Isaak Bernstein
Kurzinformation
1874 kommt Isaak nach Hameln und betreibt ein Tuch- und Manufakturwarengeschäft, später Herren- und Damengarderobe in der
Osterstr. 7, danach Münsterkirchhof 13. Er hat mindestens drei Kinder. Über seine Ehefrau ist nichts bekannt.
Sein Grab hat sich auf dem jüdischen Friedhof in Hameln (Scharnhorststraße) erhalten.
Kurzbiografie
Die von Prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
Hier ist begraben
ein lauterer und aufrechter Mann<Hi 1,8>, dies ist
der Herr Jizchak, Sohn des Herrn Jekutiel
ha-Levi. Er ging ein in seineWelt<Koh 12,5>
am Tage des heiligen Schabbat,
dem16. Tammus undwurde begraben mit gutem Namen<bTBerakhot 17a> am Tag 3,
dem 19. des genannten Monats im Jahr 636 nach kleiner Zählung.
Es sei seine Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschroft auf der Rückseite des Grabsteins lautet:
Hier ruht in Frieden Isaac Bernstein
geb. in Hämelschenburg
am 25. Januar 1806, gest. 8. Juli 1876.
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
פב
אשה תם וישר ה ה
ר' יצחק ב'ר יקותיאל
הלוי הלך לעולמו
ביום שבת קדש
טז תמוז ונקבר
בשם טוב ביום ג
יט תה'ל שנ' הרלו לפק
תנצב"ה
Quellennachweis:
B. Gelderblom und B. Schaller, „Die Juden von Hameln Von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime“. Mitzkat, Holzminden, 2011. GBV
Autorenschaft:
B. Schaller, B. Gelderblom
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