Mathilde Philippsohn
Kurzinformation
Kurzbiografie
Die von prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
Hier ist begraben
eine teure und angesehene Frau,
die Krone ihrer Kinder. Dies ist
Frau Mathi, die Tochter des Herrn Mosche - sein Andenken sei zum Leben
Sie ging ein
in ihre Welt am Tag 5, dem 14.
Adar II, und wurde begraben
mit großer Ehre am Tag
1, dem 17. desselben [Monats]
654 nach kleiner Zählung.
Es sei ihre Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschrift auf der Rückseite des Grabsteins lautet:
Hier ruhe in Frieden
unsere geliebte
unvergessliche Mutter
Mathilde Philippsohn
geb. Schwabe
geb. in Varel am 11. März 1826
gest. in Hameln am 22. März 1894
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
פ נ
אשה יקרה וחשוב'
עטרת בנותיה ה'ה
מרת מאטע בת ר'
משה זל שהלכה
לעולמה ביום י״ד
אדר שני ונקברה
בכבוד גדול ביום
א יז בו לפק
תנצבה
Quellennachweis:
B. Gelderblom und B. Schaller, „Die Juden von Hameln Von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime“. Mitzkat, Holzminden, 2011. GBV
Autorenschaft:
B. Schaller, B. Gelderblom
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