Salomon Bernstein
Kurzinformation
Kurzbiografie
Die von Prof. Berndt Schaller aus dem Hebräischen übersetzte Grabinschrift lautet:
Hier ist begraben
ein guter Mann. Er wandelte in seiner Lauterkeit,
mühte sich ab bis seine Ablösung käme <Hi 14,14>,
fürchtete den Ewigen und hatte Gefallen an seinen Geboten
und beschäftigte sich mit öffentlichen Aufgaben all seine Tage
als Mitglied des Ältesten(rats) der Gemeinde und als Vorsitzender der Chevra Kaddischa
und übte Barmherzigkeit in Treue:
Herr Schlomo Sohn des Jizchak ha-Levi · Bernstein.
Er wurde versammelt zu seinem Volk <Gen 25,8 u.ö.> am Tag
2, dem 25. Tammus 670 nach kleiner Zählung.
Und es weinen um ihn seine Gattin und seine Söhne und seine Tochter.
Es sei seine Seele eingebunden im Bündel des Lebens.
Die deutsche Inschrift auf der Rückseite des Grabsteins lautet:
Hier ruht
mein unvergesslicher Mann
unser geliebter Vater
Salomon
Bernstein
geb. am 28. Februar 1843
gest. am 1. August 1910
Die von Prof. Berndt Schaller abgeschriebene hebräische Grabinschrift lautet:
פ נ
איש טוב הלך בתמתו
עמל עד בא חליפתו
ירא ה׳ וחפץ במצותיו
ועסק בצרכי צבור כל ימיו
בשבתו עם זקני העדה
ועם גבאי דחברה קדישא
ועשה חסד באמונה
ר׳ שלמה בר יצחק הלוי
בערנשטיין
נאסף אל עמיו ביום
ב בה תמוז תרע לפק
ויבכו עליו אשתו ובניו ובתו
תנצבה
Quellennachweis:
B. Gelderblom und B. Schaller, „Die Juden von Hameln Von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zu ihrer Vernichtung durch das NS-Regime“. Mitzkat, Holzminden, 2011. GBV
Autorenschaft:
B. Gelderblom, B. Schaller
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