Grabsteine) durch die jüdische Gemeinde Dankelshausen belegt. Heute sind ungefähr 28 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
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Der Friedhof wurde von 1983 bis 1984 durch Professor Schaller dokumentiert (Abschrift: alle Steine; Fotos; Übersetzungen).

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Jüdischer Friedhof Freren (Industriestraße)

Jüdischer Friedhof Freren (Industriestraße)

Anschrift:
Industriestraße
49832 Freren

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab den 1920er Jahren durch die jüdische Gemeinde Freren belegt. Heute sind ungefähr 9 Grabsteine erhalten. Nach 1945 wurde der Friedhof instand gesetzt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Baugeschichte:
erworben: 1924
eingeweiht: 1926
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Der Friedhof wurde dokumentiert durch Groningen (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

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2022-01-03T09:56:18Z
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Jüdischer Friedhof Mandelsloh (Mandelsloher Straße)
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1/2

Jüdischer Friedhof Mandelsloh (Mandelsloher Straße)

Anschrift:
Mandelsloher Straße
31535 Neustadt am Rübenberge

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab dem späten 19. Jahrhundert Jüd*innen aus Neustadt am Rübenberge und dem Umland belegt. Heute sind einige Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Buer (Ilse-Losa-Weg)

Jüdischer Friedhof Buer (Ilse-Losa-Weg)

Anschrift:
Ilse-Losa-Weg
49328 Buer

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab ca. 1820 bis 1981 durch die Jüd*innen aus Buer, Melle und Rabber belegt. Heute sind ungefähr 47 Grabsteine erhalten. Während des Novemberpogroms kam es zur Schändung des Friedhofs. Nach 1945 wurden die noch erhaltenen Steine auf den Friedhof zurückgebracht und in Reihen aufgestellt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

In den Jahren 1989/1990 wurde der Friedhof durch den Landesverband/das Zentralarchiv dokumentiert (Fotos, Rohübersetzung: alle Steine).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Mollenfelde (Am Judenkirchhof/Im Bruch)
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Jüdischer Friedhof Mollenfelde (Am Judenkirchhof/Im Bruch)

Anschrift:
L 565 (östl. der Ortslage)
37133 Mollenfelde

Kurzbeschreibung

Es ist unbekannt, wann und von wem dieser Friedhof belegt wurde. Heute sind ungefähr 8 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Delmenhorst (Syker Straße)

Jüdischer Friedhof Delmenhorst (Syker Straße)

Anschrift:
Syker Straße 45
27751 Delmenhorst

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1848 bis 1939 durch die Jüd*innen aus Delmenhorst belegt. Nach der Neugründung der jüdischen Gemeinde finden seit 1997 wieder Bestattungen statt. Heute sind ungefähr 130 Grabsteine erhalten. Seit 1997 finden durch die neugegründete Gemeinde wieder vereinzelt Beisetzungen statt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 1979 dokumentiert durch Groningen (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Merxhausen (Alte Einbecker Heerstraße)
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Jüdischer Friedhof Merxhausen (Alte Einbecker Heerstraße)

Anschrift:
Alte Einbecker Heerstraße
37627 Merxhausen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab ca. 1867 bis 1934 durch die Jüd*innen aus Merxhausen belegt. Heute sind ungefähr 15 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Jüdischer Friedhof Ebergötzen (Kampenweg)

Jüdischer Friedhof Ebergötzen (Kampenweg)

Anschrift:
Kampenweg
37136 Ebergötzen

Kurzbeschreibung

Es liegen keine Informationen vor, wann der jüdische Begräbnisplatz in Ebergötzen angelegt wurde. Die ersten Jüd*innen in Ebergötzen sind um 1700 nachweisbar. Am Ende des 19. Jahrhunderts lebten keine Jüd*innen mehr hier. Die letzte Bestattung fand vermutlich um 1900 statt. Heute sind nur noch wenige Grabsteinfragmente vorhanden, die eingelagert sind. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Jüdischer Friedhof Markoldendorf (Eickestraße)

Jüdischer Friedhof Markoldendorf (Eickestraße)

Anschrift:
Eickestraße
37586 Markoldendorf

Kurzbeschreibung

Es ist unbekannt, in welchem Zeitraum und von welcher Gemeinde dieser Friedhof belegt wurde. Heute sind ungefähr 4 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland.

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Jüdischer Friedhof Meppen (An der Hütte)

Jüdischer Friedhof Meppen (An der Hütte)

Anschrift:
An der Hütte 25
49716 Meppen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis 1939 durch die jüdische Gemeinde Meppen belegt. Heute sind ungefähr 22 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen
Baugeschichte:
genutzt: 1700
teilweise zerstört: 1938
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde dokumentiert durch die Uni Groningen und beinhaltet Fotos, Abschriften und Übersetzungen aller Steine.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Jever (Schenum)
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Jüdischer Friedhof Jever (Schenum)

Anschrift:
Schenum
26441 Jever
Homepage:
Gröschler Haus: Jever - Der jüdische Friedhof (zuletzt eingesehen am 22.02.2024)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

1779 legte die jüdische Gemeinde Jever drei Kilometer südwestlich des historischen Ortskerns im Vorbezirk Hohewarf-Schenum an der Straße nach Cleverns einen Friedhof an (Gottschalk/Peters 2021, S. 6), der bis zur Einrichtung des Friedhofs in Schortens-Heidmühle 1907 auch den Juden von Kniphausen als Begräbnisstätte diente. Heute sind ungefähr 220 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof Jever wurde dokumentiert. Die Dokumentation durch Gottschalk/Peters wurde im Jahr 2021 in Buchform veröffentlicht.

Quellennachweis:
A. Gottschalk und H. Peters, „Der jüdische Friedhof von Jever“, Schriften zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Juden im Landkreis Friesland, Bd. Nr. 8. GröschlerHaus Jever, Jever, 2021. GBV
Die Ansiedlung von Juden in Jever begann Ende des 17. Jahrhunderts unter der Herrschaft der evangelischen Fürsten von Anhalt-Zerbst (1667 – 1793). 1698 erhielt Meyer Levi einen Schutzbrief, der ihm den Handel und Kreditgeschäfte ermöglichte, Immobilienerwerb aber untersagte. Die Anzahl der Juden wie auch ihre Religionsausübung wurden lange streng reglementiert. Im Jahre 1776 vollzog der Landesherr eine Kehrtwende gegenüber Katholiken und auch Juden, indem er religiöse Toleranz gewährte, um den Zuzug von Kaufleuten, Handwerkern und Soldaten zu fördern und damit seine Einnahmen zu erhöhen. 1780 begründete sich die jüdische Gemeinde formal und erwarb das Friedhofsgelände. Der älteste hier nachweisbare Grabstein stammt aus dem Jahr 1796, ältere werden im Boden des erhöhten hinteren Teils vermutet. Es ist ungeklärt, ob zuvor in der jeverschen Vorstadt ein jüdischer Friedhof bestanden hat oder ob in Neustadtgödens oder Wittmund bestattet wurde.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Gemeinde zur größten auf der ostfriesischen Halbinsel hinter Emden und Norden angewachsen und besaß seit 1802 eine neu gebaute Synagoge. Auch die Juden Kniphausens, die sich 1797 eine Gemeindordnung gaben, beerdigten ihre Toten in Jever, später auch, bis 1907 der Friedhof Schortens-Heidmühle entstand, die Juden aus Bant bzw. Rüstingen und Wilhelmshaven. 1841 wurde das Friedhofsgelände erweitert. Einige bekannte Persönlichkeiten der jeverschen Geschichte wie z. B. die Kaufleute und Kommunalpolitiker Anton Mendelsohn (1821 – 1901) oder Simon Gröschler (1851 – 1938) liegen hier begraben. Auf zwei Grabsteinen finden sich Hinweise auf jüdische Gefallene des Ersten Weltkriegs.

Die drittletzte Beerdigung in der NS-Zeit war die des 101-jährigen Joseph David Josephs (1835 – 21.12. 1936), des langjährigen Gemeindevorstehers und Mitglieds des Stadtrats, an der auch der Oldenburger Landesrabbiner Leo Trepp teilnahm. Bevor die Juden Jevers 1940 vertrieben und im Osten Europas ermordet wurden, fanden in Schenum noch Louis Hoffmann (1864 – 2.12.1937) und der erwähnte Simon Gröschler (gest. 13.1.1938) ein Begräbnis. In der Nachkriegszeit erfolgten nur drei Beerdigungen: Ruth Luise Levy geb. Seecamp (1960), Erich Levy (1967) und zuletzt Friedrich (Fritz) Levy (gest. 25.10.1982).

Die Nationalsozialisten stießen fast sämtliche Grabsteine um und beschädigten zahlreiche Grabumfriedungen. Vermutlich wegen der entlegenen Lage des Friedhofs wurden aber nur wenige Steine geraubt. Nach der staatlich verfügten Auflösung der jüdischen Gemeinden und der Enteignung ihrer Grundstücke ging der Friedhof an die Stadt Jever über. Der Bürgermeister konnte den seit März 1944 verfolgten Plan, den Friedhof aufzulösen und das Gelände zur Lagerung von Straßen- und Baumaterialien zu verwenden, wegen der Niederlage Deutschlands 1945 nicht mehr durchführen.

Der Grabstein von Friedrich (Fritz) Levy (1901 – 1982), des „letzten Juden von Jever“, im September 2014 (Foto H. Peters)
Der Grabstein von Friedrich (Fritz) Levy (1901 – 1982), des „letzten Juden von Jever“, im September 2014 (Foto H. Peters)
Der unmittelbar nach Kriegsende aus Berliner Zwangsarbeit zurückgekehrte, „arisch“ verheiratete Erich Levy (1891 – 1967) wurde 1946 von der Militärregierung als Vertrauensmann für alle jüdischen Angelegenheiten im Kreis Friesland eingesetzt. Levy ließ 1947 den geschändeten Friedhof auf Kosten der Stadt wieder herrichten. Auf ihm errichtete Levy aus eigenen Mitteln ein Mahnmal aus Feldsteinen für die Opfer des Holocaust. Ein weiteres Mahnmal folgte 1961 für die zerstörte Synagoge, in das die Grundsteine der Synagoge von 1880 integriert wurden. Auf seinem eigenen Grabstein hinterließ Levy ein klares Zeugnis über die NS-Zeit. Auf dem Friedhof erinnern außerdem drei von überlebenden Verwandten hinzugefügte schriftliche Ergänzungen bestehender Grabanlagen an einzelne Ermordete der NS-Zeit. Erst 1978 brachte die Stadt Jever, dazu von der Ev. Kirchengemeinde veranlasst, eine kleine Gedenktafel an der Stätte der Synagoge und damit im öffentlichen Raum an. Allein Verfolgte des Naziregimes selbst gedachten jahrzehntelang der ausgelöschten jüdischen Gemeinde in friedhöflicher Abgeschiedenheit; das übliche Resultat der langen Herrschaft der Täter und der Verdrängung in Nachkriegsdeutschland.

Als 1952 der Vermögenswert des Grundstücks auf die „Jewish Trust Corporation“ übertragen wurde, versuchte die Stadt Jever mit dem Argument, sie habe seit 1947 den Friedhof gepflegt, Kosten zu sparen. Jedoch wurde die Aufstellung und Ausbesserung der umgeworfenen Grabdenkmäler als Wiederherstellung gewertet. 1960 ging der Friedhof auf den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen über. Um die Strauchpflege kümmert sich seit 1976 die Gärtnerei des ev. Friedhofs von Jever. 2011 wurde die Standsicherheit aller Grabsteine, die häufig aus mehreren Teilen bestehen, aufwändig durch ein Fachunternehmen saniert.

Quellennachweis:
H. Peters: Jever: Der jüdische Friedhof, in: Gröschler Haus (zuletzt eingesehen am 22.02.2024)

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Literatur zur Einrichtung:
H. Peters: Jever: Der jüdische Friedhof, in: Gröschler Haus (zuletzt eingesehen am 22.02.2024) https://www.groeschlerhaus.eu/erinnerungsorte/jever/der-juedische-friedhof-von-jever/, https://www.groeschlerhaus.eu/erinnerungsorte/jever/der-juedische-friedhof-von-jever/

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Jüdischer Friedhof Weener (Buchenweg)
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1/4

Jüdischer Friedhof Weener (Buchenweg)

Anschrift:
Buchenweg
26826 Weener

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1896 belegt. Heute sind ungefähr 23 aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhundert bis in die 1930er Jahre erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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1977 wurde der Friedhof durch die Uni Groningen dokumentiert (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

Quellennachweis:
zentralarchiv-juden.de/sammlungen/friedhofsdokumentation/niedersachsen/juedische-friedhoefe (Weener (Graf-Edzard-Straße)) (zuletzt eingesehen am 02.04.2024)
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Wittingen (Bahnhofstraße)

Jüdischer Friedhof Wittingen (Bahnhofstraße)

Anschrift:
Bahnhofstraße
29378 Wittingen

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde durch die jüdische Kaufmannsfamilie Nathan belegt. Heute sind ungefähr sechs Grabsteine erhalten. Die Grabstätten befinden sich auf einem eigenen Feld auf dem evangelischen Friedhof Wittingen.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
IJN-Landkarte:

Die Grabstätte der Kaufmannsfamilie Nathan mit sechs Grabsteinen aus dem Zeitraum 1893-1981 befindet sich am westlichen Hauptweg des protestantischen Friedhofs auf einem eigenen Feld.

Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1980-1982 wurde der Friedhof durch Linde Weiland im Auftrag der Stadt Uelzen dokumentiert (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

Quellennachweis:
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Jüdischer Friedhof Seesen (Dehnestraße)
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1/3

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde seit 1805 durch die jüdische Gemeinde Seesen belegt. Heute sind ungefähr 100 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen. Wenn nicht anders angegeben, sind die Friedhöfe auch ohne ein Betreten gut einsehbar.
Baugeschichte:
erworben: 1805
genutzt: 1839
genutzt bis: 1963 - 1963
Rundgang: Religiöse Orte (Seesen):

Auf dem Jüdischen Friedhof in der Dehnestraße, am Nordhang des Hasseberges, sind rund 100 Gräber zu finden. Israel Jacobson erwirbt 1805 das Grundstück, auf dem von 1836 bis 1963 bestattet wird. 1837 und 1886 wird das Gelände erweitert. Der Erwerb eines Grundstücks, auf dem der Friedhof dauerhaft bestehen kann, hat für die jüdische Gemeinschaft größte Dringlichkeit. Denn ein jüdischer Friedhof gilt als Bet Olam (Hebräisch für „Haus der Ewigkeit”). Gräber dürfen nicht neu belegt, Grabsteine nicht entfernt werden.

IJN-Landkarte:

Auf dem 1805 durch Israel Jacobson angekauften Gelände fanden von 1839 bis 1963 Bestattungen statt; etwa 100 Grabsteine sind erhalten. Für den Lehrkörper der Jacobsonschule gibt es eigene Reihen auf der Hügelkuppe.

Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1937 wurde ein topographisches Grabregister durch Siegfried Nußbaum erstellt.
Gerhard Ballin dokumentierte 1976 53 Grabsteine durch Fotos.
1989/1990 entstand durch den Landesverband und das Zentralarchiv ein Rohübersetzung aller Steine; zudem durch Fotos dokumentiert.
Eine Abschrift aller Steine entstand 1991 durch Professor Schaller.
Die Dokumentation wurde von Joachim Frassl 2013 unter dem Titel "Haus der Ewigkeit. Der jüdische Friedhof in Seesen" veröffentlicht.

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Literatur zur Einrichtung:
Frassl, Joachim Haus der Ewigkeit, der jüdische Friedhof in Seesen, 2013, GVK

Administrative Angaben

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Bad Bodenteich (Waldweg)
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Jüdischer Friedhof Bad Bodenteich (Waldweg)

Anschrift:
Waldweg
29389 Bad Bodenteich

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1803 bis 1905 durch die jüdische Gemeinde Bodenteich belegt. Heute sind ungefähr 13 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der jüdische Friedhof in Bad Bodenteich wurde im Jahr 2021 im Auftrag der Geschichtswerkstatt Uelzen e.V. und mit Unterstützung durch die Klosterkammer Hannover und durch den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen dokumentiert und ist online bei Epidat einzusehen.

Quellennachweis:
www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat (zuletzt eingesehen am 20.06.2024)
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Wohnort
Spohrhaus

Spohrhaus

Anschrift:
Lange Straße 11
38723 Seesen

Kurzbeschreibung

Die Familie Carl Heinrich Spohr wohnt in der Lange Straße 11. Carl Heinrich Spohr ist mit der Jacobsonschule über seinen Sohn verbunden und darüber hinaus auch der Schularzt.
Rundgang: Familie und Lebensunterhalt (Seesen):

Carl Heinrich Spohr ist mit der Jacobsonschule nicht nur über seinen Sohn verbunden, sondern er ist auch der Schularzt. Dabei ist Spohr nicht nur für Notfälle zuständig, sondern versorgt die Schülerschaft auch im modernen sozialmedizinischen Sinne. Die präventive medizinische Betreuung zeugt auch hier vom tiefen aufklärerisch-humanistischen Weltbild der Schule und ist zu dieser Zeit sicherlich eine große Ausnahme. Die Familie wohnt in der Lange Straße 11.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Cuxhaven (Barnhope)
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Jüdischer Friedhof Cuxhaven (Barnhope)

Anschrift:
Barnhope
27476 Cuxhaven

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1754 bis 1955 durch die jüdische Gemeinde Cuxhaven belegt. Heute sind ungefähr 61 Grabsteine erhalten. Nach 1945 fanden wieder vereinzelt Beisetzungen statt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof Cuxhaven wurde durch das Salomon Ludwig Steinheim Institut dokumentiert. Dank Prof. Dr. Berndt Schaller, der den Friedhof im Jahr 1987 bereits dokumentiert hatte, konnte einiges, das heute nicht mehr lesbar ist, ergänzt werden. Die Dokumentation ist auf Epidat im Internet verfügbar.

Quellennachweis:
www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat (zuletzt eingesehen am 20.06.2024)
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Jüdischer Friedhof Bleckede (Lüneburger Straße)
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Jüdischer Friedhof Bleckede (Lüneburger Straße)

Anschrift:
Lüneburger Straße
21354 Bleckede

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1752 bis 1935 durch die jüdische Gemeinde Bleckede belegt. Heute sind ungefähr 33 Grabsteine erhalten. Im März 2016 haben unbekannte Täter*innen einen großen Teil der Gräber und Grabsteine zerstört. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
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Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

1980-1982 wurde der Friedhof durch Linde Weiland im Auftrag der Stadt Uelzen dokumentiert (Fotos, Abschrift, Übersetzung: alle Steine).

Quellennachweis:
judeninbleckede.de (zuletzt eingesehen am 20.06.2024)
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Friedhof
Jüdischer Friedhof Aurich (Emder Straße)
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Jüdischer Friedhof Aurich (Emder Straße)

Anschrift:
Emder Straße 8
26603 Aurich
Öffnungszeiten:
Nur mit Stadtführung zugänglich.
E-Mail:
verkehrsverein@aurich.de
Telefon:
+4949414464
Ansprechperson:
Verkehrsverein Aurich/Ostfriesland e.V. oder Frau Oldermann (helga.oldermann@t-online.de)
Homepage:
Verkehrsverein Aurich/Ostfriesland (zuletzt eingesehen am 22.02.2024)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde bis 1940 durch die jüdische Gemeinde Aurich belegt. Heute sind ungefähr 350 Grabsteine erhalten. Nach 1940 fanden vereinzelt Beisetzungen statt. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
Für den Besuch jüdischer Friedhöfe gelten einige Regeln, die alle Besucher*innen einhalten sollten. Männliche Besucher müssen eine Kopfbedeckung tragen; das Betreten von Gräbern soll vermieden werden; Essen und Trinken ist nicht gestattet. An jüdischen Feiertagen sowie am Schabbat (Freitagnachmittag bis Samstagabend) ist der Friedhofsbesuch untersagt. Manche Friedhöfe sind verschlossen, bitte wenden Sie sich für eine Besichtigung an die entsprechenden Ansprechpartner*innen. Vielerorts werden Führungen über den Friedhof angeboten. Informationen hierzu können Sie der Lokalpresse oder der Internetseite der politischen Gemeinde entnehmen.
Baugeschichte:
genehmigt: 1764
genutzt: 1765
erweitert: 1911
genutzt bis: 1940
Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Die insgesamt 353 Grabinschriften nach Stand vom 16. August 2004 wurden dokumentiert, bearbeitet und in den PC eingegeben von Werner Schröder.
In der Dokumentation der Upstalsboom-Gesellschaft werden 272 Beigesetzte genannt.
Eine Dokumentation von 1977 durch die Uni Groningen beinhaltet Fotos, Abschriften und Übersetzungen aller Steine.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Ahlden (Am Friedhof)
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Jüdischer Friedhof Ahlden (Am Friedhof)

Anschrift:
Am Friedhof
29693 Ahlden

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde um 1818 bis ins 20. Jahrhundert durch die Jüd*innen aus Ahlden belegt. Heute sind ungefähr 15 Grabsteine erhalten. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

Allgemeine Hinweise zur Besichtigung jüdischer Friedhöfe:
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Jüdischer Friedhof - Dokumentation:

Der Friedhof wurde 2000 dokumentiert durch Harald Storz (Belegungsliste).

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Betraum
Betsaal Wolfenbüttel
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Betsaal Wolfenbüttel

Anschrift:
Holzmarkt 9
38302 Wolfenbüttel

Kurzbeschreibung

Um 1710 erwarb der Bankier Marcus Gumpel Fulda das Gebäude und richtete im Hinterhaus einen Betsaal ein, der 1733 durch die Behörden zwangsweise geschlossen wurde.
Quellennachweis:
Baugeschichte:
erworben: 1710
genutzt bis: 1733
IJN-Landkarte:

Um 1710 erwarb der Bankier Marcus Gumpel Fulda das Gebäude und richtete im Hinterhaus einen Betsaal ein, der 1733 durch die Behörden zwangsweise geschlossen wurde.

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Gemeindehaus
Jüdisches Gemeinde- und Schulhaus Hornburg

Jüdisches Gemeinde- und Schulhaus Hornburg

Anschrift:
Dammstraße 20
38315 Hornburg

Kurzbeschreibung

Hier befand sich einst das jüdische Gemeindehaus. Heute ist es ein Wohnhaus und ist nicht zugänglich.
Baugeschichte:
erworben: 1763
IJN-Landkarte:

Im Garten hinter dem 1763 erworbenen jüdischen Gemeinde- und Schulhaus stand die 1766 erbaute barocke Fachwerksynagoge. Bis 1882 fanden hier Gottesdienste statt, danach blieb sie ungenutzt und wurde in den 1920er Jahren abgebrochen. Die Innen­einrichtung wurde ins heutige Braunschweigische Landesmuseum überführt.

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Synagoge
Synagoge Hornburg

Synagoge Hornburg

Anschrift:
Dammstraße 20
38315 Hornburg

Kurzbeschreibung

Die Hornburger Synagoge war eine 1766 eingeweihte barocke Landsynagoge in Hornburg. Die Inneneinrichtung ist erhalten und wird im Jüdischen Museum des Braunschweigischen Landesmuseums in den historischen Gebäuden Hinter Aegidien gezeigt.
Baugeschichte:
erbaut: 1766
genutzt bis: 1882
IJN-Landkarte:

Im Garten hinter dem 1763 erworbenen jüdischen Gemeinde- und Schulhaus stand die 1766 erbaute barocke Fachwerksynagoge. Bis 1882 fanden hier Gottesdienste statt, danach blieb sie ungenutzt und wurde in den 1920er Jahren abgebrochen. Die Innen­einrichtung wurde ins heutige Braunschweigische Landesmuseum überführt.

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Friedhof
Jüdischer Friedhof Diepholz (Schlesierstraße)
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Jüdischer Friedhof Diepholz (Schlesierstraße)

Anschrift:
Schlesierstraße
49356 Diepholz
Anreise:
Schlesierstraße Ecke Pommernstraße

Kurzbeschreibung

Dieser Friedhof wurde ab 1774 bis 1938 durch die jüdische Gemeinde Diepholz belegt. 1938 wurde der Friedhof stark verwüstet. 1942 wurden alle Grabsteine zertrümmert und beim Straßenbau eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg legte man die heutige Grünanlage an. Weitere Informationen finden Sie im Denkmalatlas Niedersachsen des NLD.

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Baugeschichte:
erwähnt: 1774
zerstört: 1942
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Museum
Museum Uslar
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Museum Uslar

Anschrift:
Mühlentor 4
37170 Uslar
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 15.00 bis 17.00 Uhr
Freitag 10.00 bis 12.00 Uhr
E-Mail:
althaus@uslar.de
Telefon:
+495571307142
Ansprechperson:
Dr. Daniel Althaus
Homepage:
Museum Uslar (zuletzt eingesehen am 18.10.2024)mehr erfahren

Kurzbeschreibung

Auf etwa 1000 qm Ausstellungsfläche vermittelt das Museum Uslar Einblicke in die Geschichte der Stadt, ihrer Ortsteile und der Sollingregion. Die Besucher*innen begegnen dabei Handwerker*innen und Bäuer*innen, Arbeiter*innen und Unternehmer*innen. Besonders hervorzuheben ist die einzigartige Sammlung von Totenkronen aus der Ortschaft Vahle. Dieser Brauch galt vor allem verstorbenen Kindern.
Sammeln - Museumsobjekte:

Zinnteller mit hebräischen Initialen, Inv. Nr. 1984/50. Zinn, 18. Jh. Maße: 36,4x3,6 cm

Fragment eines jüdischen Gebetbuchs, Ende 18., eher erste Hälfte 19. Jh. Maße 18,1 x 10,6 cm

Haggadah für Pessach. Pappe, Papier, Berlin 1927. Maße 23 x 18cm

Pergament einer Mesusah, wahrscheinlich aus Bodenfelde bei Uslar, handgeschrieben in hebräischer Quadratschrift. 19./Anfang 20. Jh. Maße 9,1 x 6,9cm

Liturgischer Jahreskalender aus der Synagoge Bodenfelde (Geniza). Pappe, Tinte, handgeschrieben in hebr. Quadratschrift. 19./Anfang 20. Jh. Maße 26,8 x 21 cm

Autor*in: C. Riemenschneider

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Literatur zur Einrichtung:
Riemenschneider, Christian , Arbeitsgemeinschaft für Südniedersächsische Heimatforschung , Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. Provenienzforschung in fünf südniedersächsischen Museen, Ein Erst-Check auf unrechtmäßig entzogene Kulturgüter, 2017, GVK
Herbst, Detlev , Ben-Chanan, Yaacov Jüdisches Leben im Solling, der Synagogenverband Bodenfelde-Uslar-Lippoldsberg und die Synagogengemeinde Lauenförde, 1997, GVK
https://landschaftsverband.org/service/publikationen/publikationen-zur-provenienzforschung.html#Abschluss2021, https://landschaftsverband.org/service/publikationen/publikationen-zur-provenienzforschung.html#Abschluss2021

Administrative Angaben

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