Emma Bernstein
Kurzinformation
Kurzbiografie
Die von Prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
Hier ist begraben
die tüchtige Gattin <Spr 31,10>, den Ewigen fürchtend,
Frau Ester Tochter des Schlomo,
die Witwe des Herr Jekutiel ha-Levi
Bernstein.
All ihre Tage ihres Lebens war sie beschäftigt mit den Bedürfnissen ihres
Hauses. Ja, sie war eine teure und geliebte Frau
und eine zuverlässige und liebenswerte Mutter.
Es erheben sich ihre Kinder und preisen sie, ihr Gatte, und er rühmt sie.
Sie ging hin in ihre Welt <Koh 12,5> in gutem Greisenalter <Gen 25,8>
am Vorabend des heiligen Schabbat, dem 28. Ijjar 682 nach kleiner Zählung.
Es sei ihre Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschrift auf der Rückseite des Grabsteins lautet:
Frau
Emma Bernstein
geb. Stern
geb. 2. Juli 1851
gest. 26. Mai 1922.
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
פנ
אשת חיל יראת ה
מרת אסרת בת שלמה
אלמנת רי יקותיאל הלוי
בערנזטיין
כל ימיו הייה עסקה בצרכי ביתה
כי היא היתה אשה יקרה ואהובה
ואם נאמנה ונחמדה
קמו כניה ויאשרוה בעלה ויהללה
הלכה לעולמה בשיבה טובה
ערב ש״ק כ״ח אייר תרפב
חנצבה
Quellennachweis:
B. Gelderblom und B. Schaller, „Die Juden von Hameln Von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime“. Mitzkat, Holzminden, 2011. GBV
Autorenschaft:
B. Schaller, B. Gelderblom
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