Über die israelische Partnerstadt Raʿanana:
Raʿanana ist eine wohlhabende Stadt im zentralen Bezirk Israels mit etwa 79.600 Einwohner*innen (Stand 2025). Gegründet 1922 von jüdischen Einwanderer*innen aus den USA, hat sich Raʿanana zu einem beliebten Wohnort für Menschen aus Nordamerika, Europa und Südafrika entwickelt. Die Stadt zeichnet sich durch ihre hohe Lebensqualität, umfangreiche Grünflächen wie den Park Raʿanana und eine starke Präsenz von Hightech-Unternehmen aus. Raʿanana wurde von der Weltgesundheitsorganisation als „Grüne Stadt“ ausgezeichnet und pflegt internationale Städtepartnerschaften, darunter seit 1979 mit Bramsche in Niedersachsen.
Für die Vorstellung auf der Themenseite Israel und Niedersachsen in der Gegenwart haben die Städte und Regionen mit israelischer Partnerkommune im Frühjahr 2025 einige Fragen beantwortet, um Einblicke in Geschichte, Schwerpunkte und persönliche Erfahrungen ihrer Partnerschaften zu geben.
Welche zentralen Punkte sind in der Partnerschaftsvereinbarung festgehalten?
Die Städtefreundschaft zwischen Goslar und Raʿanana verfolgt das Ziel der Völkerverständigung durch Aussöhnung und setzt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf den Jugendaustausch in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport.
Wie hat sich die Städtepartnerschaft über die Jahre entwickelt?
Freundschaftliche Kontakte zwischen Goslar und Israel bestehen bereits seit mehr als 50 Jahren. 1969 besuchte eine 48-köpfige Gruppe aus Goslarer Schwimmerinnen und Voltigierern sowie das Pferd Bianca unter der Leitung von Otto Fricke das erste Mal Israel und Ra’anana. Die Reitgemeinschaft Goslar gründete eine Partnerschaft mit dem Sportverein Hapoel Ra’anana. Auf Initiative von Amir Bartov, eines Mitglieds der Kommission für Jugendaustausch beim Sportverein Hapoel Ra’anana, kam es 2005 in Ra’anana zu einer Begegnung der Stadtoberhäupter von Goslar und Ra’anana. Bei diesem Treffen wurde der Abschluss eines Freundschaftsvertrags vereinbart, der dann 2006 im Goslarer Rathaus unterzeichnet wurde. Seitdem fanden vielfältige Austauschbegegnungen, besonders im Jugendbereich, statt.
Welche Herausforderungen gibt es aktuell in der Partnerschaft, und wie könnte Unterstützung aussehen?
Nachdem es bereits während der Corona-Epidemie schwierig war, den Kontakt durch persönliche Treffen zu pflegen, hat der Gaza-Konflikt Besuche auf der offiziellen Ebene für eine längere Zeit verhindert. Jugendliche aus Ra’anana konnten dagegen mehrfach Goslar besuchen.
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